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Haltern: Mercedes-Fahrer drängelte dermaßen, dass Corsa-Fahrerin ins Schleudern geriet

Auf der Autobahn 43 hat der Fahrer eines Mercedes einen Unfall verursacht.

Nach Angaben der Polizei fuhr der 50-Jährige zu nah auf einen Opel Corsa auf, weil dessen Fahrerin nicht schnell genug auf die rechte Fahrbahn zurückfuhr.

Die Frau bekam Panik, versuchte rechts in eine viel zu kleine Lücke zu fahren und kam ins Schleudern. Sie fuhr gegen das Auto des Dränglers und dann in die Leitplanke. Es gab keine Verletzte, aber einen Sachsachden von circa 12.000 Euro. Allerdings wurde der Führerschein des Mercedesfahrers eingezogen.


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Mercedes, Fahrer, Leitplanke, Haltern, Schleudern, Opel Cora
Quelle: www.westline.de

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44 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2014 09:46 Uhr von sooma
 
+11 | -9
 
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"Cora-Fahrerin"? -
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12.04.2014 10:05 Uhr von TheRoadrunner
 
+5 | -4
 
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... und als Schlagwort gibts auch noch den "Opel Cora".
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12.04.2014 10:22 Uhr von mario_o
 
+44 | -17
 
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Wird die Dame eigentlich auch auf ausreichende psychische Belastbarkeit geprüft? Nicht falsch verstehen, die Schuld trägt hier mit Sicherheit der Drängler, das steht überhaupt nicht zur Diskussion.
Aber wenn ich mir überlege, dass die Fahrerin offensichtlich schon von einem Drängler derart überfordert ist und Panik bekommt, muss ich mir doch andererseits auch die Frage stellen, wie reagiert sie in ´echten´ Notsituationen?
Die Dame trägt sicherlich keine Mitschuld, allerdings lese ich bei solchen Unfällen auch immer eine gewisse Überforderung durch die Situation heraus. Stresssituation jeglicher Art müssen tagtäglich im Verkehr gemeistert werden, ich finde den Umgang mit einem Drängler da noch relativ einfach. Ich mag mir garnicht ausmalen, was die Frau für einen Schaden angerichtet hätte, wenn sie innerhalb einer Stadt durch einen anderen Verkehrsteilnehmer unter Druck gesetzt worden wäre...
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12.04.2014 10:32 Uhr von blaupunkt123
 
+34 | -30
 
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Klar tritt jetzt wieder jeder auf den Mercedes Fahrer ein.
Natürlich hat er mit Schuld, wenn er zu dicht auffährt.

Aber mal ganz ehrlich. Wenn man so panische Angst beim Fahren hat, finde ich hat diese Frau auch nichts auf der linken Spur einer Autobahn verloren.

Dann soll sie halt gemütlich Landstraße fahren, wenn sie mit 100 kmh fahren möchte und panisch reagiert, wenn jemand hinter ihr ist.
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12.04.2014 10:39 Uhr von Teutonicus_Maximus
 
+22 | -16
 
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Führerschein kassiert...kriegt er vermutlich nicht ohne MPU wieder...vorerst also ein Idiot weniger auf deutschlands Straßen unterwegs...bleiben nur noch gefühlte 20000000 übrig, die dieses Schiksal ebenfalls teilen sollten...
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12.04.2014 11:12 Uhr von Johnny Cache
 
+21 | -12
 
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@ Originell
Es steht völlig außer Frage daß es sich dabei um Nötigung handelt und er dafür bestraft werden muß und auch wird. Allerdings ist die Frage ob jemand der, in einer solchen eigentlich alltäglichen Verkehrssituation, bereits die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert, für das Führen eines Fahrzeugs geeignet ist durchaus berechtigt.

Ehrlich gesagt ist jemand der grundsätzlich in kritischen Situationen panisch reagiert und Verkehrsteilnehmer gefährdet noch gefährlicher als jemand der es vorsätzlich tut wie in diesem Fall der Mercedes-Fahrer. Letzterer kann es sich wenigstens ändern, bei panischen Leuten habe ich da so meine Zweifel.
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12.04.2014 11:20 Uhr von turmfalke
 
+1 | -5
 
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Gerade wollte ich fragen was einer auf der Cora auf der Autobahn zu suchen hat da wurde es Scheinbar schon geändert,naja kann vorkommen!
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12.04.2014 11:23 Uhr von eisenkiller
 
