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Niederlande: Sozialhilfe soll wegfallen, wenn man kein Niederländisch spricht

Menschen, die nicht ausreichend Niederländisch sprechen, sollen künftig nach einem Jahr ihre Sozialhilfeleistungen verlieren. Die Vize-Ministerin Jetta Klijnsma hat dazu eine Gesetzesvorlage dem Parlament vorgelegt.

Dass man Niederländisch sprechen können muss, wenn man Sozialhilfe beantragt, wird schon seit mehreren Jahren verlangt und wurde auch im letzten Koalitionsvertrag aufgenommen.

Sollte das Gesetz jetzt angenommen werden, bekommen Sprachverweigerer erst einen Abzug von 20 Prozent, nach einem halben Jahr 40 Prozent Abzug und nach einem Jahr soll die gesamte Sozialhilfe gestrichen werden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Niederlande, Sprache, Abzug, Sozialhilfe
Quelle: www.dutchnews.nl

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2014 13:19 Uhr von Sirigis
 
+46 | -2
 
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Generell sollte ein Daueraufenthalt an die Sprachkenntnisse gebunden sein, denn ohne Zwang wird sich bei manchen Einwanderern nie etwas ändern. Ohne Kenntnisse der Sprache ist es fast unmöglich einen Job zu bekommen, und da ja Alle nur kommen, weil sie unbedingt arbeiten wollen, und keinesfalls weil sie mit den Sozialleistungen liebäugeln, sollten sie sich auch einbringen und die Landessprache erlernen. Wer dazu zu faul oder zu ignorant ist, sollte bitte wieder in sein Heimatland zurückkehren, zumal mit einer solchen Vorgehensweise den willigen und fleißigen Migranten ein Bärendienst erwiesen wird.
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16.04.2014 13:43 Uhr von psycoman
 
+26 | -2
 
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@Wiederwaslos:
"stellt Euch vor der deutsche Sozialminister (wer ist das eigentlich)"
Ministerin für Arbeit und Soziale, Andrea Nahles (SPD)

"Aber sparen würde die Rentenversicherung und das AfA enorm!"
AfA?
Amt für Abfallentsorgung? Arbeitsgemeinschaft für Argarfrgen, Aufnahmeeinrichtung für Asyslsuchende?

Oder meint du BA - Bundesagentur für Arbeit?

"80 % der Türken würden nichts mehr bekommen!!!! "
Das bezweifle ich. Die Leute würden sehr schnell Deutsch lernen, wenn sie es müssten. Bisher kann man aber auch prima ohne Deutchkenntnisse hier lebe.

@News:
Richtig so. Einfach alle Anträge nur noch in der Landessprache auslegen. Wer frisch ins Land gekommen ist, bekommt sie noch auf Englisch oder Französisch.

Nach einem halben Jahr ein Sprachtest, davor verpflichtend ein Sprachkurs. Wer zwei Mal durchfällt, ab nach Hause.

[ nachträglich editiert von psycoman ]
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16.04.2014 13:43 Uhr von Atheistos
 
+12 | -1
 
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Würde mich nicht wundern, wenn dann ganz andere Personen in deren Arge vorsprechen würden. So weit ich weiß, müssen hier nur bei Erstanträgen Personalausweise vorgelegt werden.....
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16.04.2014 13:50 Uhr von blaupunkt123
 
+23 | -1
 
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Oh wenn Deutschland diesen Vorschlag machen würde... Aber dann..
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16.04.2014 14:12 Uhr von pjh64
 
+7 | -22
 
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16.04.2014 15:07 Uhr von opheltes
 
+4 | -1
 
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Koennen wir uns als Nazistatus nicht leisten:>
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16.04.2014 15:12 Uhr von bigX67
 
+5 | -13
 
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wer kein deutsch spricht, erhält keine sozialhilfe ?
arme bayern, arme sachsen.

