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Schriftstellerin Hilal Sezgin will gewaltfreien Umgang von Mensch und Tier

Die türkisch-deutsche Schriftstellerin Hilal Sezgin fordert in ihrem neuesten Buch und in einer öffentlichen Diskussion eine gewaltfreie Gesellschaft für Menschen und Tiere. Sie vertritt die Auffassung, dass man Tiere nicht einsperren, nicht töten und nicht essen sollte.

In ihrem jüngsten Buch hinterfragt sie auch, ob man Kühen die Kälber wegnehmen darf, um ihre Milch abzuzapfen.

Sie vertritt die Meinung, dass es die Aufgabe von uns Menschen sei, Leiden zu ersparen und Leben zu bewahren.


WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Mensch, Buch, Tier, Umgang
Quelle: blogs.taz.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2014 16:18 Uhr von ur.ce
 
+4 | -8
 
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Was ist mit euch Atheisten los. Zuerst sagt ihr, was Darwin von sich gibt, ist alles korrekt. Jetzt aufeinmal sagt ihr, es ist falsch Fleisch zu essen. Aber Darwin behauptet nun mal das der stärkere überlebt. Also fressen die grösseren und stärkeren, die schwächeren und kleineren Lebewesen auf. Ist doch alles cool.

[ nachträglich editiert von ur.ce ]
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15.04.2014 16:26 Uhr von Gierin
 
+7 | -0
 
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@ur.ce
Wie kommst Du von "kein Fleisch essen" auf Darwin und Atheismus?? (Ich esse Fleisch und bin "trotzdem" ungläubig)

Und btw: Darwin hat nie gesagt "der Stärkere überlebt"!
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15.04.2014 18:40 Uhr von uhrknall
 
+1 | -2
 
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@Kritikglobalisierer
Ich vermute mal, dass sie auch gegen Schächten ist. Ist ja auch eine Art von Töten, glaube ich ;)
Und ob sie religiös ist, wissen wir auch nicht.
Ist wohl etwas zu hoch...

Ich meine, dass man nicht grundlos Tiere töten sollte. Raubtiere sind Raubtieren, und Fleisch zu essen ist natürlich wie Pflanzen essen. Auch ich bin Aasfresser und esse gerne mal totes Tier.
Aber wenn es nicht sein muss... Ich fange sogar Fliegen lebendig und lasse sie aus dem Fenster :)

[ nachträglich editiert von uhrknall ]
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15.04.2014 19:05 Uhr von mort76
 
+1 | -3
 
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Kritikglobalisierer,
wenn sie es ablehnt, daß Tiere getötet werden, wie ja oben steht, lehnt sie damit das schächten zwangsläufig auch ab.
Sie denkt also schonmal einen Schritt weiter als du, und sie muß sich für das schächten auch nicht verantwortlicher fühlen als wir uns für den Umgang unserer Großbauern mit ihrem Schlacht- und Milchvieh fühlen.

Da kann man sich jetzt fragen, ob man sich auf ein hohes Roß setzen und auf die Moslems und Juden herabblicken kann, wenn unser Vieh vor der Schlachtung jahrelang unter beschissenen Bedingungen gehalten wurde, denn die Tötung ist ja nur eine Sache- davor steht ja nun ein ziemlich langer Leidensweg (Massentierhaltung, Legebatterie etc.), und die Art, wie das Tier dann letzten Endes getötet wird, reißt den Karren da auch nicht mehr aus dem Dreck.

Ob man jetzt schächtet oder Hühnerküken schreddert läuft ja wohl aufs selbe raus...

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