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Axel-Springer Chef ist besorgt und warnt: Google errichtet einen Supra-Staat

Diese mahnenden Worte sind ein Auszug aus einem Brief an Google-Chef Schmidt, verfasst von Springer-Verlagschef Mathias Döpfner. Er äußerst sich darin, besorgt darüber zu sein, dass Google seinen technischen Einfluss im privaten wie professionellen Bereich massiv ausbaue.

"Die Diskussion um die Macht von Google sei nicht die Verschwörungstheorie von ewig Gestrigen", so Döpfner in dem Brief. Die aktuelle Entwicklung zeige, dass der Konzern in Robotronik, Gesundheitswesen, Alltag und im Privatleben eine immer größere Rolle zu spielen versuche.

Weiter mahnte er an, dass mittlerweile ein Netzmonopol bestünde, in dem kein Platz für Mitbewerber vorgesehen sei. Er habe Angst vor der Zukunft und betitelt die jüngste Übernahme des Drohnenherstellers "Titan Aerospace" durch Google als besorgniserregendes Signal.


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WebReporter: ROBKAYE
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Chef, Google, Staat, Google+, Springer, Supra
Quelle: www.mmnews.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2014 09:37 Uhr von ROBKAYE
 
+4 | -8
 
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Na, dass Döpfner, wie er sagt, als "größter unter den Kleinen" (damit meint er sicherlich Verlage) nun gegen die Allmacht von Google vorangehen möchte, macht ihn irgendwie sympathisch.. warten wir mal ab, was noch so von Bild und Co. zu dem Thema geschrieben wird...

Hier noch ein sehr interessantes Zitat aus seinem Brief:

„Plant Google allen Ernstes den digitalen Suprastaat, in dem ein Konzern seinen Bürgern selbstverständlich nur Gutes und natürlich „nichts Böses“ tut?"
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16.04.2014 09:42 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+11 | -2
 
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„Plant Google allen Ernstes den digitalen Suprastaat, in dem ein Konzern seinen Bürgern selbstverständlich nur Gutes und natürlich „nichts Böses“ tut?"

Naja, wenn "demokratische Regierungen" das nicht auf die Reihe bekommen, dann vielleicht Google.

Ich bin mir gerade selber nicht sicher, ob ich das ernst meine oder nicht... oO
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16.04.2014 10:31 Uhr von jo-28
 
+18 | -2
 
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Chef von Postkutschen-Monopolist ist besorgt und warnt: Mercedes-Benz errichtet einen Automobil-Staat
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16.04.2014 10:49 Uhr von maxyking
 
+5 | -2
 
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Das muss auch wirklich dramatisch sein für jemand der miterlebt hat wie Springer über Jahrzehnte hinweg beliebig jede Scheiße verbreiten konnte ohne das jemand fakten gecheckt hat und dann kommt das Internet und google macht es ganz einfach für jeden sich richtige Informationen zu suchen, das würde mich als Springer Chef auch mächtig ankotzen es ist sicher viel mehr Arbeit tatsächliche Nachrichten zu machen. Aber ein letztes mal kann man es ja noch versuchen und Panik und Angst machen das google jetzt Drohnen baut und sich wahrscheinlich bald in Skynet umbenennt vielleicht hat er ja diesmal Glück und keiner überprüft denn Unsinn den er von sich gibt.
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16.04.2014 10:53 Uhr von Morf
 
+4 | -1
 
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Als ob es nur Google wäre... die kontrollieren irgendwann das Luxussegment der westlichen Welt: Kommunikation, Unterhaltung und Informationen.

Mindestens genauso gruselig ist das Gebaren von Monsanto oder anderen großen Chemiekonzernen, den Kontrolle über die Nahrung ist imho wirklich der ultimative Hebel. An dieser Stelle sei mal auf das zu verhindernde Freihandelsabkommen TTIP verwiesen.

