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Münster: Cannabis dank Hanfaktivisten bald legal?

Hanf-Aktivisten in Münster starteten eine Petition an den Stadtrat mit der Forderung, ein legalen Cannabis Social Club betreiben zu dürfen.

Der Verkauf und Anbau der Produkte solle unter Aufsicht der Stadt erfolgen, falls eine Genehmigung erteilt werden sollte.

Einer der Antragssteller, der im übrigen Politikwissenschaften und Jura studiert, begründet das Vorhaben mit dem verantwortungsvollen Konsum der weichen Droge.


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WebReporter: Katastrophenschutz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: legal, Münster, Cannabis, Aktivist, Legalisation
Quelle: www.noz.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2014 19:18 Uhr von heinzinger
 
+19 | -7
 
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Was spielt das für eine Rolle was der Typ studiert?

Im Übrigen darf sich die Stadt Münster nicht über das Betäubungsmittelgesetz stellen und Dinge erlauben, die eigentlich verboten sind.
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16.04.2014 19:23 Uhr von Gribbel
 
+28 | -5
 
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Derartige anträge werden zu dutzenden jedes Jahr gestellt, die firma bayer sagt aber das es dann keine Aufsichtsratsplätze und beraterposten mehr gibt, wär ja auch zu blöd wenn medikamente plötzlich fast umsomst erhältlich wären.
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16.04.2014 19:41 Uhr von el_vizz
 
+27 | -7
 
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@heinzinger: Aber natürlich dürfte die Stadt Münster das. Ein Stadtteil von Berlin wird es demnächst vormachen...

Und unter uns: Was spricht ernsthaft gegen Entkriminalisierung?
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16.04.2014 19:54 Uhr von 1199Panigale
 
+13 | -8
 
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Leider wird das in diesem Staate wohl ein Wunschdenken bleiben.
Aber bald ist doch 1. Mai.... da können sich wieder alle so richtig schön ins Koma saufen und der liebe Staat hat nix dagegen. Man suche den Fehler !
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16.04.2014 20:22 Uhr von Wolfskind.eXe
 
+22 | -5
 
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"Und unter uns: Was spricht ernsthaft gegen Entkriminalisierung?"

So unter uns??

-Hmm, die vom Staat oder von seinen Behörden geschützen "Geschäftsleute" die momentan den Handel kontrollieren würden Verluste einfahren.
-Die Pharmazeutrischen Betriebe würden evtl. einen unmerklich geringeren Absatz bei diversen.. Naja, nennen wir es zum Spaße mal Heilmittel, erzielen, da nun auch Gras auch legal als homeopathische Arznei verwendet werden könnte und würde.

Aber das ist das einzige auf dem ersten Blick. Wollen wir nun erfragen was dafür spräche?

- Mein kleines Mädchen ist, sollte Sie jemals auf die Idee kommen den Mist auszuprobieren, nicht darauf angewiesen das beim selben Dealer zu holen der auch Teile und Weißes vertickt, dem Scheiß egal ist wie alt sein Kunde ist und für den es eher von Vorteil (finanziell) ist wenn er Sie auf schlimmeres bringt.
- Außerdem würde eine staatliche Kontrolle die Qualität wesentlich steigern. Man hätte Canabis auf medizinischem Niveau, das heißt:
- weder Blei, noch Glas, Vogelsand, Zucker, Plastik oder sonst einen Scheiß in seinem Zeug.
- Der Staat würde an Steuern verdienen.
- Der Beruf Gärtner würde vorraussichtlich an Beliebtheit gewinnen.
- Und so weiter und so fort....