+10 | -12
 
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naja. wenn man so überlegt welche psychisch labilen heutzutage alles nen lappen bekommen ist das doch kein wunder. nich ausm arsch kommen und andere verkehrsteilnehmer am fahren hindern. alles erlebt. fast jeden tag.
mich ärgerts schon wenn vor mir n benz oder sonstiges, außerorts bei zone 100 mit gefühlten 70 vor einem her tuckert. am ende heißt es dann man ist drängler..
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12.04.2014 11:26 Uhr von mario_o
 
+17 | -4
 
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Hostmaster, GENAU DAS SOLLTE SIE NICHT TUN!!! Eine Provokation mit einer anderen Provokation bzw mit oberlehrerhaftem Verhalten zu begegnen ist genau das Gefahrenpotenzial, das eigentlich vermieden werden sollte. Einfach ganz normal seinen Überholvorgang beenden OHNE jede Art einer (panischen) Reaktion, immerhin behauptet man ja von sich selber der "reifere" zu sein, wenn jemand drängelt. Zudem rafft der Drängelnde so wahrscheinlich auch, dass der bedrängte Verkehrsteilnehme gänzlich unbeeindruckt bleibt. Anzeige erstatten kann man bei Bedarf immer noch im Nachhinein.

Potenzielle Zurechtweisungen durch andere Verkehrsteilnehmer mittels Geschwindigkeitsänderungen o.ä. haben auf der linken Spur (bzw allgemein im Straßenverkehr) genau so wenig zu suchen wie Drängler! Diese seniorentypischen Verhaltensweisen sind ein Unding.
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12.04.2014 11:37 Uhr von Spellingnazi
 
+16 | -5
 
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Ich war nicht vor Ort, aber jeder, der regelmäßig auf der Autobahn fährt, kennt doch die Typen, welche meinen dass X km/h für dieser oder jener Spur ausreicht.

Wie oft muss ich sehen, dass Leute mit 120 auf der mittleren Spur fahren, obwohl die Rechte komplett frei ist. In deren Köpfen ist das wohl die LKW Spur, auf der sie nicht fahren müssen, weil sie ja schnell genug sind! Wenn nun jemand von hinten ankommt, muss er auf die linke Spur ausweichen und dort fährt dann jemand, der denkt, dass 130 auf der Autobahn schnell genug ist und hinter sich eine Kolonne von 6 Fahrzeugen schleppt, die alle nicht von Rechts überholen möchten!

Diese Idioten, die obwohl es rechts frei ist, sich auf der mittleren/linken Spur aufhalten, und sie nicht gerade überholen, sollten meiner Ansicht nach ebenfalls aus dem Verkehr gezogen werden.

Wenn die Autobahn frei ist und keine Ausfahrt in der Nähe ist, fährt man auch bei 210 noch auf dem rechten Fahrstreifen...
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12.04.2014 11:41 Uhr von Sirigis
 
+4 | -8
 
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Naja, auf deutschen Autobahnen mit Kleinwagen unterwegs zu sein, kann auch für geübte Autofahrer nervig sein. Irgendwelchen Irren, die tatsächlich extrem auffahren, begegnet man mehr als häufig, dabei ist das Drängeln tatsächlich verboten. Ob die Fahrerin jetzt panisch reagiert hat oder nicht, die Schuld liegt in diesem Fall eindeutig bei dem Mercedesfahrer. Ich hatte mir, nachdem mein fast neuer Audi A6 vor unserem Haus von irgendwelchen Kleingeistern mehr oder minder halb verschrottet wurde, ebenfalls einen unauffälligen Kleinwagen angeschafft. Auf der Autobahn erlebte ich dann mein blaues Wunder (und ich bin jetzt nicht unbedingt eine langsame Fahrerin). Das war derart nervig, dass ich mit einem Autoverleih einen Firmenvertrag abschloss, und bei rechtzeitigem Aviso immer einen VW Tuareg bereitgestellt bekam. Wenn ich dann auf der Überholspur mit 200 so gemächlich vor mich hintuckelte, und hinter mir war irgendso ein Dränglerfurz, hat mich das nur sehr peripher tangiert. Natürlich bin ich ausgewichen, aber eben doch sehr entspannt und gemütlich. Den Stinkefinger als freundlichen Autofahrergruß habe ich oft genug zu sehen bekommen. Aber auf versuchte Nötigung reagiere ich einfach bockig.
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12.04.2014 11:57 Uhr von Johnny Cache
 
