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Österreich: Hakenkreuz prangt auf Turm - Es soll wegen Einsturzgefahr bleiben

Ein 80 Jahre altes Relikt wird die Gemeinde Frauenstein in Kärnten nicht los. Auf dem Turm prangt ein großes Hakenkreuz in fast weißer Farbe.

Da die hierfür verantwortliche Kommune das Bauwerk Hochkraig baufällig sieht, bei einer Entfernung des Emblems Einsturzgefahr herrscht, sollte das Denkmal so erhalten bleiben. Gegen diese Entscheidung legt das Mauthausen-Komitee wiederholt Protest ein.

Das 1934 angebrachte Hakenkreuz befinde sich immer noch an dieser Stelle; "das darf einfach nicht sein," so der Sprecher Peter Gstettner. Das österreichische Bundesdenkmalamt würde es gerne als Kunstprojekt mit aufklärenden Tafeln über die Nazi-Zeit erhalten.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hakenkreuz, Turm, Ruine, Einsturzgefahr
Quelle: www.heute.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2014 13:01 Uhr von Jlaebbischer
 
+37 | -6
 
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Prima, statt das Ding in Vergessenheit geraten zu lassen, weiss jetzt jeder möchtegern-Nazi über die neue Pilgerstätte in Ösiland Bescheid...

Ich würd nen Gärtner beauftragen, da ein paar sehr schnell wachsende Kletterpflanzen hinzusetzen, dann erledigt sich das Problem von selbst.
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15.04.2014 13:11 Uhr von mia_wurscht
 
+16 | -2
 
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ist da schon seit 80 jahren - die menschheit wirds überleben.
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15.04.2014 13:24 Uhr von pjh64
 
+12 | -4
 
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Das Problem ist doch nun mal wirklich nicht das Hakenkreuz, sondern die Verbrechen, die darunter begangen werden.

Es bringt auch nichts, bloße Symbole zu bekämpfen, wenn der Grundgedanke weiterlebt. Und der faschistische Grundgedanke ist nicht abhängig vom Hakenkreuz, er kann auch ein Hammer und eine Sichel sein, also sollte man sich eher drum kümmern, daß Hass und Gewaltbereitschaft sich nicht breitmachen, statt sich über die Symbole aufzuregen, die allein für sich niemanden umbringen. Es sind die Anhänger, und nicht deren Zeichen, die Morde begehen, und das Hakenkreuz ist nur ein einziges Zeichen unter dem Menschen ermordet wurden. Die größten und faschistoidesten Verbrechen werden heute in D übrigens nicht unter dem Hakenkreuz begangen, sondern unter dem Arbeitsamt-A.

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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15.04.2014 13:27 Uhr von psycoman
 
+12 | -1
 
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Gibt es in Österreich keine Farbe, mit der man das Hakenkreuz übermalen kann?

Warum ist eigentlich das eine von Nazi errichtete Gebäude so schlimm, weil ein Hakenkreuz drauf ist, und andere, wie die ganzen KZs müssen für viel Geld erhalten werden?

Entweder historische Gebäude sind erhaltenswert und bleiben, dank Denkmalschutz, so wie sie sind, oder alle werden platt gemacht.
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15.04.2014 13:51 Uhr von Jlaebbischer
 
+3 | -1
 
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Dank, wok!
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15.04.2014 15:10 Uhr von Tuvok_
 
+2 | -0
 
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Ich hätte auch gesagt Nehmt ein par Eimer Farbe und übhermalt es einfach in Weiss... am Ende ist ein schönes Quadrat über und fertig ist... Das wird die stabellität des Gemäuers nicht beeinträchtigen...
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15.04.2014 18:40 Uhr von Lornsen
 
+1 | -1
 
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das Sonnenrad ist nicht vollständig. So könnte man daraus auch etwas anderes erkennen.
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15.04.2014 19:48 Uhr von Citoya
 
+2 | -2
 
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Ich stell mir vor wie ein durchschnittlich gebildeter Amerikaner in diese Stadt fährt und auf Facebook seinen Freunden mit Foto postet dass es in Germany Nazitürme gibt und Hitler immer noch lebt und es bestimmt jemanden gibt der das glaubt :-)
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15.04.2014 22:33 Uhr von dasatelier
 
+3 | -0
 
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noch erstaunlicher, dass das hakenkreuz bereits 1934, also im "freien" österreich, das dann ja 1938 "zwangsangeschlossen" wurde, da war. komisch.
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16.04.2014 03:06 Uhr von Fomas
 
+1 | -0
 
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Ja und? So ein Hakenkreuz ist vielleicht hierzulande verboten, aber es ist in diesem Fall auch ein historisches Zeugnis. Dieser Turm zeugt nicht gerade von Glanz und Gloria der Nazis mit seinem verfallenen Aussehen. Daher lasst ihn doch stehen. Für Werbung und Verherrlichung ist er nicht mehr zu gebrauchen. Als historisches Anschauungsobjekt schon.
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16.04.2014 20:03 Uhr von Aurich02
 
+1 | -0
 
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Sollen die doch das Gebäude sich selbst überlassen. Irgendwann löst sich das Problem ganz von alleine.

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