12.04.14 14:21 Uhr
 647
 

Brandenburg: Aufgrund von Unterrichtsausfall bekommen über 4.000 Schüler keine Noten

In Brandenburg haben 4.127 auf ihrem Zeugnis die Bemerkung "n.b. ("nicht beurteilbar") statt einer Note bekommen. Betroffen sind verschiedene Fächer wie Musik, Englisch oder auch Geschichte. In manchen Schulen wurde gar nicht oder nur wenig in Physik, Deutsch und Englisch unterrichtet.

Dadurch entstehen bei den Schülern nur schwer schließbare Wissenslücken. Insgesamt sind 124.334 Schulstunden ohne Ersatzunterricht ausgefallen.

Im zweiten Halbjahr wurden einhundert neue Lehrer eingestellt. Die Schulen bekommen zusätzlich fünf Millionen Euro als Überbrückungsbudget. Mit diesem Geld können sie dann Leute aus dem Ruhestand oder ehemalige, arbeitslose Referendare wieder einstellen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schüler, Brandenburg, Noten
Quelle: www.berliner-kurier.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Safe Shorts" sollen Frauen vor einer Vergewaltigung schützen
Englische Kleinstadt wundert sich über chinesische Touristenmassen
Pisa-Studie: Deutsche Schüler schneiden überdurchschnittlich ab

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.04.2014 14:55 Uhr von Lawelyan
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
hmm 124.334 ausgefallene Stunden und 100 neue Lehrer

Lehrer Unterrichten im Schnitt 26 Stunden pro Woche²
Dazu kommen ca. 10 Wochen Ferien³ im Jahr

Also bleiben grob gerechnet 26Stunden x 42 Wochen = 1092 Stunden/Lehrer/Jahr

Wie sollen 100 Lehrer die ausgefallenen Stunden ausgleichen? Und die Rechnung bezieht sich noch auf eine perfekte Auslastung und ohne Krankenstände....

Wann wird endlich mal erkannt, das die Bildung unserer Kinder das höchste Wirtschaftsgut dieses Landes ist. Und damit ist das auch das wichtigste Investionsgut.

Haut Geld in die Schulen, wenn wir in den nächsten 30 Jahren überhaupt noch ne Chance haben wollen, international bedeutend zu sein.



² http://www.spiegel.de/...

³ http://www.schulferien.org/...

[ nachträglich editiert von Lawelyan ]
Kommentar ansehen
12.04.2014 15:11 Uhr von Karlchenfan
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Vorher mal ein wenig pessimistischer kalkuliert und man hätte die Referendare übernehmen können?
Nominelle 75 % Personalbestand ist bei Behörden gängige Praxis.Ausfälle durch langwierige Erkrankungen Schwangerschaten / Mutterschutz,Grippewellen,Urlaube etc. werden bei Personalbedarfsplanungen grundsätzlich gern übersehen.Genauso wie zu erwartende Steigerungsraten.
Dafür gibt es aber jede Menge Personal in den Controling Einheiten,die mit ihrem Arbeitspunkte System gern noch weitere AK´s wegrationalisieren.Ach wie hab ich diese Typen geliebt,stehen mit ihrer Liste hinter dir und bepunkten,was du so bei durchschnittlichen Tätigkeiten für einen Zeitaufwand hast.Ist ja im Prinzip nichts gegen zu sagen,aber wenn die dann den Schuh machen,wenn die Pflegefälle mit Problemen auftauchen,deren Bearbeitung sehr viel aufwendiger und zeitintensiver,dann weiß man,wofür die da sind.
Deren Personalberechnung sah einen Überschuß von 37,5 AK bei uns vor,bei einer Sollbezetzung von 75% und einer effektiven Ist Besetzung von 69%.

Bums,waren die Überschüssigen Kräfte abgezogen und umverteilt und der Chef meinte dann lapidar,muss halt 120% Einsatz die Regel werden.Halbes Jahr später ist dann alles zusammengebrochen,da war aber Geschrei in der Bude.
Und mir persönlich kam der dann mit-bei ihrer langjährigen Diensterfahrung kann ich doch erwarten,das sie ihren Kollegen selbstständig zur Hilfe eilen,wenn es denn mal brummt.Der Idiot.Wir hatten intern schon umgruppiert und alle Problemefälle bei uns zentralisiert,damit die Anderen die Scheiße nicht auch noch zum normalen Aufkommen auf die Tische bekommen mussten.Und gebrummt hat das jeden Tag,in zwei Schichten.Pro Jahr zweistellige Steigerungsraten und die haben bei einer Neuerstellten Einheit nichts besseres zu tun als der die KLR Truppen auf den Hals zu hetzen.So entstehen derartige Probleme.Ist bei Behörden leider so,kurzfristiger Aktionismus wird sinnvoller Planung immer vorgezogen.
Im Endeffekt sind alle Beteiligten bis auf die Chefetage immer die Gekniffenen.Aber coole Ausreden haben die immer zur Hand
-war ja nicht abzusehen,das ein derartiges Neuvolumen dazukommt
-der Altersschnitt liegt ungünstig
-ich kann ja nicht überall mit anfassen (was er nie getan hat)
-meine Leute wollen einfach nicht
was dann immer so kommt,wenn man seine Hände in Unschuld und seine Füße in Kakao badet.
Und wehe man stellt weiter oben mal was richtig,dann ist man Nestbeschmutzer,Kollegenschwein,Verräter,gab noch viel mehr Bonbons,die man mir ans Hemd backen wollte.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Herzzerreißender Werbespot aus Polen rührt alle zu Tränen
Israel bekommt Rüffel aus den USA