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Ist das achtjährige Gymnasium bald Geschichte in Bayern?

Die CSU wehrte sich bisher gegen die Abschaffung des G8 an bayerischen Gymnasien (ShortNews berichtete). Doch es scheint immer mehr so, als ob die Schulzeitverlängerung doch wieder zurückkehrt und die Schüler am Gymnasium in Bayern wieder ein Jahr länger lernen dürfen.

Für bayerische Gymnasiallehrer gilt laut einer Umfrage des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands das G8 als gescheitert. Der bundesweite Trend geht dazu, das Lernen am Gymnasium wieder ein Jahr länger zu machen und vermutlich wird dies auch in Bayern geschehen.

Über die Umsetzung sind sich alle Beteiligten allerdings noch nicht einig. Eine Verlängerung der Schulzeit dürfte jedoch Hunderte von neuen Lehrerstellen am Gymnasium in Bayern schaffen und so auch der Lehrerarbeitslosigkeit entgegenwirken.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Schule, Gymnasium, G8
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2014 07:01 Uhr von auru
 
+0 | -1
 
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Wenn das 8-jährige Gynasium in andere Staaten Europas funktioniert, warum nicht bei uns? Was machen die anders?

bad_beaver stimme ich voll zu.

Schlechte Aufgaben erkennt man daran, dass sie auch ein Computerprogramm lösen kann.

[ nachträglich editiert von auru ]
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16.04.2014 07:55 Uhr von phiLue
 
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Das was bei denen anders läuft als bei uns ist der Nachmittagsunterricht. Hier in Deutschland ist es noch oft so das der Unterricht grade mal bis 13Uhr und selten bis max. 15Uhr geht. Die können die Unterrichtszeiten gerne bis 17Uhr anschrauben, ich denke das wird keinem Schüler schaden und es bleibt in der Schule deutlich mehr Zeit um das gelernte zu vertiefen. In anderen Ländern wo Ganztagsunterricht normal ist haben die in der Regel auch im Gesammten ein sehr gutes Schulsystem.
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16.04.2014 08:23 Uhr von Kostello
 
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In Europa macht man das Abitur überwiegend in der 12 Klasse. Ein Jahr länger dafür zu brauchen, schafft Nachteile. Eher werden Klassen zusammengelegt, als das neue Lehrer eingestellt werden. In den Führungsetagen sitzen ohnehin viele Leute, die nur mittlere Reife besitzen. Firmen stellen lieber Techniker ein, als Ingenieure.
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16.04.2014 09:36 Uhr von Romendacil
 
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phiLue: wo kommst du denn her, daß die Schule so früh aus war? Ich habe im neunjährigen Gymnasium auch häufig bis 18 Uhr Unterricht gehabt.

Ansonsten bin ich der Meinung, daß neun Jahre besser wären, allerdings acht reichten, wenn man unwichtige Fächer wie Kunst und Musik (die ohnehin eher Hobbies sind und die Schüler in der Regel den jeweiligen Vorlieben der entsprechenden Lehrer aussetzen anstatt zu bilden) zumindest verpflichtend nur noch maximal die Hälfte der bisherigen Zeit einnehmen ließe und ansonsten zusätzlich wählbar machte.

Im Grunde wäre es aber schon ein Fortschritt, wenn es gelänge, Rechtschreibung und Grundrechenarten flächendeckend zu vermitteln...

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