14.04.14 10:11 Uhr
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Studie: Diskriminierung bei Jura-Examen

Anscheinend werden bei der Notenvergabe von Jura-Examensarbeiten deutliche Unterschiede bezüglich der Herkunft der Prüflinge sowie deren Geschlecht gemacht.

Nach der Auswertung sind die Noten derjenigen, die einen deutschen Namen haben, deutlich besser. Vor allen Dingen Frauen schneiden trotz gleicher Leistung bis zu zehn Prozent schlechter ab.

Insgesamt zeigt sich, dass Männer deutlich selbstsicherer auftreten als Frauen und dementsprechend trotz schlechterem Abitur eine bessere Note in ihrer Abschlussarbeit erzielen.


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WebReporter: Higharcher
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Diskriminierung, Jura, Examen
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2014 10:14 Uhr von pjh64
 
+6 | -7
 
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Deutschland deine Richter... Unabhängig, unfehlbar, kompetent und immer an der Seite des kleinen Mannes gegen die Ungerechtigkeit dieser Welt.

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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14.04.2014 11:01 Uhr von El-Diablo
 
+3 | -12
 
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Das stimmt aber wirklich, wenn man einen migrationshintergrund hat und nicht gerade blond und blauäugig ist, schneidet man schlechter ab.

Als Frau auch, wenn mand en Prof nicht ran lässt oder ihm zu mindestens keine Aussichten für einen F****
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14.04.2014 11:53 Uhr von Botlike
 
+3 | -4
 
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@El-Diablo: Jetzt erkläre mir mal bitte, wie man anhand einer Klausur feststellen kann, ob derjenige blond und blauäugig ist...
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14.04.2014 12:54 Uhr von Daffney
 
+5 | -1
 
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Kann man die Namen nicht durch einen Zahlencode ersetzen der jedes mal neu vergeben wird oder so ähnlich?
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14.04.2014 13:09 Uhr von Gorli
 
+12 | -2
 
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In der Quelle steht, dass Mädchen mit einem um 0,2 besseren Abiturschnitt bei den Juristen anfangen. Inwiefern ist das eine Diskriminierung und beim anderen sind die Mädchen halt einfach besser?

Man könnte ja sogar die Theorie aufstellen, dass Mädchen in der Schule künstlich besser benotet werden und dann mit überbewerten Qualifikationen ein Jurastudium anfangen, wo sie dann aufgrund der fehlenden Leistung abstürzen. Aber alles nur Hypothese

Denn eins weis ich: Jungen und Mädchen werden niemals gleich sein, einer wird sich immer unterfördert und benachteiligt fühlen.
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14.04.2014 13:28 Uhr von jo-28
 
+10 | -4
 
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"Frauen schneiden trotz gleicher Leistung bis zu zehn Prozent schlechter ab."

Liegt ja wohl daran, daß sie eben NICHT die gleiche Leistung bringen.

Ist schon praktisch heutzutage: Wenn du Eierstöcke hast kannst du dich immer als übelstes Opfer von Diskriminierung hinstellen, egal wie dumm und faul du bist.
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14.04.2014 13:41 Uhr von Mainzlmaennchen
 
+4 | -0
 
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Ich hatte mein 1. Examen vor 2 Jahren. Auf den Klausuren standen keine Namen, sondern Ziffern, die jeder per Zufallsprinzip bekommen hat. Die Zuordnung zwischen Name und Ziffer war den Prüfern (angeblich) unbekannt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da beschissen wurde.

Viel eher kann ich mir vorstellen, dass die mündliche Prüfung entscheidend ist. Hier sitzt man seinen Prüfern direkt gegenüber. Aber auch hier bleibe ich dabei - ich würde meiner Prüfungskommission nichts unterstellen. Die Bewertung ist gerade im mündlichen schwierig. Auftreten zählt m.E. fast mehr als Wissen. Das gilt umso mehr, wenn sich der Unwissende nicht ins Hemd macht, es aber versteht, mit dem Prüfer zu reden, und der Wissende keinen Stich landet, weil er sein Wissen schlecht rüber bringt, etwa weil er nicht einschätzen kam, was der, der mit ihm redet, eigentlich will.

[ nachträglich editiert von Mainzlmaennchen ]
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14.04.2014 15:01 Uhr von Pura
 
+3 | -1
 
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Vielleicht liegt die Notenverteilung auch an unterschiedlicher Leistung. Es könnte ja sein, dass Leute mit deutschem Namen besser benotet werden weil sie besser sind!
Aber was rede ich Nazi da. Es kann ja nicht sein, dass deutsche Männer durchschnittlich besser abschneiden. Nein es muss unfaire Benotung sein!!!
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14.04.2014 18:37 Uhr von LastButNotLeast
 
+6 | -0
 
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Bei meinem Abitur hatten damals alle Mädchen (5) einen ABI-Schnitt von 1,.. und ich als Junge 3,.. . Frauen werden also bevorzugt!
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14.04.2014 20:19 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -1
 
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„Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“
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14.04.2014 20:49 Uhr von evildeeds
 
+3 | -0
 
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das übliche
die Frauen behaupten das die benachteiligt werden.
das erzählen die einem zu jeder gelegenheit und zu allem.
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14.04.2014 22:26 Uhr von Gimpor
 
+1 | -0
 
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Na ja, kenne paar Leute, die Jura studieren. Klausurbewertung scheint da ziemlich willkürlich zu sein. Von daher ist das doch ein fachliches Problem, dass sowas überhaupt möglich ist.
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15.04.2014 01:39 Uhr von Juraheld
 
+1 | -0
 
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Zumindest die Klausuren im Juraexamen in NRW und RLP enthalten - sowohl im ersten als auch im zweitem Staatsexamen - keine Namen oder Ähnliches. Dort bekommt man eine Nummer zugewiesen. Auch der Sitzplatz wird bei jeder Klausur zufällig bestimmt. Ich vermute in anderen Bundesländern wird das je nach Prüfungsordnung auch so sein.

Eine Ungleichbehandlung zwischen Frauen und Männern habe ich noch nicht erlebt. Einmal (in 8 Jahren Studium und Ref.) hat mir eine Kommilitonin von sowas berichtet. Aber man hört andauernd von unfairen Benotungen und Bewertungen im Allgemeinen. Das habe ich auch gehabt.

Ich will bei Weitem nicht soweit gehen, dass man die Noten auswürfelt, aber es ist schon erstaunlich, wenn verschiedene Korrektoren eine Notendifferenz von mehr als 7 Punkten bei einer Klausur haben.
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16.04.2014 17:45 Uhr von erdengott
 
+0 | -0
 
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Eigentlich amüsant: Schneiden Frauen im anonymisierten Verfahren a la Juraexamen schlechter ab, dann ist es Diskriminierung. Schneiden sie im nicht anonymisierten Verfahren (Abi) besser ab, ist das problemlos und allein der Leistung geschuldet. Auch die Diskriminierung bei den Juristen mit den Abinoten zu beweisen ist abenteuerlich. Man müsste im Gegenteil von der sichereren Prüfung (Jura) auf die unsicherere schließen: Mit anderen Worten: Jungs werden beim Abi benachteiligt.

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