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Aachen: Häftling verdient fast mehr als seine Wärter durch Gefängnisarbeit

Ein Straftäter in der Justizvollzugsanstalt Aachen erledigt Gefängnisarbeit und klebt dabei Gummi-Teile im Akkord.

Dabei verdient er im Monat mit 1.449 Euro fast mehr als seine Wärter, denn er bekommt diese steuerfrei, da das verdiente Geld nicht als Arbeitslohn vom Finanzamt gewertet werde.

Die Leiterin der JVA sagt: "Der Mann ist bienenfleißig."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Arbeit, Gefängnis, Aachen, Häftling, Wärter
Quelle: www.focus.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2014 14:18 Uhr von atrocity
 
+15 | -2
 
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Naja, "lohnen"... 1.449€ im Monat sind zwar sicher ganz nett. Aber dafür geht sicher keiner freiwillig in den Knast. Aber: was will man da sonst machen.
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16.04.2014 14:18 Uhr von Stick
 
+20 | -1
 
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Hört sich für mich ganz stark nach nem Fake an. Bei einer 40h Woche würde er knapp 9€ die Stunde verdienen und selbst bei einer 60h Woche noch knapp 6€.

Durch einen Bekannten, der gesessen hat weiß ich, das man selbst mit dem besten Job im Knast nicht mehr als 2€ verdient.

Das ganze erübrigt sich, wenn er Freigänger ist(was dann sogar üblicher Lohn wäre), was aber nicht in der Quelle steht.

[ nachträglich editiert von Stick ]
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16.04.2014 14:21 Uhr von Borgir
 
+17 | -2
 
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Keine Steuern? Warum zur Hölle das denn?
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16.04.2014 14:36 Uhr von Stick
 
+25 | -1
 
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Ein Blick in die Kommentare der Quelle klärt auf.

Der Typ hat seine Strafe abgesessen und ist nun in Sicherheitsverwahrung, er sitzt also nicht mehr in Haft. Dort leistet er normale Arbeit wie jeder andere auch und wird dementsprechend bezahlt.
Also nur wieder Sensationsjournalsimus.

Warum darauf keine Steuern erhoben werden? Fragt das Land bzw den Bund.
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16.04.2014 14:36 Uhr von SpiritOfMatrix
 
+2 | -1
 
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Es soll Leute geben, die ihre Verbrechen inständig Bereuen! Vielleicht ist das ja seine Art zu versuchen seine Schuld zu tilgen/lindern?!?

Des weiteren ist das Geld nicht Seins! Ein Teil wird zu "Kostendeckung" einbehalten und ein Teil zur Entlassung aufgespart. Der Rest und das ist der kleinste Teil, ist zu freien Verfügung. ;)

Edit: muss gestehen die Quelle nicht gelesen zu haben. Asche auf mein Haupt! :(

[ nachträglich editiert von SpiritOfMatrix ]
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16.04.2014 15:19 Uhr von DonKorax65
 
+2 | -1
 
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Haha find ich gut, ich mein gut man(n) hat denke ich im Bau auch kaum was zu tun wahrscheinlich ist er grade deshalb so fleißig da geht die Haftzeit schneller rum und Geld kann man auch im Bau gut gebrauchen.
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16.04.2014 16:01 Uhr von Holzmichel
 
+6 | -1
 
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Das Geld sollte eingezogen und zur Abdeckung der anfallenden Kosten des Gefangenen (ein Knacki kostet pro Tag über 60 Euro) sowie zur Wiedergutmachung seiner Straftaten verwendet werden.
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16.04.2014 16:04 Uhr von Holzmichel
 
+7 | -4
 
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Rechnet man wirklich alles zusammen, dann kostet dem Steuerzahler täglich pro Häftling ca 120 Euro, dabei kommen wir auf eine Warmmiete von 3600 Euro im Monat.
Der Kerl sollte keinen Cent behalten dürfen und müßte eigentlich noch sehr viel mehr arbeiten, sieben Tage pro Woche und täglich 12 Stunden!
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16.04.2014 17:11 Uhr von Biblio
 
+0 | -0
 
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"Keine Steuern? Warum zur Hölle das denn?"

Vollzugsanstalten haben in etwa den gleichen raumzeitlichen Status wie Airports.
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16.04.2014 17:29 Uhr von MrPsion
 
+0 | -0
 
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Wenn man nun noch bedenkt, dass er Kost und Logis frei hat, und somit keine laufenden kosten. Dann kann er 1400€/ Monat sparen... bei 11 Jahren Sicherheitsverwahrung x 12 Monate x 1400€ sind das OHNE ZINSEN mal eben 184.800€ wenn er raus kommt. OK das kommt noch lang nicht an die 30 Millionen für wahrscheinlich nicht mal 1 Jahr vom Ulli (3,5 Jahre - davon 3 Monate Haft - 9 Monate offener Vollzug und dann vorzeitige Entlassung wegen guter Führung)... aber immerhin.
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16.04.2014 18:42 Uhr von Tr0llkirsche
 
+0 | -2
 
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Er schmeißt mit Maske, die Fuffies durch den Knast und schreit: "Wuff, Wuff".
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16.04.2014 19:36 Uhr von keineahnung13
 
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@atrocity

also z.B. hier im Osten, würden das erstmal viele gern verdienen....

Falls zu seiner Tat ein Opfer gibt, weiß ja jetzt nicht was er gemacht hat, müsste das direkt ans Opfer gehen, steuerfrei.
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16.04.2014 20:42 Uhr von Kanga
 
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geilomat..
wenn der das n paar jahre durchzieht..und falls er rauskommen sollte.....hatta ne stange geld...
damit kann man neu anfangen
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16.04.2014 22:53 Uhr von Stick
 
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@socke Ich hab nur meine Erfahrungen wieder gegeben, das da hinten und vorne was nicht stimmt im System, bezweifelt glaub ich keiner. ;)

Und wie schon jemand erwähnte, den Lohn den ein Häftling verdient, bekommt er glaub ich nur zu 40% ausgezahlt, der Rest geht auf ein *Treuhand*konto und den bekommt er erst ausgezahlt, wenn er entlassen wird.

[ nachträglich editiert von Stick ]
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16.04.2014 23:53 Uhr von TheRoadrunner
 
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