16.04.14 09:10 Uhr
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Dank fehlendem Datenabgleich können Beamte zwei mal Kindergeld kassieren

Bereits seit 2009 ist bekannt, dass zwei Behörden Daten nicht abgleichen und es Beamten deshalb möglich ist, Kindergeld doppelt zu beantragen. Der Steuerzahler zahlte aufgrund dieser Regelung seit 2009 6,5 Millionen Euro.

Obwohl die Praxis schon so lange bekannt ist, wird es keine Neuregelung geben. Insgesamt gleichen 102 Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit und die mehr als 8.000 Familienkassen des öffentlichen Dienstes ihre Daten nicht ab.

Laut dem parlamentarischen Finanzamts-Staatssekretär Michael Meister wolle man aber die Steueridentifikationsnummer heranziehen, um diese Praxis zumindest weniger wahrscheinlich zu machen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Beamte, zwei, Dank, Kindergeld
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2014 09:10 Uhr von Borgir
 
+27 | -0
 
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Warum ändert man das nicht einfach? Wo ist denn das Problem? Oder können Politiker das auch doppelt kassieren und deshalb ändert man das mal nicht?
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16.04.2014 09:18 Uhr von P.Griffin
 
+6 | -0
 
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Na das nenne ich doch mal fair. -.-
*ironie off*

[ nachträglich editiert von P.Griffin ]
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16.04.2014 10:41 Uhr von KingPiKe
 
+10 | -0
 
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Das Geld sollte man ja wohl ganz klar zurückfordern. Bezieh mal als normaler Mensch einen Monat zu lang, dann darf man es auch zurückzahlen.

Pack!
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16.04.2014 11:38 Uhr von brycer
 
+4 | -0
 
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@Borgir:
"...Oder können Politiker das auch doppelt kassieren und deshalb ändert man das mal nicht?"
^
^
Das steht zu befürchten.
Die Bundesgebärmaschine - ääääh Panzerursel - ääääääh Ursula von der Leyen hätte da wahrscheinlich ein gesteigertes Interesse daran, dass man gewisse Dinge so lässt wie sie sind. Zumindest so lange bis ihre eigenen Kinder für diese Regelung relevant sind. ;-P

[ nachträglich editiert von brycer ]
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16.04.2014 12:05 Uhr von Holzmichel
 
+2 | -4
 
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Und viele viele Menschen betrügen bei den Sozialleistungen? Aber klar, dass jetzt gleich wieder auf die Leistungsträger gezeigt wird!
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16.04.2014 12:17 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -0
 
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Unser Täglich DWN Propaganda gib uns heute mit Fehlinfo und veränderten Zahlen...
Es waren 6,5 MILLIONEN Euro bei 2400 Fällen nicht Milliarden !!!!!!!
Schlimm genug okay... aber Himmelhergottnocheins hört endlich auf DWN auch nur ein geschriebenes Wort zu glauben....
http://www.bild.de/...
Wenn selbst die Bild Zeitung korrekte Zahlen angiebt wisst ihr woran ihr seid.
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16.04.2014 12:31 Uhr von Wurstachim
 
+2 | -0
 
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Damit das ganze pack was hierherkriecht schön weiter sozialbetrug betrieben kann denn in ihrem land gibt es für diesen vorgang noch nicht mal eine betitelung diese menschen kommen aus der steinzeit in die zukunft....
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16.04.2014 12:43 Uhr von brycer
 
+1 | -0
 
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@Tuvok:
Erstens hat sich hier glaub ich noch keiner über die Höhe des ´Schadens´ ausgelassen, sondern nur darüber dass diese MLücke schon lange bekannt ist, aber nicht geschlossen wird, weil es ja genau die sind, die von dieser Lücke profitieren könnten, die eben diese Lücke wohl auch schließen müssten. ;-)

Glaubst du die Sache wäre nun besser, wenn es um weniger Geld geht?
Andererseits: Wer sagt dir bitteschön dass die Zahlen der Bild stimmen? Liegen sie nicht vielleicht ganz woanders?
Nicht bei 6,5 Milliarden, aber auch nicht bei 6,5 Millionen - sondern irgendwo dazwischen? ;-P
Wer weiß denn von uns schon welche dieser ´Fachjournalisten´ die Zahlen wie interpretiert haben und was sie dann, erst gedanklich und dann schriftlich, damit angestellt haben.
Ich traue beiden Blättern nicht weiter, als ich eine Waschmaschine werfen kann. ;-P
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16.04.2014 12:48 Uhr von psycoman
 
+0 | -0
 
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Wenn Behörden Daten abgleichen wollen, um auch solche Betrügereien zu verhindern, wird doch immer groß "Datenschutz!" gerufen, das ginge nicht und überhaupt. Was denn nun?