80% der türken sprechen kein deutsch ?
dann frage ich mich, wo die stecken. bisher sprechen alle türken, die ich getroffen habe deutsch (2 ausnahmen). manche besser als ich.
der einen ausnahme müsste bevor sie überhaupt deutsch als sprache in einem sprachkurs erlernen kann, erstmal lesen und schreiben beigebracht werden. und das einer frau, die schon in rente ist.

bevor hier wieder das gejammer und gehänsel losgeht: auch in deutschland gibt es viele analphabeten - leider.
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16.04.2014 15:32 Uhr von mia_wurscht
 
+16 | -1
 
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richtig so.
unser ewiges "komm-wir-machens-denen-mal-leichter" artet mittlerweile zu sehr aus und ich frage mich dabei ernsthaft, wo das noch hinführen soll. wer hier leben, arbeiten, kassieren oder sonst was will, der sollte sich wenigstens adäquat in landessprache verständigen können.
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16.04.2014 16:15 Uhr von Wurstachim
 
+8 | -0
 
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In unseren deutschen Ämtern gibt es extra Mitarbeiter die unseren nicht deutsprechenden analphabeten die formulare und andräge ausfüllen... hoffe ihr habt das schon gewusst.
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16.04.2014 17:30 Uhr von NilsGH
 
+11 | -1
 
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Was fordern hier alle wieder "Integration"?!

Es geht um Sprachkenntnisse. Und dass diese gefordert werden ist gut so. Dieser Gesetzesentwurf ist absolut lobenswert.

Integrieren muss sich hier keiner. Ich halt es mit dem Vorschlag von Volker Pispers: An die Gesetze halten reicht mir schon.

"Ab nach Hause" ... wenn ich das lese! Ja, zurück ins Herkunftsland, wenn man Gesetze übertritt. Damit gehe ich konform.

Nochmal: Es geht hier um Sprachkenntnisse. Und diese sind nicht nur für die "Integration" (was auch immer man darunter verstehen mag) notwendig. Aber vor allem sind sie ein Muss für die Kommunikation mit anderen Bürgern und vor allem mit den Leuten auf dem Amt. Allein deshalb schon ein muss. Wer Geld vom Amt will, der muss sich verständlich machen können. Also sind "ausreichende" Sprachkenntnisse von Nöten. Da gibt es überhaupt keine Diskussion. Ein entsprechendes Gesetz, das Sprachkurse und Prüfung verpflichtend macht, müsste in Deutschland auch erlassen werden.

"Nix verstehen" sollte als Äußerung nicht mehr gelten dürfen.

"Sie nix verstehen? Alles klar, wir nix zahlen. Nix Problem."

Achso: Und dabei ist auch darauf zu achten, dass ALLE Familienmitglieder die Kurse machen und die Prüfung bestehen. Sonst regelt wieder der Patriarch alles und der Rest der Familie kann sich nicht verständlich machen. Das klingt nach Klischee, ist aber leider häufig Realität. Gerade für die Kommunikation mit den Mitmenschen wie z.B. den Nachbarn ist es doch immens wichtig, dass alle die Sprache können.

Sieht doch in anderen Ländern nicht anders aus. Beispiel USA. Als Deutscher kann ich da auch nicht hin auswandern, wenn ich meine Angelegenheiten nicht in der Zielsprache regeln kann.
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16.04.2014 18:18 Uhr von Sir-Pumperlot
 
+3 | -1
 
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Wenn man das in Deutschland fordern würde, würde man gleich als Nazi abgestempelt werden... traurig
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16.04.2014 18:49 Uhr von b00nsai
 
+3 | -0
 
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Warum sollte man in Deutschland auch prüfen, ob der Antragsteller die Sprache beherrscht? Ist ja kein Muss. Also, drauf geschiss...
Ich find die Regelung insfern gut, dass zumindest dazu animiert wird, die jeweilige Landessprache zu erlernen, was eine Grundvoraussetzung für jeden sein MUSS, der in einem Land lebt. Ich wandere ja auch nicht nach Frankreich aus, ohne nur ein Wort französisch zu sprechen. Aber in Deutschland geht das, wir sind ja so hilfsbereit und freundlich. Müssen wir auch sein, sonst sind wir alle gleich wieder Nazis. Außer die Deutschen natürlich, deren Wurzeln in einem anderen Land liegen. Aber das ist ja dann egal. ;)
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16.04.2014 19:23 Uhr von Wiggleshaker
 
+6 | -0
 
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Bitte genau so in Deutschland einführen - mit der deutschen Sprache natürlich ;)
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16.04.2014 19:24 Uhr von ratzfatz78
 
+3 | -0
 
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Wird es in Deutschland NIE geben.

