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Elfenbeinküste: Klinik lässt Model sterben, weil sie kein Geld hatte

Das Model Awa Fadiga wurde in der ivorischen Hauptstadt Abidjan in einem Taxi überfallen und schließlich halbnackt aus dem fahrenden Fahrzeug geworfen. Anschließend kam sie in ein Krankenhaus. Die 23-Jährige wurde über zwölf Stunden lang nicht behandelt und fiel ins Koma (ShortNews berichtete).

Die Frau ist nun verstorben. Die Behandlungskosten für Medikamente, Einweghandschuhe und anderes Material hätten 230 Euro betragen. Da niemand diese Summe bezahlte, wurde die Frau trotz schweren Verletzungen unbehandelt zurückgelassen.

Der Klinikdirektor wurde bereits entlassen. Dennoch weist die Klinik den Vorwurf der Fahrlässigkeit von sich. Man habe alle Regeln befolgt. Auch das Gesundheitsministerium schiebt jegliche Mitschuld von sich. Man sei für Awa Fadigas Tod nicht verantwortlich.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Geld, Model, Klinik, Elfenbeinküste, Vernachlässigung
Quelle: www.t-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2014 19:33 Uhr von hxmbrsel
 
+46 | -8
 
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Nach der Europa Wahl, dann auch in der BRD erhältlich!

[ nachträglich editiert von hxmbrsel ]
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14.04.2014 19:56 Uhr von blaupunkt123
 
+17 | -3
 
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@Carnap

Welche Partei schlägst du den vor ?

Eigentlich ist keine Partei so richtig wählbar.
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14.04.2014 20:07 Uhr von auru
 
+8 | -0
 
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Das ist bestimmt nicht das erste und auch nicht das letzte Opfer, dass so un-behandelt wurde.
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14.04.2014 21:27 Uhr von Kappii
 
+4 | -7
 
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@hxmbrsel

Könntest du deine Behauptung mal mit ein paar Quellen belegen?
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14.04.2014 21:39 Uhr von Kostello
 
+4 | -10
 
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In Indien ist das die Regel. Auch in Deutschschland passiert das. Als ich während meiner Studienzeit als Nachtwächter gearbeitet habe, hatte ich den Notarzt gerufen, weil ein Junky im Sterben lag. Die wollten ihn nicht mitnehmen, weil sie annahmen, dass der nicht krankenversichert war. Es als ich Druck machte und wegen meiner Uniform nahmen sie ihn dann widerwillig mit. Ich habe auch mitbekommen, dass der Notarzt nicht bei Leuten gekommen ist, die im Vorfeld keine Spenden an die Rettungsdienste geleistet haben.
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14.04.2014 21:50 Uhr von perMagna
 
+21 | -2
 
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@ Kostello

Das halte ich aus zweierlei Gründen für Blödsinn.
Ein Notarzt lässt sich in der Regel nicht von der Uniform eines Nachtwächters beeindrucken, da der Nachtwächter nicht weisungsbefugt ist und auch sonst keinerlei Verfügungsgewalt in einer solchen Situation besitzt.
Was noch wichtiger ist: Der Notarzt hat das nicht zu entscheiden. Entweder es bestand kein Notfall, oder die Person wird mitgenommen. Schließlich bleibt das Gehalt am Ende des Monats das Gleiche, warum sollte dieser also straf- und dienstrechtliche Konsequenzen riskieren, um der Verwaltung Kosten zu ersparen?

"Ich habe auch mitbekommen, dass der Notarzt nicht bei Leuten gekommen ist, die im Vorfeld keine Spenden an die Rettungsdienste geleistet haben."