Also, ich bin der Meinung das jeder selber wissen muss was er nimmt und was nicht. Ich halte es für gut das harte Drogen illegal sind. Gras fällt da nicht drunter. Außerdem ist das Gefahrenpotential für unbeteiligte äußerst gering. Ich habe noch nie gehört das jemand seine Frau und Kinder verprügelt hat weil er zuviel gekifft hat oder ähnliches.
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16.04.2014 20:25 Uhr von Kanga
 
+1 | -4
 
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wird immer mehr...gut so
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16.04.2014 22:14 Uhr von El_Caron
 
+2 | -1
 
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@Wolfskind.eXe
Cannabis könnte auch jetzt schon ganz legal als homöopathisches "Arzneimittel" verwendet werden.
Du verwechselst, wie leider viele, Homöopathie mit Naturheilkunde. das hat allerdings nichts mit einander zu tun. Das Prinzip von Homöopathie ist, einen Stoff, der ähnliche Beschwerden verursacht, derart zu verdünnen, dass oft in einer Wassermenge, die unser Sonnensystem füllen könnte, mit hoher Wahrscheinlichkeit kein einziges Wirkstoffmolekül ist. (Wer Englisch beherrscht, suche mal "James Randi homeopathy" auf Youtube). Damit hat Homöopathie nicht nur nicht einmal annähernd eine wissenschaftlich erklärbare Wirkung, sondern bringt auch noch einen haufen rein logischer Probleme mit sich. Z.B.:
- Ähnliche Symptome können völlig unterschiedliche physiologische Ursachen haben. Der normale Homöopath hat weder Kompetenz noch Willen, da zu differenzieren.
- Jegliche Verunreinigung müsste ähnlich potenziert werden wie der Wirkstoff. Das müsste fatale Auswirkungen haben.
Entsprechend wird auch immer wieder in allen ernstzunehmenden Studien gezeigt, dass die Mittel nicht besser wirken als Plazebo. Und nein, das ist keine Verschwörung der Pharmaindustrie: Homöopathische Mittel sind ein Milliardenmarkt, und man spart sich dabei jegliche Entwicklungs- und Zulassungkosten.

Und zu Naturheilmitteln: Taxol ist auch ein Naturmittel aus Eiben - und ein ziemlich heftiges Chemotherapienmittel.
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17.04.2014 00:35 Uhr von Wolfskind.eXe
 
+2 | -0
 
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"Du verwechselst, wie leider viele, Homöopathie mit Naturheilkunde. das hat allerdings nichts mit einander zu tun."

Ja, mag sein. Ich hab mir nicht die Mühe gemacht das auseinander zu dividieren. Ist für dieses Thema hier auch nicht weiter von Bedeutung. Aber "es hat nicht miteinander zu tun" stimmt so nicht ganz. Nenn mir doch mal ein Homöopathisches Mittel in dem kein Naturwirkstoff enthalten ist sonder ein künstlicher. Und ich meine keine synthetische Reproduktion.
Homöopathische mittel sind alle auf Naturheilmitteln basierend.

Und was ist für dich eine ernst zu nehmende Studie? Wer führte diese durch und wer bezahlt diese? Und wie gut ist diese dokumentiert und sind diese Dokumentationen vollständig?
Wenn du dich damit beschäftigst, und das ist nicht auf homöopathische Mittel beschränkt, wirst du feststellen das es kaum ernst zu nehmende Studien gibt. Die werden alle gesponsort, und immer wieder wird die erschreckend Regelmäßige auftretende Hinarbeit auf ein bestimmtes Ergebnis festgestellt. Also auf gut deutsch: Ergebnisse verschwinden häufig so lange bis das gewünschte Ergebnis vorliegt. Dafür gibt es leider keine internationalen Bestimmungen, und dort wo es Bestimmungen gibt werden diese unzureichend kontrolliert. Meist macht man es sich aber einfacher und verlegt die Forschung einfach in ein Land das anderen Regeln unterliegt. Und wie schnell ein Medikament auch ohne Kontrollen durchgewunken werden kann sieht man dann alle Jahre wieder wenn man eine Schweinegrippe als Weltbedrohung darstellt und Impfstoffe nahezu ohne anständige Prüfung durchgewunken werden. Und das obwohl man nicht mal weiß wie viele Menschen an einer ganz gewöhnlichen Grippe pro Jahr sterben. Aber hauptsache panik machen.
Und das ist bei weitem keine Verschwörungstheorie.^^
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17.04.2014 01:55 Uhr von ms1889
 
+5 | -9
 
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aha..bald is tabakrauchen verboten..aber cannabis erlaubt... da sieht man wie krank die geselschaft ist.