Der erste Politiker der das vorschlägt ist weg vom Fenster das gleicht einem Politischen Selbstmord.

Nichtsdestotrotz finde ich das eine extrem Gute Idee.
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16.04.2014 19:26 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -8
 
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Was ist "sprache beherrschen" wieviele Hauptschüler mit deutschen Wurzeln setzen wir dann trocken?
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16.04.2014 19:30 Uhr von spacekeks007
 
+6 | -0
 
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Bitte auch in Deutschland einführen
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16.04.2014 19:42 Uhr von NilsGH
 
+6 | -0
 
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@ Dracultepes:


Was ist "sprache beherrschen" wieviele Hauptschüler mit deutschen Wurzeln setzen wir dann trocken?


Habe ich geschrieben: "ausreichend" wäre genug. Muss ja weder akzentfrei noch mit perfekter Rhetorik sein.

Aber ich muss mich ja auch als Ausländer in einem fremden Land zurechtfinden können. Wenn ich - um mal ein etwas abwegiges Beispiel zu nehmen - im Sudan auf dem Amt was zu erledigen habe, dann kann ich die ja auch nicht auf Deutsch vollquasseln.

Ich muss zumindest sagen können, was ich will und auf Formblättern die wichtigsten Daten lesen können.

Es verlangt ja keiner, dass man "Beamtendeutsch" kann. Das können 95 % der gebürtigen Deutschen nicht. :-)

Und ja, du hast Recht: Auch viele "deutschstämmige" Schüler können sich nicht situationsgerecht ausdrücken. Aber das ist ein Problem unserer Bildung. Müssen wir dann das Problem wirklich noch weiter verschärfen, indem wir eine Nichtbefähigung zum Standard erklären?

Stattdessen sollten wir vielleicht mal wieder vernünftige Standards bezüglich der Sprache in Schulen veranschlagen? Dann kann sich auch keiner mehr über die "bösen" Hauptschüler mockieren ... Die können nämlich ausnahmsweise wirklich nichts dafür.

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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16.04.2014 21:23 Uhr von kuno14
 
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mal ne blöde ,ist das landessprache?gebt mir minus
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16.04.2014 21:29 Uhr von Johnny Cache
 
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In meiner letzten Firma haben sehr viele Ausländer gearbeitet die meist mehr schlecht als recht unsere Sprache beherrscht haben. Aber einer von denen konnte wirklich sehr gut deutsch daß man hätte meinen können daß er er womöglich sogar hier geboren wäre.
In einem längeren Gespräch kam dann raus daß er erst seit vier Jahren bei uns ist und er meinte auch daß deutsch eine sehr schwierige Sprache sei. Arabisch, spanisch, französisch würde er aber fließend beherrschen. Nur englisch kann er nicht wirklich gut, weil er das noch nie wirklich gebraucht hat. Und sowas ist beu uns ein einfacher Handwerker...
Wenn man dann einen kleinen Handwerker aus eigener Produktion erlebt stellt man fest daß er zumeist auch nur den Dialekt seines Bergdorfs beherrscht, welcher aber kaum was mit deutsch zu tun hat.

Den niederländischen Ansatz kann man in anbetracht dessen wirklich nur begrüßen. Wer will, kann auch. Nur scheinen die meisten nicht freiwillig zu wollen.
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22.04.2014 10:04 Uhr von knuggels
 
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In den Niederlanden wird der Sprachunterricht auch noch vom Staat bezahlt.
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24.04.2014 11:03 Uhr von Kockott
 
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@bigX67
Dialekte gibt es in jedem Land und davon mal abgesehen hat jedes Bundesland regionale Dialekte, ob nun Hessen,Rhein-Pflaz,Berlin,Hamubrg,Meck-Pom usw.

am Ende spricht man ebend Hochdeutsch oder mit Dialekt und ick als Berlina find det dufte,versteste !

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