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Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson: Revisions-Antrag wurde abgelehnt

Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson war zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Dagegen hatte Williamson versucht in Revision zu gehen.

Das Oberlandesgericht Nürnberg hat diese Revision allerdings jetzt abgelehnt.

Dadurch ist das Urteil, dass das Amtsgericht Regensburg Anfang des vergangenen Jahres verhängt hat rechtskräftig. Der Bischof muss nun 1.800 Euro Strafe zahlen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bischof, Holocaust, Antrag, Williamson, Richard Williamson, Leugner
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2014 20:00 Uhr von Shifter
 
+3 | -4
 
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leugner, also echt
klar es war schlimm was da vorgefallen ist aber jemandem vorschreiben was er zu glauben hat oder nicht ist auch nicht ohne.
die jüdische gemeinde hat heutzutage bei allem einen freibrief, das kann noch so daneben sein, schön wäre wenn man alle wirklich gleich behandeln würde
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13.04.2014 21:09 Uhr von Shifter
 
+2 | -3
 
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ja und deswegen bestraft man jemanden? das ist genau das was in nazi deutschland damals auch an der tagesordnung war.
ich glaube übrigens auch grundsätzlich nichts das ich nicht selbst gesehen habe, angefangen beim urknall der auch nie passierte.
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13.04.2014 21:47 Uhr von Patreo
 
+1 | -3
 
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shifter glauben kannst du alles was du willst solange du es für dich behälst.
Der Mann bekleidet ein öffenentliches Amt und ist Person öffentlichen Interesses.
In dieser Position verbreitet er volksverhetzende und unmenschliche Thesen (nicht nur über Juden) und macht sich damit nebenbei straffällig.
Es ist nicht genau das was in Nazi Deutschland passierte, denn unsere Verfassung und die meisten in Zentraleuropa basieren auf den unveräußerlichen Menschenrechten.
Diese garantieren innerhalb des Selbstverständniss ein hohes Maß an Selbstentfaltung innerhalb einer Gesellschaft aus unterschiedlichen Ansichten und Lebensweisen.
Dadurch entstehen Regularieren. Ein Kompromis für ein friedliches Miteinandersein.
Ist das System dadurch perfekt?
Nein?
Ist es legitim Volksverhetzung und öffentliche Aussagen, die den Frieden stören bzw. den Menschenrechten auf denen dieser Frieden mehrhaltlich basiert, zu unterbinden nach Maße des Gesetzes und nicht durch Willkür?
Durchaus!
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13.04.2014 23:23 Uhr von Shifter
 
+1 | -1
 
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naja, sollte das holografisches Prinzip zutreffen ist das alles ja nicht wirklich da.
wenn du schon vergleiche machst zeig ein wenig mehr hirn, aber wir wissen ja das dir sowas extrem schwer fällt.
geschichte wird von siegern gechrieben, man schaue sich alleine die letzten 20 jahre diesbezüglich an, nahezu jeder krieg wird mehr oder weniger falsch dargestellt, "fakten" werden erst erfunden und dann zu tatsachen obwohl jeder die eigentliche wahrheit kennt.
nur idioten glauben alles
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13.04.2014 23:32 Uhr von Patreo
 
+1 | -1
 
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,, "fakten" werden erst erfunden und dann zu tatsachen obwohl jeder die eigentliche wahrheit kennt.
nur idioten glauben alles"
Sehr gut damit machst du schonmal eine qualitative Unterscheidung von Fakten beziehungsweise DER WAHRHEIT, wonach diejenige nur konsequenterweise als DIE RICHTIGE wäre, welche du als solche postulierst.
Das nennt man Werteurteil und hat innerhalb von einer empirischen Forschung wie Geschichte weniger Gehalt:-)
Geschichte wird nicht IMMER nur von Sieger geschrieben. Die Kolonialherren in West und Zentralafrika waren die Sieger zahlreicher Konflikte und sind es in vielerlei Hinsicht immer noch, dennoch gibt es reichliche fundierte Belege für die Grausamkeit von belgischen, französischen und deutschen Besatzern.
Auch die Sowjetunion beispielsweise zählt zu den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges dennoch ist spätestens seit Solchenitzin weitgehend über die Mordmaschenerie des Stalinismus bekannt.
Greultaten der Amerikaner und Verletzungen der Menschenrechte im Nahen Osten sind ebenso abrufbar.
Insofern ist deine Auffassung von Geschichte als etwas Statisches irreführend.
Wenn also jeder eigentlich die Wahrheit kennen sollte, wie du es ausdrückst, so braucht es auch keine ,,verdrehten" Fakten, womit sich aus deiner Aussage her ein Widerspruch ergibt.

Geschichte ist die Rekonstruierung der Geschehenisse, die man nicht notwendigerweise selbst erlebt hat anhand von Quellen.
Je mehr Quellen man nutzt, die über ein bestimmtes Ereignis berichten, desto höher die Chance auf Glaubwürdigkeit.
Ereignisse wie der Ausbruch des Vesuvs oder auf Sankturien sind zusätzlich durch andere Wissenschaften belegbar neben Quellen.