Jeder muss doch ehrlich bei der Steuerklärung sein, also ist das ganz klar Betrug und fertig. Völlig egal, ob der Täter Beamter oder Hartz-IV-Empfänger ist.

Der Beamte dürfte darüber hinaus seinen Beruf los sein, wenn die Strafe hoch genug ist, für die Karriere ist das allemal schlecht.
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16.04.2014 12:54 Uhr von Tuvok_
 
+0 | -0
 
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@brycer
das war nur mal wieder ein Beispiel und auch Seriösere Quellen reden nur von 6,5 Millionen. Hier hab ich sie halt auf Frischer tat ertappt !
Mir geht es um die tatsache das DWN NONSTOP Falschinformation raus gibt...
Diese Quelle gehört gesperrt und eigentlich samt Server aus dem Netz gefegt.
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16.04.2014 13:23 Uhr von ms1889
 
+0 | -0
 
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nuja, beamte die das machen... beamtenstatus und pensionsanspruch streichen und natürlich eine rückzahlungspflicht.

beamte sind eh mitlerweile unredlich und ehr ein schmarotzer als harz4 leute.
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16.04.2014 14:07 Uhr von CrowsClaw
 
+1 | -1
 
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@ Borgir

Sie sind wohl zu blöd um Ihre eigene Quelle zu lesen.
DWN, auch wenn die Quelle Falschinformationen verbreitet, benutzt hier richtige Zahlen. DWN schreibt von 6.5 Millionen, Sie jedoch machen 6.5 Milliarden draus.
Das ist ein gewaltiger Unterschied.

In Zahlen (Weil Borgir es wohl nicht mit Zahlen hat, ich gebe gerne Nachhilfe, ehrenamtlich):

6.500.000 (für Borgir: Bei DIESER Zahl. Handelt es sich um 6.5 Millionen)

6.500.000.000 (für Borgir: DIESE Zahl, ist Ihre 6.5 Milliarden)

Einigen Usern wird der Unterschied aufgefallen sein, aber für einen gewissen User beschreibe ich den Unterschied gerne nochmal. Bei der Zahl Millionen handelt es sich um eine 10 (Zehn) mit einer 6 (Sechs) als Exponent, somit eine 1 (Eins) mit 6 (Sechs) Nullen (Als Ziffer: 0)

Eine Milliarden ist eine 1 (Eins) mit 9 (Neun) Nullen (Als Ziffer: 0), somit eine 10 (Zehn), mit der 9 (Neun) als Exponent.
Der Rest dürfte klar sein, wenn man Grundschulwissen, Mathematik anwendet.

Falls das zu kompliziert war, hier in simplen Worten: Bei Ihrer Zahl sind drei (Als Ziffer: 3) Nullen (Als Ziffer: 0) zu viel!

SCNR

Das ist kein Schönheitsfehler, oder ein „Vertipper“, ich würde es Vorsatz nennen. Somit unterstelle ich Ihnen, bewusst Falschinformationen zu verbreiten!

„Warum ändert man das nicht einfach?“

Beißt sich womöglich mit Datenschutz. Lösungsansätze dürfte es aber zur Genüge geben.

„Wo ist denn das Problem?“

Der Betrug wird möglich, weil die Familienkassen des öffentlichen Dienstes und die Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit ihre Daten untereinander nicht abgleichen. Der Datenabgleich ist dringend nötig, damit weitere Betrugsfälle unterbunden werden.

„Oder können Politiker das auch doppelt kassieren und deshalb ändert man das mal nicht?“

Hier wird von Beamten berichtet, gut es gibt auch politische Beamte, aber hier fallen diese nicht ins Gewicht. Ansonsten gibt es da noch ein paar Unterschiede.
Warum man es nicht ändert kann ich nicht sagen, es wird aber verfolgt. Fälle bei 37 Familienkassen seien bis 2011 rückabgewickelt und strafrechtlich verfolgt worden.

http://www.t-online.de/...

„nuja, beamte die das machen... beamtenstatus und pensionsanspruch streichen und natürlich eine rückzahlungspflicht.“ - ms1889

Da bei dem Ganzen der Vertrauensschutz wegfällt, wäre diese eine der möglichen Konsequenzen.


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