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Mittelschicht schrumpft weiter - Aufstieg für Einkommensschwache extrem schwer

Seit Jahren schon wird die Mittelschicht in den Volkswirtschaften immer kleiner. In Deutschland verkleinerte sich die Mittelschicht um 5,5 Millionen Menschen auf jetzt noch 47,3 Millionen. Dies geschah in lediglich 13 Jahren.

Dabei existierten kaum noch Aufstiegsmöglichkeiten, während die Reichen immer mehr Geld anhäufen. Der Rückgang der Mittelschicht ist besonders in den unteren Einkommen ausgeprägt. Ist man einmal aus der Mittelschicht nach unten gefallen, ist ein erneuter Aufstieg sehr schwer.

Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung hat ergeben, dass einkommensschwache Menschen es schwerer haben, gesellschaftlich aufzusteigen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Aufstieg, Einkommen, Mittelschicht, Bertelsmann-Stiftung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2014 12:43 Uhr von quade34
 
+3 | -2
 
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Einkommensschwach wird man durch schlechte Bildung. Wer aber hat in Deutschland mit unzähligen gründominierten Reformen das Bildungssysten an die Wand gefahren? Die PISA Studien zeigen ganz deutlich den Abwärtstrend. Eine Umsteuerung muss sofort erfolgen, weil sie erst in einigen Jahren greift, haben wir uns erst einmal mit der Misere abzufinden.
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13.04.2014 13:01 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+5 | -4
 
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@quade34

"Einkommensschwach wird man durch schlechte Bildung."

Armer Lukas Podolski!

Nee jetzt mal Spaß bei Seite, diese Lüge kann ich nicht mehr hören, meine Eltern und besonders Großeltern hatten nicht annähernd meine Bildung und ich nicht annähernd dessen Gehalt.

Hartz IVler sind per se alle disqualifiziert EGAL was diese vorher machten. Werde mal Alleinerziehend, dann bist Du direkt Arbeitslos, da kannste auch vorher Bankkauffrau gewesen sein.
https://www.youtube.com/...

Aber schlechte Bildung, ist klar!

Die Einzigen Firmen die richtig was für qualifizierte Leute springen lassen, kommen aus England wie "Michael Page" oder aus Japan wie "Mitsubishi" von deutschen Unternehmen ist mehr die Ausnahme, selbst an meiner Firma fährt man da einiges an Zusatzleistungen zurück.

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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13.04.2014 14:33 Uhr von Lawelyan
 
+2 | -2
 
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@quade34 & Best of Capitalism

"Einkommensschwach wird man durch schlechte Bildung."

Sehe ich weniger so. Das Problem ist IMHO ein klassischen Angebot und Nachfrage Problem.

Die Hartz 4 Gesetze haben sehr viele qualifiziere Menschen zu Niedriglöhner gemacht. Gleizeitig wurden sehr viele Jobs, die früher mal echte Fachausbilungen benötigten so weit Standarisiert das man sie jeden halbwegs erfahrenden Menschen in 1-2 Wochen manchmal Stunden beibringen kann.

Diese beiden Vorgänge haben dafür gesorgt, das Unternehmen bei sehr vielen Arbeitsplätzen mehr ausreichend qualifizierte Bewerbungen bekommen als Sie Arbeitsplätze anbieten. Das drückt den Preis (den Lohn).

Auf der anderen Seite haben sich in den letzten 15 Jahren Jobs entwickelt für die es noch keine direkte Ausbildung gibt und welche von Quereinsteigern oder Weiterqualifizierten besetzt werden müssen. Diese sind schwer zu finden und dort steigen die Löhne auch immer höher. Ich kenne Facharbeiter die heute noch an der 100.000 Euro Jahresgehaltmarke knabbern. Und Facharbeiter mit der ursprünglich gleichen Ausbildung (vor 20 jahren) die es kaum schaffen über 20.000 Euro Jahresgehalt zu kommen.

Ja, die Bildung hat etwas damit zu tun. Aber viel mehr greifft das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Kann ich etwas, das auch 1000 andere können, bekomme ich für meine Arbeit immer weniger Geld.
Kann ich etwas bei dem die Firma schon 5 stellige Summen für das Rekruting ausgeben muss, dann kann ich auch ein hohes Gehalt fordern.
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13.04.2014 15:21 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+3 | -1
 
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Was ist eigentlich mit Krankenpfleger?

Muss man dafür keine Bildung haben oder wieso werden die so schlecht bezahlt?

Oder ist dieser Job nicht wichtig genug?

Nicht das ich hier noch SPD und Union-Wähler überfordere:-)

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