So auch der Holocaust, welcher neben einer Vielzahl von unterschiedlichen Quellen, durch eine enorme Zahl an Wissenschaftlern aus anderen Bereichen, die renomiert sind auf ihrem Gebiet, schlüssig belegt worden ist und somit die Anzahl der häufig ideologisch motivierten Zweifler überwiegt.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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14.04.2014 09:42 Uhr von MarkiMork
 
+0 | -0
 
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Faktenlage? Welche Faktenlage?
Warum gehen Tatsachenberichte so weit auseinander mit dem, was in Schul- und Geschichtsbüchern steht, geschrieben von Menschen die nicht dabei waren.

Ich für meinen Teil, glaube denen, die mir von damals erzählten und dabei waren. Polen, Russen, Deutsche, Juden, Amerikaner .... das macht die grässliche Vergangenheit nicht schöner, entlarvt aber die Lügen in dem Pseudo-Wissen der Bücher in Schulen .....
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14.04.2014 09:48 Uhr von Patreo
 
+1 | -0
 
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MarkiMork weiter gesponnen dein Gedanke: Du glaubst diesen Menschen.
Woher weißt du mit großer Wahrscheinlichkeit, dass diese Menschen dabei waren?
Woher weißt du, dass das, was sie sagen der Wahrheit entspricht.
Es geht nicht diejenigen mit denen du gesprochen hast der Lüge zu bezichtigen. Ich kenne Sie nicht.
Jedoch: Geschichte ist eine Wissenschaft.
Historiker nutzen in der Regel vielsseitige und bestätigte, sowie für sie aus wissenschaftlicher Sicht schlüssige Quellen.
Da es aber keine Natur-sondern Geisteswissenschaft ist, unterliegt diese natürlich dem Laster einer gewissen persönlichen Motivation.

Die meisten Quellen sprechen davon dass Napoleon von recht kleiner Statur war, was von der Geschichtsschreibung soweit unter den gängigen Quellen bestätigt worden ist.
Dass die Illuminaten ein Attentat auf ihn verübten ist weniger glaubwürdig.
Dass Napoleon in Wirklichkeit eine Frau war noch weniger.
Das bedeutet, dass es neben der quantitativen Auslese auch die Qualitative gibt von Quellen, wonach sich uns ein Bild von Geschehenissen bildet

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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14.04.2014 15:07 Uhr von Shifter
 
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es geht darum das man für etwas bestraft wird weil man es nicht glaubt und das ist einfach falsch.
dabei ist es total egal was wirklich stimmt, jeder sollte öffentlich auch seine falsche meinung sagen dürfen. alles andere sind ja genau die methoden die man den nazis vorwirft sie aber heute weiter anwendet, glaub was wir dir sagen oder du wirst bestraft
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14.04.2014 16:10 Uhr von Patreo
 
+0 | -0
 
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,,
es geht darum das man für etwas bestraft wird weil man es nicht glaubt und das ist einfach falsch."
Es geht darum, dass jemand, der von einer rechtsextremen und antidemokratischen Ideologie motiviert ist, bewusst seine öffentliche Position nutzt Unwahrheiten verbreitet auf Kosten von Millionen von Toten( und nebenbei postuliert, dass Frauen weniger wert seien biologisch als Männer).

,, jeder sollte öffentlich auch seine falsche meinung sagen dürfen"
Meinungsfreiheit ist auch in der Demokratie reglementiert, dass muss nicht zwangsläufig zu der Schwarzweißansicht kommen, es gäbe sie dadurch überhaupt nicht oder immens eingeschränkt.
Beispielsweise darfst du öffentlich nicht Menschen beleidigen, Frauen minderwertiger behandeln, dich öffentlich über Tote lustig machen.
Dies sind beispielsweise solche Einschränkungen
Du kannst auch an das Spaghettimonster glauben, solange du dich an die demokratischen Gesetze hälst (anders als in der Nazizeit).
Einen massenhaften Völkermord basierend auf einer antidemokratischen Gesinnung öffentlich zu leugnen und dadurch das Ansehen von Millionen von Toten bewusst zu verunglimpfen ist falsch und widerspricht dem in Europa weitgehend postulierten Demokratiegedanken innerhalb des Selbstverständnisses.
Das magst du persönlich ja für falsch halten realitätsnäher ebenso wie dein NAZIVERGLEICH wird es dadurch nicht, da
besagter Leugner nicht willkürlich gerichtet wird, sondern innerhalb von demokratischen Gesetzen.
Auch ein wesentlicher Unterschied zu einer Diktatur.

Fazit: Bestraft wird Willamson nur wegen l mutwilliger Geschichtsverfälschung in der Öffentlichkeit zugunsten einer antidemokratischen Gesinnung.
Mehr nicht aber auch nicht weniger

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