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Scientology: Kreuzfahrtschiff in Klage wegen Sklaverei verwickelt

Im Jahr 2005 tauchten in Curacao zwei kubanische Arbeiter auf. Sie sagten, sie wären höllischen Umständen entkommen. Man hätte sie über Jahre in einem nahegelegenen Trockendock festgehalten.

Angeblich wurden sie von Kuba, aufgrund eines Abkommen mit Curacao, genötigt dort zu arbeiten. Die Arbeiter reichten in Florida Klage gegen das Trockendock ein. Scientology ist darin involviert, weil das Sektenkreuzfahrtschiff "Freewinds" für Reparaturen in diesem Trockendock lag.

In diesem Zusammenhang erging an Scientology-Vereinigungen ein Mahnbescheid. Diese wurden aufgefordert, noch ausstehende Zahlungen nicht an das Dock zu leisten, sondern an die Arbeiter. Aber Scientology äußerte, es gäbe überhaupt keine offenen Rechnungen, was das Dock betrifft.


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WebReporter: LuisedieErste
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Scientology, Kreuzfahrtschiff, Sklaverei
Quelle: tonyortega.org

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13.04.2014 10:26 Uhr von pjh64
 
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Die Überschrift schmerzt in der Seele...
Ein Kreuzfahrtschiff ist also in eine Klage wegen Sklaverei verwickelt? Mal ehrlich, was soll man dazu noch sagen außer "Deutsch: Setzen, 6."?
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13.04.2014 10:47 Uhr von dunnoanick
 
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Als ich die Überschrift sah dachte ich, dass Scientology Leute wie Sklaven auf ihrem Kreuzfahrtschiff behandelt hat und nicht dass die das irgendwo haben reparieren lassen, wo derartige Umstände herrschten,
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13.04.2014 11:38 Uhr von mort76
 
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dunnoanick,
das eine schließt das andere nicht aus, nur, daß die Sklaven auf den Scientology-Schiffen und sonst überall in dieser Sekte nicht merken, daß sie versklavt wurden...die "Kreuzfahrtschiffe" sind ja eigentlich schwimmende Büros für die Sektendrohnen.
Da läuft nix von wegen Shuffleboard und Captains-Dinner, da wird gearbeitet.
Für einen Hungerlohn.

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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13.04.2014 13:36 Uhr von dunnoanick
 
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@ mort76:

Das es sklavenähnliche Arbeit bei Scientology zuhauf gibt. ist ja hinlänglich bekannt. Ich wollte nur meine Verwirrung über diese Überschrift zum Ausdruck bringen.
Der Artikel geht ja über eine Werft, in der viele Schiffe repaiert wurden und trotzdem wird Scientology als der böse Bub hingestellt. Das sind sie ja auch in 90% der Fälle. Nur glaub ich dass sie in diesem Falle nicht nach einer Werft gesucht haben, die die Leute wie Sklaven behandelt, sondern nach einer Werft, die ihnen ihr Schiff repariert.

[ nachträglich editiert von dunnoanick ]
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13.04.2014 18:37 Uhr von LuisedieErste
 
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die Freewinds soll ein asbsestverseuchter Kahn sein,
es gibt auch Aussagen von Aussteigern, die auf dem Schiff waren, aber ich werd das jetzt nicht suchen...

es war ein Mann, der auch noch Aids hatte und dem die Sekte -was Massagen, Akkupunktur?-gegen Aids empfohlen hat...aber der war auch auf der Freewinds...

in diesem Fall hat die Sekte ihr Schiff in einem Dock reparieren lassen, dass eben letztlich Sklavenarbeiter hatte und diese Sklavenarbeiter haben ihre Forderungen an die Sekte gerichtet, damit ausstehende Zahlungen an die Arbeiter gehen und nicht an das Unternehmen (Dock)..

was macht denn der Kahn in Curacao? Urlaub werden die SeaOrg Mitarbeiter, die 7 Tage die Woche für 8 Dollar arbeiten, sich wohl nicht leisten können oder haben die währenddessen das Schiff geputzt?

aber die sind wohl neuerdings Fans von warm und sonnig:

Curacao, John Travolta hat ein Anwesen auf den Bahamas...

trotzdem: einen Vorwurf kann man denen in diesem Fall nur machen, wenn die gewusst haben, dass das Dock von Sklavenarbeit profitiert o d e r wenn sie irgendwie als Teilhaber o.ä. an dem Dock beteiligt sind oder was mit diesem Deal zwischen Kuba und Curacao zu tun haben

ansonsten: sollten unsere "Thetans" einfach nur mal Pech gehabt haben? ich dachte, wenn man sowas ist, kann man nicht mal mehr eine Erkältung bekommen...

[ nachträglich editiert von LuisedieErste ]
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13.04.2014 19:05 Uhr von LuisedieErste
 
+0 | -1
 
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diese Sektierer:

in Berlin sagt man denen, sie bräuchten keine "opulence" (Wohlstand) und das bezog sich auf mit 10 Personen in einer 3 Zimmer Wohnung leben, schwarz fahren etc.

im Scientologykinderarbeitslager in Australien gibt es Reis für ganze 0,30 ct am Tag, Jillian musste 7 Tage die Woche für 8 Dollar schuften, Jenna musste Steine schleppen und letztlich Arbeiten ausführen, die weder für Kinder noch für Leute ohne eine Lehre geeignet sind, das war auch für Sea Org Mitglieder in Los Angeles geplant: Sachen machen, die die gar nicht gelernt haben

und dann hat diese Sekte 1,2 Billionen Dollar (zwei Ableger von denen), der Guru hat eine Luxuskarossensammlung, kaufen Grunstücke für 3,8 Millionen, die mal 205000 gekostet haben, wem John Travoltas Boing und das Anwesen auf den Bahamas gehören, weiss man nicht, gehört das alles ihm oder doch der Sekte?

also wer profitiert da eigentlich? wer hat was von diesen 1,2 Billionen Dollar?

wer dafür schuftet und nichts davon hat, weiss man inzwischen eigentlich aber wer hat was davon?



sieht es so aus, also ob die Sekte sich über die finanziert, die sie letztlich für aberretiet hält?

und könnte es hilfreich sein, mal dem Weg des Geldes zu folgen? wohin geht`s denn?
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13.04.2014 19:16 Uhr von mort76
 
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dunnoannick,
ja, stimmt, aber manche Sachen kann man einfach nicht oft genug schreiben, da nutze ich gerne jede Steilvorlage...
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17.04.2014 12:41 Uhr von mammamia
 
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Ja genau und jeder, der einer Konkursiten Firma noch Geld zu zahlen hat, ist nun auch gleich in einen Steuerbetrug verwickelt. Wenn es um Scientology geht, so können News nicht absurd genug sein. Da ist dann jeder Zeuge einer Tat "in die Straftat verwickelt".

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