+9 | -3
 
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@ Sirigis
Es geht hier eben nicht nur um die offensichtliche Schuld des Dränglers sondern eben auch um die Verkehrseignung der Frau die eigentlich ohne Not ihr Auto weggeworfen und damit auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet hat. Es hätte ja auch durchaus sein können daß sie statt den Mercedes einen gänzlich unbeteiligten abschießt.
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12.04.2014 12:30 Uhr von Djerun
 
+6 | -8
 
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für jonny:

"Über mehrere Kilometer hat ein 50 Jahre alter Mercedes-Fahrer eine gleichaltrige Autofahrerin auf der linken Spur derart bedrängt, dass sie mit ihrem Auto ins Schleudern geriet..."

aus der quelle

der mercedes fahrer ist nicht nur zu dicht aufgefahren, sondern hat wahrscheinlich richtig gedrängelt und zwar länger
von wegen ohne not weggeworfen .......
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12.04.2014 12:38 Uhr von Marco Werner
 
+4 | -4
 
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Die schon erwähnen "70 in ´ner 100er Zone" usw nerven mich auch tierisch.Wenn die einem in den Morgenstunden begegnen,sind das meist Leute,die noch viel Zeit bis zum Arbeitsantritt haben und es deswegen gemächlich angehen lassen. Auf die Idee,einfach später loszufahren,statt regelmäßig zum Verkehrshindernis zu werden,kommen sie nicht.
Daß manche Leute so langsam fahren,liegt m.E. aber auch manchmal daran, wie sie im Auto sitzen. 1,85m-Leute haben ihren Sitz so weit vorne,daß sich die Kniescheiben rechts und links vom Lenkrad befinden und sie bequem den ganzen Unterarm aufs Lenkrad legen können. Die Folge ist,daß sie kaum noch Platz für Arme und Beine haben und mit nur 1x übergreifen keine größeren und schnelleren Lenkbewegungen machen können. Die Folge: Sie fahren langsamer,damit sie auch mit ihrem stückchenweisen Lenkbewegungen noch zurecht kommen. Das fällt mir besonders oft bei Fahranfängerinnen, Frauen um die 45 und bei älteren Männern im Rentenalter auf.

Diese Drängelköpfe kenne ich aus eigener Erfahrung aber auch. Besonders gern hat man die plötzlich hinter sich,wenn man gerade einen LKW überholt. Diese Drängler sieht man kilometerweit mit konstanter Gewindigkeit 200m hinter sich hertuckern. Und hat man selbst auf einen LKW o.ä.aufgeschlossen und setzt zum Überholen an,da geben die Dränger auch plötzlich Gas und stehen einem im Kofferraum, weil sie´s ja plötzlich SO eilig haben.

Daß die Frau ins Schleudern kam,weil sie in eine zu kleine Lücke reinwollte, zeigt doch,daß sie nicht SO langsam gewesen sein konnte,da sie offenbar selbst gerade überholt hat. Klingt mir irgendwie nach dem,was ich gerade im vorherigen Absatz geschrieben habe.
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12.04.2014 13:04 Uhr von Azureon
 
+7 | -1
 
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@ Spellingnazi:

"Diese Idioten, die obwohl es rechts frei ist, sich auf der mittleren/linken Spur aufhalten, und sie nicht gerade überholen, sollten meiner Ansicht nach ebenfalls aus dem Verkehr gezogen werden."

Das kommt von der Jahrzehnte langen Indoktrinierung dass "rechts" too Hitler ist.... ;)
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12.04.2014 13:09 Uhr von mario_o
 
+10 | -4
 
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@Djerun
Wenn sich die Frau an die Stvo gehalten hätte, wäre eine Belästigung über, Zitat, "mehrere Kilometer" gar nicht möglich, sprich hier geht höchstwahrscheinlich schon ein grober Fehler der Dame vorraus. Die linke Spur ist nämlich eine Überholspur, keine Fahrspur.
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12.04.2014 13:12 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -0
 
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@ Djerun
Und wo war da die Not? Du kannst mir stundenlang in den Kofferraum steigen, gerade dann stellst du keine Gefahr dar. Lediglich dann wenn jemand mit einem großen Überschuss an Energie ankommt und womöglich nicht rechtzeitig bremsen könnte besteht eine Gefahr, aber sicher nicht wenn er diese Energie erst einmal abgebaut hat.
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12.04.2014 13:32 Uhr von tho.lau
 
+11 | -3
 
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Ich fahre jedes Jahr mehrere zehntausend Kilometer (Außendienst), davon überwiegend auf der Autobahn - und habe schon vieles erlebt:
Drängler, Schupser, Huper, etc.

