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Leverkusen: Rätselhaftes Bienensterben - erste Ergebnisse bekannt gegeben (Update)

Im Leverkusen verendeten mehr als eine Million Bienen (ShortNews berichtete).

Nach den ersten Untersuchungen gibt es auch nun die ersten Ergebnisse für das rätselhafte Massensterben. Anscheinen wurde ein Mittel, welches gegen Blattläuse eingesetzt wurde, falsch angewendet.

Der Pflanzenschutzdienst von Nordrhein-Westfalen hat mit weiteren Untersuchungen begonnen.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Update, Leverkusen, Bienensterben
Quelle: www.express.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2014 11:37 Uhr von PeterRiese
 
+18 | -0
 
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Solche Informationen sind wichtiger als man zuerst annehmen könnte.

Auf den Honig könnten wir zur Not noch verzichten, aber wir dürfen nicht vergessen, dass die Bienen mit ihrer Bestäubung der Pflanzen einen unvorstellbaren Nutzwert liefern, der in dieser Form nicht ersetzbar ist.
Die Biene ist das wichtigste landwirtschaftliche Nutztier das wir haben. Ohne sie würden mehr als die Hälfte der Nahrungsmittel wegfallen. Drei Viertel der weltweiten Pflanzenkulturen, die uns Menschen ernähren, sind von der Bestäubung der Bienen abhängig.
In den letzten Jahren sterben immer mehr Bienenvölker. In China werden von Menschenhand die Blüten mit einem Pinsel bestäubt, weil wild lebende Bienenvölker schon völlig ausgestorben sind.
Jedes Jahr gehen immer mehr Bienenvölker verloren und niemand kann deren Arbeit übernehmen.
Die Folge weiteren Bienensterbens ist relativ einfach zu berechnen, die Nahrungsmittel werden teurer bis unerschwinglich. Ersatzstoffe aus den Chemielabors werden mit Geschmacksstoffen die Geschmackslücken schließen damit der Geschmack von frischem Obst und Gemüse nicht in Vergessenheit gerät. Der Wert frischer Ware wird dann mit Gold aufgewogen.
Schuld an diesem Desaster scheinen nicht nur Milbenbefall zu sein sondern auch die Pestizide, die in der Landwirtschaft zur Anwendung kommen. Derzeit sind zwei dieser Pestizide für zwei Jahre vom Markt genommen worden. Laut Greenpeace sollten sieben vom Markt genommen werden.
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15.04.2014 11:48 Uhr von sooma
 
+12 | -0
 
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Schade, dass "Express" hier nur eine müde Dreisatz-News hinbekommt, hier mal etwas ausführlicher:

http://www.ksta.de/...

"Gestern wurde bekanntgegeben, dass die Bienen das Insektizid Clothianidin aus der Gruppe der Neonicotinoide aufgenommen haben. [...]

Das als Spritz- oder Saatgut-Beizmittel verwendete Insektengift stand schon oft in der Kritik von Umweltschützern. Imker protestieren seit Jahren auf den Hauptversammlungen der Bayer AG gegen das Mittel wegen der Gefahren für die Umwelt, die sie dem Wirkstoff beimessen. Bayer Crop Science vertreibt das Mittel unter dem Produktnamen Poncho.

Das Leverkusener Bienensterben ist nicht das erste im Zusammenhang mit dem Wirkstoff."

http://de.wikipedia.org/...