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Vereinte Nationen: USA wollen neuen Diplomaten aus dem Iran kein Visum ausstellen

Die Annäherung zwischen den USA und dem Iran wird aufgrund des Streits um den neuen Uno-Botschafter des Iran, Hamid Abutalebi, belastet. Die USA wollen verhindern, dass Abutalebi seinen Posten in News York in der Uno-Zentrale einnimmt.

"Wir werden Herrn Abutalebi kein Visum ausstellen", so der Sprecher von US-Präsident Barack Obama, Jay Carney. Die USA werfen dem iranischen Diplomaten vor, dass er 1979 als Student die US-Botschaft in Teheran erstürmt hat und 52 US-Amerikaner für 444 Tage als Geiseln genommen hat.

Der Iran und auch Abutalebi selbst äußerten, dass der damals 22-Jährige nur als Übersetzer tätig gewesen sei. Der Iran hat schon juristische Schritte eingeleitet und das Verhalten der USA als "unerträglich" bezeichnet.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Iran, Visum
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2014 14:54 Uhr von Borgir
 
+6 | -5
 
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Ach so, die USA können also bestimmen, wer wen als Vertreter nach New York schickt. Und das wegen einer Geschichte, die 35 Jahre zurückliegt. Na ja, dann wird es keine Visa mehr für US-Politiker geben, die unrechtmäßige Kriege befürwortet haben, also die gesamte Regierung.
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12.04.2014 15:40 Uhr von Jlaebbischer
 
+3 | -0
 
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Vielleicht sollte man überlegen, das Hauptquartier der Vereinten Nationen in ein neutrales Land zu verlegen. Das dürfte sowieso einigen nicht passen, dass es sich ausgerechnet in Amerika befindet.
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12.04.2014 16:43 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ Borgir

Natürlich können die USA bestimmen, wen sie einreisen lassen und wen nicht. Siehst du doch.


@ Jlaebbischer

Gerne. Vor allem die Bürger New York Cities, welche ständig unter Straßensperren etc. leiden, werden sich freuen.
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12.04.2014 17:32 Uhr von Darkness2013
 
+1 | -3
 
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Das UN Gebäude ist doch ein eigener Stadt oder irre ich mich was hat da bitte der dumme Ami wieder zu melden.
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12.04.2014 17:48 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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@ Darkness2013

"Das UN Gebäude ist doch ein eigener Stadt..."

Stadt oder Staat? Beides jedenfalls falsch.


"...was hat da bitte der dumme Ami wieder zu melden."

Im Gegensatz zum "dummen" Darkness2013 weiß der Ami, dass er selbst entscheiden kann, wen er in sein Land lässt und wen nicht.
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12.04.2014 20:12 Uhr von Darkness2013
 
+1 | -0
 
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Das UN Gebäude ist Internationale Territorium
http://de.wikipedia.org/...
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12.04.2014 21:10 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ Darkness2013

Aber weder ein eigener Staat, noch eine eigene Stadt, wie z.B. auch Botschaften oder Schiffe.

Um das UN-Gelände zu betreten, muss man zwangsweise US-amerikanischen Boden oder Luftraum überqueren - und das können und dürfen die USA untersagen und verhindern.
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12.04.2014 21:18 Uhr von Darkness2013
 
+2 | -0
 
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Ja gebe ich dir recht aber warum stellt sich immer der Ami quer, wenn andere Länder das machen würden wäre die Hölle los.
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12.04.2014 22:01 Uhr von Perisecor
 
+2 | -0
 
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@ Darkness2013

Eine Menge Staaten verweigern Personen die Einreise. Da die USA das Land mit den meisten Journalisten sind und Presse-, Rede- und Meinungsfreiheit allgegenwärtig sind, wird ausgiebig über alles berichtet - im Gegensatz zu anderen Ländern, in denen zwar ebenfalls viel passiert, aber niemand darüber schreiben kann, will oder darf.
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13.04.2014 04:57 Uhr von Sirigis
 
+1 | -0
 
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Dass diese Geiselnahme bei den Amerikanern heute noch negative Gefühle auslöst, sollte der iranischen Führung aber schon klar sein. Es zeugt nicht gerade von diplomatischem Fingerspitzengefühl, wenn man einen Diplomaten entsendet, der, in welcher Form auch immer, an den damaligen Geschehnissen beteiligt war. Um den eingeleiteten Annäherungsprozess nicht unnötig zu strapazieren, sollte der Iran vielleicht seine personelle Entscheidung nochmal überdenken.
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13.04.2014 14:10 Uhr von Bleifuss88
 
+0 | -0
 
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Manche Wunden sitzen sehr tief. Diese beiden Länder können nur miteinander reden, wenn jeder von denen mal über den eigenen Schatten springt und sich beim anderen offiziell entschuldigt. Der Iran für die Geiselnahme, die USA für den Abschuss des Passagierflugzeugs. So wie jetzt wird man nicht weiterkommen.
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16.04.2014 12:14 Uhr von ar1234
 
+0 | -0
 
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Mein Gott, dieser Hass gegen die USA treibt ja interessante Blüten.

Tatsache ist, ein Botschafter REPRÄSENTIERT sein Land. Ein Land, das so einen Typen auswählt und entsendet, ist für mich gleich ganz unten durch. Schließlich wohnen in jedem Land genug Leute ohne solch belastende Vorgeschichte. Warum also wurde ausgerechnet ein an solch einer Aktion Beteiligter als Botschafter ausgewählt? Ich denke, dass da sogar eine Botschaft (im Sinne von Nachricht) dahinter steckt!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]

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