Was mit aber richtig sauer aufstößt, ist die Tatsache, daß die meisten Unfälle bei höheren Geschwindigkeiten NICHT durch die Schnellfahrer verursacht werden.
Sehr häufig (nicht immer!) sind Autofahrer schuld, die entweder mangelnde Fahrerfahrung haben - oder den Oberlehrer raushängen.

Wie sonst ist zu erklären, daß diese Fahrer kilometerlang hinter einem LKW (oder anderem PKW) bleiben und genau dann ausscheren, wenn ein schneller Fahrer links fast auf ihrer Höhe ist. Häufig auch ohne Blinker und Kontrollblick!
Ich wurde auch schon mehr als einmal zu einer Vollbremsung gezwungen, weil jemand ohne Blinker weniger als 10 Meter vor mir plötzlich auf meine Spur zieht - mit einem Tempounterscheid von teilweise mehr als 50 km/h.

Und mein Dank gilt auch all denen, die meinen, wenn sie erstmal links sind, bräuchten sie auch keine Gas zu geben - obwohl genau DAS einen Überholvorgang auszeichnet.
Diesen Fahrern empfehle ich dringlichst, mal den §5 der StVO 2013 (http://www.gesetze-im-internet.de/...) zu studieren - und wieder und wieder und wieder, bis sie es endlich kapiert haben.
Besonders (2) Satz 2 sowie (4) und (4a).

Dann, und nur dann, gibt es auch wesentlich weniger Meldungen dieser Art, denn dann würde es auch wesentlich weniger Situationen geben, in denen (angeblich) gedrängelt wird!


[ nachträglich editiert von tho.lau ]
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12.04.2014 14:33 Uhr von Winneh
 
+8 | -2
 
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Wer "über mehrere Kilometer" einen Extremdrängler im Kofferraum hat, macht sowieso irgendetwas falsch.

Kein Drängler schiebt den Kofferraum von jemandem zusammen, wenn offensichtlich keinerlei Lücken vorhanden sind, wo der Vordermann hin platz machen könnte.

Meiner Erfahrung nach geht das Drängeln immer erst dann los, wenn der hinter mir der Meinung ist, ich könnte jetzt ruhig für ihn die Spur wechseln, denn es ist ja Platz.

Wenn rechts alles voll ist (LKW Kolonne z.B.) drängelt auch keiner.
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12.04.2014 15:03 Uhr von Djerun
 
+5 | -9
 
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es ist doch schön zu sehen, wieviele hier der meinung sind:
ich hab das schnellere auto, ich habe mehr rechte
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12.04.2014 15:31 Uhr von FrankCostello
 
+2 | -4
 
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Das sind die schlimmsten auf der Autobahn Frauen in Kleinwagen die ihre Motorisierung überschätzen und mit 70 auf der Linken Bahn fahren und wenn dann ein Fahrzeug mit enormer Geschwindigkeit kommt weil es sich im Überholmodus befindet und sie den ankommen mit 80 schätzt passiert sowas .
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13.04.2014 04:05 Uhr von tho.lau
 
+6 | -2
 
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@Warpilein2
Wenn sie tatsächlich so handeln, also den rückwärtigen Verkehr behindern, weil sie wesentlich langsamer ausscheren als der Linksverkehr fährt, machen sie sich zusätzlich zum § 5 (4) auch noch der schweren, vorsätzlichen Verkehrsgefährdung schuldig, gegebenenfalls (bei Unfällen mit Verletzten) sieht es ein Richter auch als versuchte Körperverletzung an, im schlimmsten Fall (wenn jemand zu Tode kommt) als vorsätzliche Tötung.

Fahrern wie ihnen, die glauben, ausschließlich der rückwärtige Verkehr müsse Rücksicht nehmen, und ihr vermeintliches Recht "durchsetzen", empfehle ich dringend neben eine psychologischen Behandlung auch den Besuch einer Verkehrsschulung.

[ nachträglich editiert von tho.lau ]
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13.04.2014 10:18 Uhr von cyberax99
 
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Unwort des Jahres: "Sachsachden"
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13.04.2014 11:07 Uhr von Grott
 
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Da im Artikel nicht erwähnt wird wie langsam die Frau unterwegs war, geh ich mal davon aus, dass es bewusst weggelassen wurde um schön auf den Drängler einprügeln zu können.
Auffällige Schleicher sollten genauso bestraft werden wie Raser.
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13.04.2014 19:42 Uhr von AMB
 
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Dem Wortlaut dieses Artikels könnte man auch die Nötigung des Mercedesfahrers durch die Opel Fahrerin zu grunde legen, die dann aus Wut über ihn sogar noch in sein Fahrzeug fährt.

