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RWE konkurriert mit Gazprom: Gaslieferung in die Ukraine

Der deutsche Energiekonzern RWE hilft der Ukraine mit Gaslieferungen aus, nachdem der russische Konzern Gazprom die Preise massiv angezogen hat.

Das Gas werde durch polnische und ungarische Pipelines geleitet, gab ein Sprecher bekannt.

Wie viel RWE liefern wird, ist nicht bekannt. Verkauft werde nach normalen europäischen Großmarktpreisen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ukraine, Gas, RWE, Gazprom
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2014 14:58 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+4 | -1
 
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LOL... wenn wir doch so sehr auf russisches Gas angewiesen sind, woher kommt dann das (offenbar überflüssige) an die Ukraine gelieferte Gas? Ach wen juckt´s, wir zahlen es schon. Irgendwie.
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15.04.2014 15:02 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -2
 
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@Kritikglobalisierer

Wo bitte liest du denn bitte etwas von günstigem Gas? Maximal das es günstiger als das ist, was Russland aktuell von der Ukraine haben will. Da der neue russische Gaspreis für die Ukraine aber weit über dem liegt, was im Schnitt in Europa gezahlt wird, wird RWE wohl Gas für genau diesen Preis liefern, was dann wiederum nicht günstiger als unser Gas ist.

RWE ist ein weltweit operierender Konzern, der global aufgestellt ist. Daher ist es doch für ein deutsches Unternehmen gut, wenn es seinen Umsatz und eventuell auch Gewinn steigern kann. Ist ja nun auch nicht das erste Mal, dass RWE Gas in die Ukraine liefert.

Davon ab wird die Ukraine wohl kaum das einzige Land sein, was sich mittel- bis langfristig von russischem Gas lossagt, zumindest so weit das möglich ist. Verwunderlich ist das wohl kaum.
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15.04.2014 16:26 Uhr von Cerus
 
+3 | -2
 
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@Bildungsminister

Wie wär´s mit ein wenig mehr Bildung ?

Die Ukraine muß jetzt genau denselben marktüblichen Preis bezahlen wie die EU. Vorher war er lediglich rabattiert.
RWE selbst steckt in der Klemme und möchte das überschüßige Gas das nicht verbraucht wurde zu Geld machen auch mit einem Minus. Viele Städte etc.die Anteile an RWE haben sehen sich vor Abschreibungen in bis zu 3 stelligen Millionenbeträgen gegenüber.
Hinzu kommt das Durchleitungsgebühren anfallen, einmal Hin und jetzt zurück nach der Ukraine.
Bezahlt wird das Ganze wahrscheinlich so wie in anderen Fällen auch durch die Hilfskredite der EU, USA, IWF.
Ein solches Beispiel ist Serbien, wo von den Hilfsgeldern ( Kredite ! ) nur ein Bruchteil angekommen ist und der Hauptteil mit alten Schulden aus stalinistischen Zeiten verrechnet wurde. Wirklich helfen tun diese Kredite nicht im Gegenteil sie führen nur zu noch mehr Schulden.
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15.04.2014 17:24 Uhr von Bildungsminister
 
+0 | -4
 
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"Wie wär´s mit ein wenig mehr Bildung ?

Die Ukraine muß jetzt genau denselben marktüblichen Preis bezahlen wie die EU. Vorher war er lediglich rabattiert."

Wenn du dir selbst in die Tasche lügen willst, dann magst du das tun. Du kannst mich auch gerne beschimpfen, wenn das deine Form der Argumentation ist. Das sagt mehr über dich als mich aus. Das ändert aber nichts daran, dass deine Behauptungen falsch sind.

Aktuell muss die Ukraine, das sind die "neuen" Preise, 485 Dollar pro 1000 Kubikmeter Gas an Russland zahlen. Der Durchschnittliche Preis in der EU liegt aber mindestens 100 Dollar darunter, bei 380 Dollar, wobei Deutschland noch die höchsten Preise in der EU zahlt.

Wo du da von marktüblichen Preisen sprechen kannst ist mir wirklich schleierhaft. Aber so "gebildet" wie du offensichtlich bist, wirst du das natürlich mit Fakten untermauern können.

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