[ nachträglich editiert von Morf ]
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16.04.2014 11:00 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -1
 
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Google macht jedoch keine Politik und lenkt uns auch nicht durch gezielte Überschriften in den Nachrichten - wie die Bild.
Google verdient sein Geld eben damit, dass Freiberufler bis Unternehmen ihre Werbung an den richtigen Mann bringen. Dazu analysiert Google unsere Gewohnheiten - bringt uns dafür kostenlose Dienste. Ich kann damit leben.
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16.04.2014 12:24 Uhr von xyr0x
 
+2 | -1
 
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Was nimmt sich der Mathias Döpfner denn heraus überhaupt so einen Brief zu verfassen?
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16.04.2014 14:00 Uhr von Schaumschlaeger
 
+2 | -1
 
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Da muss ich ihm zustimmen. Allerdings gilt diese Besorgnis meinerseits nicht nur Google.
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16.04.2014 15:09 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+1 | -1
 
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@Mr._Latscho

Ja das war auch mein erster Gedanke :D Mist google war schneller als wir :D
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16.04.2014 18:48 Uhr von heinzinger
 
+1 | -0
 
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Na zum Glück macht sich wenigstens der Bild-Chef sorgen um unsere Zukunft. Von unseren Politikern hört man in der Richtung gar nichts. Kein Wunder, sind ja amerikanische Firmen. Also Freunde.

Wobei ich ihm unterstelle, dass er diese Gedanken nicht ganz uneigennützig hat..

[ nachträglich editiert von heinzinger ]
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16.04.2014 18:53 Uhr von keineahnung13
 
+2 | -1
 
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Google ist wenigstens einer der Konzerne die sich für den Netzausbau interressieren, wenn es schon nicht die klassischen Provider tun.

Außerdem vertraue ich Google mehr als unserer Regierung.
Allerdings vertraue ich FB nicht wirklich weit.

Außerdem finde ich es auch gut, wenn die mit ihren vielen Geld auch in der Forschung aktiv sind.

Allerdings hoffe ich auch das Google kein Assikonzern wird, der über Leichen geht
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17.04.2014 00:17 Uhr von QuickLee
 
+0 | -0
 
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Nun, er hat es ja erwähnt, jedoch kommt es nicht klar durch, WIE mächtig oder auch nicht und in WELCHEN Bereichen Google ist. Für viele scheint Google immer noch "nur ne Suchmaschine" zu sein. Da hilft nichtmal der Vergleich mit Postkutsche und Mercedes. Das wären ja noch annähernd gleiche Sparten. Es geht darum das Google viele und immer mehr Bereiche abdeckt. Man lese alleine den Kommentar ober mir. Das hat dieser Konzern schon lange getan. Wer sich mit Branding auskennt weiß, das eine Firma ganz sicher nicht unbedingt als erstes, wenn überhaupt, das Logo auswechselt. Wozu auch? Man kauft alteingesessene Firmen ja u.U. auch wegen dem Namen (Image). Somit gehört manchen Firmen in Wahrheit wiederum zig andere Firmen. Wer weiß hier schon wem zB. AEG gehört (GE). Und die kaufen ja keine Puppenfirmen sondern investieren nur in die Rüstungsindustrie und in Technologien um Menschen zu kontrollieren. Und das nervt an dieser Firma. Ja? ;-)
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17.04.2014 00:24 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
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...aha- die Propagandisten des "Leistungsschutzrechts" tun so, als wären sie die Hüter der Freiheit des Netzes...
Wie erbärmlich.
Wie durchschaubar.
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17.04.2014 02:00 Uhr von ms1889
 
+2 | -0
 
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nuja das ein verlagschef seinen konkurenten als gefahr sieht..ist klar...
ich hoffe axel-springer verlag geht pleite...weil er mitlerweile sehr willkühlich aggiert.
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20.04.2014 23:43 Uhr von TiOne
 
+0 | -0
 
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@tsunami13:

https://www.youtube.com/... nach dem Beitrag würde ich nicht darauf hoffen, dass die de-mail irgendetwas positives bringen wird ;)


@topic:
Auch für mich klingt es so, als ob der Springer Verlag hier lediglich Stimmung gegen einen, mit 7 Meilen vorauseilenden, Konkurrenten machen möchte. Sicher ist es immer bedenklich, wenn ein einziger Konzern ein Monopol errichten kann, aber wenn man sich anschaut, wie andere Branchen die Politik diktieren, sehe ich Google auch als das geringere Übel an.

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