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Türkei: Auch 2014 EU-Fördergelder für Bildungsprojekte

Das Erasmus-Programm ist ein Studentenaustauschprogramm der Europäischen Union. Im März gab es Vorwürfe gegen die Türkei in Bezug auf die fehlende Transparenz bei der Einstellung von neuem Personal sowie verschiedene Verstöße gegen EU-Regeln.

Somit war lange nicht klar, ob die Türkei auch dieses Jahr am ERASMUS-Programm teilnehmen darf und entsprechend Fördergelder bekommt. Die EU Hat nun entschieden, dass die Türkei 2014 auch wieder am ERASMUS-Programm beteiligt sein wird. Die Höhe der EU-Förderung für 2014 ist noch nicht genau bekannt.

2013 bekam die Türkei insgesamt 116 Millionen Fördergelder für Bildungsprojekte wie Lifelong Learning. 40 Prozent der Fördergelder flossen in das Erasmus-Programm in der Türkei. Im letzten Wintersemester gingen etwa 1.500 Studenten aus Deutschland im Austausch in die Türkei.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Türkei, Bildung, Fördergelder, Erasmus
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2014 12:32 Uhr von Sirigis
 
+2 | -4
 
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Die Einschränkung der Meinungsfreiheit in der Türkei sollte von der EU durch Einstellung irgendwelcher Förderungen quittiert werden. Die letzten Wahlen haben ergeben, dass die Mehrheit der Türken keinesfalls den westlichen Spendern wohlgesonnen ist, die Wahlergebnisse waren wohl für all jene Türken, die säkular und modern eingestellt sind, ein Schlag ins Gesicht. Die Mehrheit der türkischen Bevölkerung hat sich gegen eine westliche Einflussnahme entschieden ( ist auch ihr Recht) aber warum soll dann der Westen noch weiter zahlen? Irgendwie schon seltsam, und allen jenen säkularen und sympathischen Türken wünsche ich von ganzem Herzen, dass irgendwann auch bei den Konservativen der Knopf aufgeht, und sie erkennen werden, dass gerade Ihr es seid, die dieses Land voranbringen. Nur meine Meinung.
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12.04.2014 13:31 Uhr von Xerces
 
+1 | -4
 
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@sirigis:

Das waren Kommunalwahlen und seit wann sind 40% die Mehrheit? Das Problem ist eher, dass die Opposition in der Türkei untereinander zerstritten ist
Dass eine Wahl der AKP automatisch die Abkehr von westlichen Werten bedeuten soll, ist keineswegs belegt. Vielmehr wurde die AKP bestätigt, weil sie trotz aller Widrigkeiten für stabile Verhältnisse sorgt. Sollte die Opposition aus dieser Wahllektion lernen und sich entsprechend aufstellen, ist auch ein Erdogan durch Wahlen "abschaffbar".

Wahlen werden nicht durch Religion o.ä. entschieden, sondern durch Aussicht auf wirtschaftliche Prosperität. Und da hat Erdogan bisher noch das bessere Image. Ich bin mir aber sicher, dass durch die Gängelungen der Justiz, der Presse und auch der Wirtschaft (z.B. durch Korruption) dieser noch leuchtende Stern Erdogans verblassen wird. Dann wird auch anders gewählt werden.

Aber schon jetzt hat er gewiß nicht, die Mehrheit der Türken hinter sich.
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12.04.2014 13:31 Uhr von blaupunkt123
 
+4 | -4
 
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116 Millionen Fördergelder.

Und wenn jemand in Deutschland neben der Arbeit ein Fernstudium bewältigt, kann er die 10000-16000 Euro aus der eigenen Tasche zahlen.
Da macht es das Kraut auch nicht fett, dass man es als Werbungskosten bei der Steuer anbeben kann.

In diesem Fall ist Deutschland auch noch Entwicklungsland.
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12.04.2014 14:48 Uhr von El-Diablo
 
+5 | -4
 
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Skandal deutsche mit höheren Bildung als der durchschnittliche SN user nehmen an einem Studentprogramm in der Türkei Teil, das darf nicht sein blööööks


Volkspfosten an die Macht

Liebling bringst du mir wenn du zum Bäcker gehst eine BILDzeitung mit.
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12.04.2014 16:18 Uhr von Gimpor
 
+1 | -1
 
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Erasmus ist eine tolle Sache. Sollte man keinesfalls kürzen, sondern erweitern. Es bietet Studenten aus allen "Schichten" die Möglichkeit, einmal die Kultur eines anderen Landes kennenzulernen, eine neue Sprache kennenzulernen und sich fachlich weiterzubilden. Letztendlich sorgt es dafür, dass beide Seiten einfach wesentlich qualifiziertere Kräfte haben.

Worüber man aber eventuell nachdenken sollte, ist eine Art Erasmus-Programm für Azubis/ Berufsschüler.
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12.04.2014 21:24 Uhr von El-Diablo
 
+2 | -3
 
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@ Gimpor

Die zurückgebliebene Unterschicht aka Volkspfosten möchten nicht, dass ihr volksleute was anderes außer Currywurst mit schnitzel essen und sogar in gehasste Ausland gehen
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13.04.2014 03:45 Uhr von Gimpor
 
+1 | -2
 
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@ El-Diablo: Joa, ist schon ziemlich lustig anzusehen, wenn Leute im Internet auf jede Überschrift mit gewissen Schlagwörtern wie Türkei, Jugendkriminalität oder Islam anspringen und direkt ihren rechten Müll abladen müssen.
Zwischen den Nachmittags-Gerichtsshows und Frauentausch ist eben noch jede Menge Zeit, in denen jene Personen eben noch eine Beschäftigung brauchen.

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