Ja, weil die bei einem Notruf, der sowieso gut bezahlt wird, auch erstmal in die Datenbank gucken, wieviel Spenden gezahlt wurden.
Das ist doch grober Unfug.
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14.04.2014 21:53 Uhr von hxmbrsel
 
+2 | -6
 
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@ Kappii
Ich habe diesbezüglich nur eine Quelle, diese ist der menschliche Gemeinschaftsgeist!
Und das in diesem System, noch einmal was besser werden wird, das wirst auch du mir nicht Erzählen wollen!
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14.04.2014 22:23 Uhr von Bastelpeter
 
+5 | -0
 
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In Nigeria, also der Föderativen Republik Nigeria ist das gang und gäbe. In diesem korrupten Land starben schon so einige Freunde aufgrund von Krankheiten, die sich hier billig behandeln ließen.
Und das Schlimme ist, die korrupten Ärzte dieses korrupten Landes interessiert es einen Dreck, ob da jemand gerettet werden kann, solange keine Kohle auf dem Tisch liegt. Natürlich handeln die zumindest fahrlässig, aber was bedeutet dieser Begriff juristisch in so einem Land eigentlich? Nichts!
Nie ohne Versicherung und ausreichend Geld in dieses gefährliche Land reisen!
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15.04.2014 01:00 Uhr von Ernsti69
 
+4 | -2
 
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Mich würde es nicht irritieren wenn das selbe auch hier in Deutschland bald der Fall sein würde.Ich kann jetzt schon kaum alle rechnungen zahlen die anfallen bei einem 4 köpfigem Haushalt.Wenn mir das nötige Kleingeld fehlen würde würde ich mich nicht wundern wenn eines meiner Familienangehörigen keine ärztliche Hilfe bekommen würde bei einem notfall.So weit wird uns unsere politik noch bringen.Geld für das Ausland aber wenn wir es brauchen ist keiner da und wenn dann doch etwas kommen sollte müssen noch alle ihre erlaubniss dazu geben etwas zu tun.Bis dahin hab ich schon einen nebenjob und arbeite schwarz das ich meine rechnungen vollends bezahlen kann.Ist doch wahr
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15.04.2014 08:16 Uhr von langweiler48
 
+1 | -1
 
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Alle die sich hier äußern, dass solch ein Fall bzw. solche Zustände in Deutschland auch bald passieren könnte und herrschen würden, denen bescheinige ich, dass sie keine Ahnung von unserem sozialen Netz, auch im Krankheitswesen haben. Natürlich wächst der Eigenanteil eher, als dass er gekürzt wird. Aber jeder in Deutschland lebende Bürger ist krankenversichert. Wenn sich „Selbstständige nicht freiwillig versichern, ist das ihr eigenes Problem, die Gelegenheit ist aber gegeben.

Dass das System immer mehr zu Lasten der Verdiener, Krankenversicherten tendiert resultiert daraus, dass die Pharmazie, die Ärzte, Die Apotheker und die Optiker noch aus dem Vollen schöpfen dürfen. Erste Ansätze gibt es zwar schon, dies zu unterbinden oder einzuschränken. Mir kommt es aber vor, dass man da falsche Wege einschlägt. Zudem macht sich in Deutschland ein Arzt, der in Notfällen seine Hilfe nicht erbringt strafbar.
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15.04.2014 08:42 Uhr von Leimy
 
+1 | -1
 
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Wenn sich alle an die Regeln gehalten haben, sollten spätestens jetzt Zweifel an der Richtigkeit der Regeln aufkommen.
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15.04.2014 09:41 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -1
 
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Muss man verstehen warum einige bei einem Vorfall an der Elfenbeinküste anfangen über Wahlen, Zukunftszustände usw. hier in Deutschland zu referieren?

Obwohl - viele hier muss man eh nicht verstehen.
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15.04.2014 15:19 Uhr von Chromat
 
+0 | -0
 
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@langweiler48:
"Aber jeder in Deutschland lebende Bürger ist krankenversichert. Wenn sich „Selbstständige nicht freiwillig versichern, ist das ihr eigenes Problem..."

Etwas widersprüchliche Argumentation.
Da der Selbständige sich (nur) freiwillig versichern kann, ist eben nicht jeder hier lebende Bürger krankenversichert.

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