Im übrigen kann ich mir nicht vorstellen, daß eine Opel Corsa Fahrerin mehrere km lang nicht eine andere Lücke hätte finden können und dem zu Folge erscheint mir die gesamte Geschickte etwas zweifelhaft.

Meine Erfahrung auf Deutschen Autobahnen deutet darauf hin, daß es immer mehr Fahrer gibt, für die der Spurwechsel ein Graus ist und die deshalb dann die linke Spur auf dauer befahren ohne sich darüber im klaren zu sein, daß sie damit anderen Fahrern eigentlich die Zeit stehlen. Auf einer Strecke wie der A81 von Stuttgart nach Singen macht das bis zu 30 Minuten aus. Viele Autofahrer verhalten sich Vorbildlich und vor allem LKW´s möchte ich hier hervorheben. Sie fahren meist sofort nach dem Überholvorgang wieder rechts und geben sich gegenseitig sogar Zeichen, wenn der Überholvorgang abgeschlossen werden kann.

Leider jedoch gibt es genügend Fahrer, die mit minderwertigen Fahreigenschaften auf der Autobahn unterwegs sind. Ihnen will ich nicht untersagen hier zu fahren, aber unserer Rechtsprechung ist ihrem Vehlverhalten und der Behinderung des Fließenden Verkehrs kein großes Hindernis und trägt ihnen sogar zu. Meist erkennt man diese Fahrer daran, daß sie Probleme haben in die Autobahn ein zu fahren. Ihnen gelingt es nicht im Kopf das Bezugssystem zu wechseln, weshalb ein einfahren in Fahrzeuglücken sehr stark erschwert wird. Einen Raser erkenne ich immer daran, daß er schneller fährt als er es kann. Also jemand, der nicht die Spur wechseln kann würde gut daran tun, es bei 80km/h zu belassen und rechts zu fahren und nicht 100km/h und links so lange es am Horizont noch weitere Lastwägen gibt. Leider jedoch gibt es keine Strafe für dieses Verhalten und dies fördert es.

Deshalb erlaube ich mir hier kein Urteil über den Mercedesfahrer, der möglicherweise unverschämt war, denn wenn er wirklich Kilometer lang hinterher fahren mußte, dann könnte man genauso die Corsa Fahrerin als Übel und wirtschaftsschädigenden Faktor betrachten.

Vor allem wird jeder Mensch, wenn man ihn lange reizt irgend wann die nerven verlieren. Dies jedoch gehört in meinen Augen zu den Fähigkeiten, die der Führerschein bescheinigt und somit müßte man schon der Fairness wegen auch der Frau den Lappen abnehmen, die nachweislich nicht die Kontrolle über Ihr Fahrzeug hatte und behielt. Für mich ist es vollkommen egal, ob jemand die Kontrolle verliert weil er von der Sonne geblendet, vom Telefon gestörrt, von der Zigarette behindert oder von seinem Denken über Fahrzeuge hinter ihm gestörrt wurde. So lange er im Auto sitzt muß er die Kontrolle über dieses haben und nötigenfalls seine Geschwindigkeit daran anpassen und das bedeutet daß Herr A eine Reisegeschw. von 220km/h sicher haben kann und Herr B vielleicht nur 150km/h und jemand anderes vielleicht nur 80km/h.. Weder Herr A rast dann bei 200km/h noch Herr B bei 140km/h oder der andere bei 80km/h . Allerdings würde Herr B bei 160km/ rasen, der andere bei 100km/h und Herr A eben erst bei 250km/h. Alles eine Sache des Könnens, des Fahrzeugs und der Straße und unser Führerschein ist der Nachweiß für eben das erlernen dieses Könnens hier richtige Entscheidungen zu fällen.

Dem Mercedesfahrer kann man hier allerdings nur schwer nachweisen, daß er die Kontrolle verloren hat. Ob er übermäßig aufdringlich war ist etwas anderes und könnte ihm zur Last gelegt werden, sofern sich dafür Zeugen finden. Jedoch ihm generell schlechter zu stellen, nur weil er männlich ist ein schnelles Fahrzeug fährt und nun von einer bemitleidenswerten Frau gerammt wurde, halte ich für Fragwürdig.

Leider wird darauf im Artikel nicht eingegangen.

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