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Chile: Erdbeben fördert Mumien zu Tage

Das mit 8,2 auf der Richterskala gemessene Erdbeben in Chile hat im Norden des Landes nicht nur Zerstörung hinterlassen, sondern Archäologen auch wertvolle Artefakte geliefert. Mehrere Mumien der Chinchorro, Nomaden und Begründer des Totenkultes, wurden ans Tageslicht gebracht.

Die Mumien wurden zwischen 5.000 und 1.500 v. Chr. beigesetzt. Weitere Untersuchungen sollen näheres zeigen. Die Leichen wurden aufwendig präpariert. So wurden sie beispielsweise mit Lehm bedeckt und an der Luft trocknen gelassen, bevor man ihnen die Eingeweide entnahm.

Danach wurden die toten Körper mit Pflanzen gefüllt und bemalt oder anders geschmückt. Möglicherweise kam der Totenkult mit dem Sterben von Kindern auf, da das Wasser in der Gegend sehr arsenhaltig war. Ein anderes Forscherteam macht den Klimawandel dafür verantwortlich.


WebReporter: Hirnfurz
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kind, Erdbeben, Chile, Mumie
Quelle: www.welt.de

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15.04.2014 13:11 Uhr von MarkiMork
 
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Jason

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