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"Geschichte als Lehrerin" - Vatikan will Schattenseiten der Kirche beleuchten

In seiner aktuellen Predigt hat Papst Franziskus erklärt, dass das Studium der Geschichte den Menschen die Wahrheiten offenbaren soll. Er sprach vor Mitgliedern der Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften. Diese untersuchen aktuell die Rolle der Kirche im Vorfeld des ersten Weltkrieges.

1954 hatte Papst Pius XII. das Komitee gegründet, um die Rolle des Vatikans im Vorfeld des Weltkrieges zu beleuchten. Gegenstand der Untersuchungen sind die Versuche, den Streit unter den späteren Kriegsparteien zu schlichten, sowie die Rolle der Katholiken bei der Versorgung der Verwundeten.

Dabei zitierte der Pontifex den verstorbenen Papst Benedikt XV.: "Mit dem Frieden ist nichts verloren, mit dem Krieg kann alles verloren sein." Das Komitee untersucht die Geschichte der katholischen Kirche von Beginn an. Dadurch sollen die Licht- und auch Schattenseiten der Kirche aufgezeigt werden.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kirche, Geschichte, Vatikan
Quelle: de.radiovaticana.va

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2014 10:08 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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Mal sehen ob das Licht hell genug ist....
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13.04.2014 23:42 Uhr von hofn4rr
 
+0 | -0
 
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die schattenseiten haben einen deutlichen überhang, von beginn an bis heute.

papst gregor ließ feierlich eine gedenkmünze prägen, als die hugenotten (protestantische christen) in der "bartholomäusnacht" zu tausenden niedergemetzelt wurden.

bei der sogenannten hexenverfolgung ging es in erster linie um häretiker, also um protestantische christen, die dem papsttum ein dorn im auge waren und sind.

nicht nur der 30 jährige krieg gegen die anhänger luthers macht deutlich, wie weit das papsttum geht, wenn es um machterhalt und gewissensfreiheit ging.

>> Diese untersuchen aktuell die Rolle der Kirche im Vorfeld des ersten Weltkrieges. <<

die rolle der katholiken während der NS-zeit ist ja auch nicht ohne, und man kann auch heute noch von einer offenen kollaboration mit den natoionalsozialisten sprechen.

das mit hitler und dem damaligen papst unterzeichnete "reichskonkordat" hat auch heute noch ihre gültigkeit.

luthers eindruck nach seinem ersten besuch in rom: "" Luthers Botschaft, der Papst sei der Antichrist, die Kurie die Synagoge des Satans und Rom der Sündenpfuhl Babylon... ""

daran hat sich bis heute mit sicherheit nichts geändert.

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]

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