drogen bleiben drogen, wer sie benutzt ist krank!
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17.04.2014 09:00 Uhr von Suffkopp
 
+4 | -4
 
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Aus der Quelle:

Drei Hanf-Aktivisten .........
...... und an Mitglieder legal verkauft wird

Am schönsten finde ich aber das Eingeständniss das Kiffer nichts auf die Reihe bekommen :)

Frage: "Herr Höltig, Sie fordern, dass jedes Mitglied des Clubs zwei Gramm Cannabis pro Tag bekommt. Wenn man das konsequent verbraucht, kriegt man sonst nicht mehr viel auf die Reihe, oder? "

Antwort: "Das stimmt wohl. "

Will Herr Höltig also ein moderner Drogenhändler werden?
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17.04.2014 11:02 Uhr von El_Caron
 
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@Wolfskind.eXe
Ernstzunehmende Studien sind Studien, deren Durchführung wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und die einen Peer-Review-Prozess durchlaufen haben.
Genau solche gibt es pro Homöopathie eben NICHT, obwohl dahinter ein Milliardenmarkt steht, der natürlich auch nicht von den Kräuterfrauen nebenan abgedeckt wird.

Nichtnatürliche Zutaten gibt es im Prinzip genügend in der Homöopathie. Der Absurdeste ist sicher murus berlinensis.
Den Grundsätzen der Homöopathie nach MÜSSTE man eigentlich auf möglichst synthetische Stoffe ausweichen, weil die besser reinzukriegen sind. Potenziere ich eine Pflanze, werden ja auch alle anderen Stoffe potenziert, die sonst noch drin rumschwimmen.

Jedenfalls kann ich nicht stehen lassen, wenn jemand Naturheilkunde, die sicher ihre Daseinsberechtigung hat, auch wenn sie sicher nicht die Antwort auf alle Fragen ist, mit so einem unwissenschaftlichen Quatsch gleichsetzt.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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17.04.2014 13:27 Uhr von Wolfskind.eXe
 
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Müsste ihr alle Werbung verlinken oder wird das hier automatisch gemacht?? Wenn ich etwas verlinke hab ich da keinen bekackten Ad_fly-link vor. Was soll denn der Scheiß dauernd?

So und zu El_Caron: Das mag ja stimmen. Aber selbst diese Studien sind nicht immer so sauber wie es dargestellt wird. Du bist scheinbar mehr in der Thematik drinne als ich. Aber wer kauft sich noch Neurexan als Beispiel wenn er Gras in der Apotheke bekommt? Die Legalisierung ist bestimmt nichts was die Pharmaindustrie begrüßen würde, eben wegen diesem Millardenmarkt. Und woher kommt dieser Markt? Ist es Zufall das sich dieser Markt entwickelt hat und ausgebaut wurde als Naturheilmittel wieder vermehrt im öffentlichen Interesse standen und es eine großes Misstrauen gegenüber der Pharmaindustrie gab?
Und das Homöopathische Mittel ein Betrug sind das spricht auch nicht dagegen. Eher dafür. Wer hat denn ein Interesse daran Naturheilmittel und Homöopathie auf eine Stufe zu stellen? Der Kiffer oder die Pharmaindustrie? What ever.

Ich müsste mich mit dem Thema intensiver beschäftigen um da anständig mitreden zu können. Und wie gesagt. Darum ging es hier ja auch nicht.
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17.04.2014 15:29 Uhr von Suffkopp
 
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Ach der @hacking4 ist nur eine fehlgeleitete Kratur die meint es gibt noch welche (naja - hier bei SN wäre ich mir auch nicht ganz sicher) die auf adfly Links klicken.
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18.04.2014 10:07 Uhr von Suffkopp
 
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Ach Göttle - jetzt müssen auch noch die armen Hexen herhalten.

@dasd500 mal ernstgemeint gefragt: wenn Du schreibst kiffst Du dabei?
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23.04.2014 23:36 Uhr von floriannn
 
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Cannabis ist die Gefährlichste Einstiegsdroge der Welt und darf niemals Legalisiert werden! Die Politiker müssen endlich dieses Sinnlosen Petitionen Verbieten zu diesem Thema!

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