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Hannover: Klinik nimmt hilfsbedürftiges Baby nicht auf

Nachdem eine Klinik in Hannover ein hilfsbedürftiges Baby abgelehnt hat, stirbt es kurz darauf.

Die Ablehnung beruhte auf administrativen Erwägungen. Dem Baby konnte nicht geholfen werden, weil kein Arzt eine entsprechende Überweisung geschrieben hatte. Das Kind lebte noch eine Stunde.

Es ist zwar üblich, dass ein Einweisungsschein verlangt wird, das gilt aber nicht in einem Notfall. Die Staatsanwaltschaft ermittelt und hat eine Obduktion des Babys veranlasst. Das Ergebnis wird nach Ostern erwartet.


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WebReporter: PeterRiese
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Baby, Klinik, Aufnahme
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2014 16:09 Uhr von PeterRiese
 
+4 | -8
 
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Es ist tragisch, dass das Baby gestorben ist, aber jeder kennt die Überlastung unter dem das Krankenhauspersonal leidet. In der Regel wird ein Patient gar nicht mehr angeschaut. Wenn die Papiere nicht stimmen wird weggeschickt. Ob ein Notfall vorliegt, kann wohl manchmal übersehen werden. Kommen Sprachprobleme der Patienten hinzu, kann es zu solch einem Unglück kommen. Das Krankenhaus soll im Bereich für Frühgeborene einen guten und kompetenten Ruf besitzen.
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16.04.2014 16:41 Uhr von thugballer
 
+15 | -1
 
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" Dem Baby konnte nicht geholfen werden, weil kein Arzt eine entsprechende Überweisung geschrieben hatte."

Falsch, richtig ist:
Dem Baby konnte nicht geholfen werden, weil das Krankenhauspersonal das Fehlen einer entsprechenden Überweisung über das Wohl des Kindes setzte.

Schließlich soll es Geheimdienstangaben zufolge Berichte über Fälle geben, in denen das Leben von Kindern auch ohne Überweisung gerettet wurde.
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16.04.2014 17:32 Uhr von PeterRiese
 
+3 | -2
 
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Das stimmt natürlich auch. Es kommt deshalb immer darauf an, von welcher Seite man es betrachtet. Ist der Notfall nicht offensichtlich, wird immer nach einer Überweisung gefragt. Ich glaube nicht, dass bei einem erkennbaren Notfall, bei dem jede Minute zählt, eine Mutter mit ihrem Baby, wegen fehlender Unterlagen, aus einem Krankenhaus gewiesen wird. Die Folgen einer Ermittlung könnte sich dann jeder ausrechnen (was ja jetzt auch geschieht). Was auch geschieht, die Mutter wird das alles niemals verstehen können.
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16.04.2014 18:24 Uhr von ar1234
 
+8 | -0
 
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Das ist eine der Folgen der Privatisierung von öffentlichen Institutionen. Man sollte eben nicht jeden Scheiß an irgendwelche Privatunternehmen abgeben. Die Rettung von Menschenleben darf kein Mittel zum Erwirtschaften von Geld sein!!!
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17.04.2014 00:32 Uhr von angelina2011
 
+0 | -0
 
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Mir ist folgendes passiert. Meine Enkeltochter damals drei Jahre bekam hohes Fieber. Wir gingen ins Sana Klinikum. Dort sagte man uns,das es harmlos sei und schickte uns wieder nach Hause. Nachdem es schlimmer wurde, suchten wir in Wuppertal die Helios Klinik auf. Dort wurde unser Enkelchen sofort als Notfall behandelt, da der Sauerstoffgehalt des Blutes exrem niedrig war.und kam an einen Tropf. Ich will mir garnicht vorstellen, wenn es schlimmer geendet hätte. Ich glaube ich hätte in der Klinik, welche uns nach Hause geschickt hatte, ein Massaker verursacht.
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17.04.2014 13:18 Uhr von langweiler48
 
+1 | -0
 
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@Angelina2011 …..

Uns ist ähnliches passiert. Vor Jahren wurde meine Frau von einer Wespe oder Biene in den Rachen gestochen, da sie unvorsichtigerweise ein Süssgetränk aus der Flasche getrunken hatte. Der Weg ins Krankenhaus war ungefähr 4 km durch die Stadt. Ich habe ein weises Tuch aus dem Auto gehängt, bin bei Rot über die Kreuzungen gefahren. Im Krankenhaus bei der Aufnahme angekommen, verlangte man von mir auch einen Überweisungsschein. Nach meiner Intervention blieb mir nichts anderes übrig, als nochmals quer durch die Stadt zu fahren um zu einem Nasen-Hals-Ohren Arzt, den die mir empfohlen haben, aufzusuchen. Der hat eine Sofortmaßnahme ergriffen und nur den Kopf geschüttelt. Bei meiner Frage, ob er als Zeuge vor Gericht gegen das Personal aussagen würde, hat er abgelehnt. Ich habe den Fall in der örtlichen Presse als Leserbrief veröffentlicht, was damals zu einer Protestaktion im Rastatter Krankenhaus geführt hat. Die Verwaltung entschuldigte sich daraufhin.

Ergo vor mehr als 35 Jahren gab es schon solche Vollpfosten hinter den Glasscheiben der Aufnahmen.
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17.04.2014 22:05 Uhr von Thomas66
 
+1 | -0
 
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langweiler48
Sowas ist schwer vorstellbar, als ich dann aber das Rastatter Krankenhaus gelesen habe, dann doch nicht mehr.
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18.04.2014 17:30 Uhr von PeterRiese
 
+0 | -0
 
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Nachdem ich den Bericht hier eingestellt habe, ist es wohl nur fair, auch zu veröffentlichen, was ich heute als Nachricht im Ärzteblatt gefunden habe:

Nach den Berichten in den Zeitungen herrscht in dem Krankenhaus "Auf der Bult" große Aufregung. Sie weisen energisch ab, dass sie das Baby nicht aufgenommen hätten. Beim Aufnahmeprocedere sei die aus Ghana stammende Mutter einfach gegangen. Wahrscheinlich sind Sprachprobleme der Grund. Der Rechtsanwalt der Familie hatte das Krankenhaus angezeigt. Sie sollen Mutter und Kind weggeschickt haben um einen Krankenschein zu besorgen. Das kann nicht sein erwidert die Krankenhausleitung weil ein Krankenschein vom Sozialamt vorläge und alle Voraussetzungen für eine Kostenübernahme gegeben waren. Aber auch sonst würden in diesem Krankenhaus keine Kinder abgewiesen.
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28.10.2015 10:58 Uhr von JustMe27
 
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@langweiler: Ich weiss aus erster Hand, dass Rastatter, wenn es irgend möglich ist, nach Baden-Baden oder Karlsruhe ins Krankenhaus gehen, auch heute noch. Die werden wissen, warum...

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