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Studie: Unverheirateter Deutscher ohne Kinder zahlt 49,3 Prozent an den Staat

In Deutschland muss ein alleinstehender Angestellter ohne Kinder nahezu die Hälfte seines Gehalts an den Staat abgeben. Damit ist Deutschland, was die Steuerlast für die Bürger angeht, bei den 34 OECD-Ländern auf einem Spitzenplatz.

Dies geht aus der OECD-Studie "Taxing Wages 2014" hervor. 2013 musste ein unverheirateter Deutscher ohne Kinder 49,3 Prozent seines Gehalts abgeben. 2012 waren das noch 49,6 Prozent und im Jahr 2000 noch 52,9 Prozent.

Damit sind die Abgaben in Deutschland 2013 etwas nach unten gegangen. Schuld daran dürften wohl die gesunkenen Beiträge zur Rentenversicherung sein.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Steuer, Staat, Deutscher, Vergleich
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2014 10:18 Uhr von TK-CEM
 
+31 | -3
 
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Nachdem die Pflegeversicherung um 0,5% erhöht werden soll (und dabei wird es definitiv nicht bleiben), sollen die Steuerlasten für Alleinstehende ohne Kinder bis 2015 noch weiter angehoben werden. Gesetzesvorschläge für die Gesamtbelastung von bis zu 70% für solche, die mehr als 50.000 € pro Jahr verdienen (Brutto wohlgemerkt), liegen bereits in den Schubladen der Landesregierungen.

In biblischen Zeiten war es üblich, den 10. Teil seines Einkommens an Steuern zu bezahlen. Schäuble und Konsorten haben da vermutlich was falsch verstanden. Sie glauben in der Tat, dass sie den Bürgern nur den 10. Teil des Einkommens belassen sollen. Anders ist diese Geldenteignungspolitik nicht zu verstehen.

So what - it´s my project only.
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12.04.2014 11:06 Uhr von asianlolihunter
 
+2 | -44
 
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12.04.2014 11:43 Uhr von TeKILLA100101
 
+17 | -1
 
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@asianlolihunter

Ich denke, die meisten wollen ja zahlen, eben vielleicht nur nicht so viel?! Ich zähle auch dazu. Ich finde es so ungeheuer unverschämt wie viel man für den Staat abdrückt, wenn man dann sieht, was daraus gemacht wird, siehe Berliner Flughafen oder die Hamburger Elbphilharmonie um nur zwei große Beispiele zu nennen. Da gibt es aber noch die abertausenden kleinen Dinge, die in kleinen Städten einfach verbraten werden. Hier einfach neue, aber gleich uneffiziente Laternen hinstellen, weil sie besser ins Stadtbild passen oder einfach mitten in ein paar Felder sogenannte Aussichtsplattformen aufbauen, damit man den Kölner Dom sehen kann... Ja die Spitze des Doms ist auch erkennbar... Für einen 3 Meter Menschen vielleicht auch mehr...

Jedes Jahr kühmen die Krankenversicherungen, wenn man die Beiträge senkt, muss man Zusatzbeiträge verlangen. (wie krank ist das eigentlich, dir wird was erlassen und direkt wieder genommen?!?!) Dabei haben die jedes Jahr Gewinn in exorbitanter Höhe!
Bei uns läuft was gewaltig schief im Land und solange es so Menschen gibt wie dich, die alles hinnehmen, wird sich auch nichts ändern... Aber Menschen wie du sind eben in ihrer Sichtweise so beschränkt, dass sie denken, der Statt will einem nichts Böses, der Staat ist gut!
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12.04.2014 12:14 Uhr von Schmollschwund
 
+12 | -0
 
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Wenn es doch "nur" die Steuern wären. Man langt ja heute überall doppelt und dreifach zu.

Es reicht nicht, dass man seine Steuern zahlt, man solle bitte auch Schlaglochpate werden, man soll für Dokumente bezahlen, man muss Zuzahlungen leisten, man soll seine Verwandten pflegen bzw. für sie aufkommen usw, usf.

Wie hoch ist die steuerliche Belastung (aus allen Lebensbereichen) insgesamt WIRKLICH?

Wäre z.B. eine schöne Aufgabe für die Regierenden. Mal überlegen, wie hoch die Gesamtbelastung für die Bürger eigentlich ist. Glaub, dass wissen die schon gar nicht mehr. Kostet doch alles nur immer ein paar Euro.
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12.04.2014 12:45 Uhr von GulfWars
 
+7 | -1
 
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Die Steuern sind viel zu hoch

mehr als 20% sollten es nicht sein!
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12.04.2014 13:24 Uhr von DonKorax65
 
+3 | -6
 
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Geldgieriger Deutscher Staat, die sollen hier in Deutschland mal lieber die Reichen mehr zur Kasse bitten anstatt meißt nur die Armen und Mittelständischen!!!
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12.04.2014 13:45 Uhr von Schmollschwund
 
+16 | -1
 
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Hier funktioniert das so:

Fiktiv: Jemand der 1000 € verdient, der darf 500 € an Steuern zahlen. Jetzt will der Staat aber sparen. Was tut er? Er fährt Leistungen zurück und entlastet die Bürger dementsprechend, nein, er will weiterhin 500 € Steuern und bürdet die 100-200 € die er sparen will, dem Bürger zusätzlich auf. Das heißt dann nicht Steuer, das heißt: Eigenverantwortung.

Und wer´s nicht hin bekommt, dass auszugleichen, der gilt automatisch als Verantwortungslos und als Schmarotzer, schlicht als Belastung. Und das obwohl man schon wesentlich mehr Steuern gezahlt hat, als man in solchen Fällen zurück bekommt.

Nirgendwo auf der Welt sucht sich das Schwein seinen Metzger. In Deutschland sucht das Schwein sogar das Beil aus, welches der Schlachter gerne benutzen darf.....
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12.04.2014 13:52 Uhr von GulfWars
 
+15 | -3
 
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@Leonardo....

Kanada spendet aber sicher auch keine Milliarden ins Ausland oder muss Reperaturschulden vom Krieg abbezahlen. Außerdem haben die weniger kostenpflichtige Asylanten.
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12.04.2014 13:55 Uhr von sv3nni
 
+7 | -0
 
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Ist da die MwSt ueberhaupt schon mitgerechnet?
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12.04.2014 15:36 Uhr von Gimpor
 
+14 | -3
 
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Ja und ein Superreicher Herr Aldi muss nur maximal 25% Steuern zahlen, weil er von Kapitalerträgen lebt (Mit cleveren Steuerberatern kommt der da nochmal mindestens um 10% runter). Der Feind ist nicht der Staat, der Steuern verlangt, sondern die Superreichen, die ihre Lobbyisten überall in der Politik haben. Denkt darüber nach ;)
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12.04.2014 16:52 Uhr von Ernsti69
 
+4 | -0
 
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Ach ist doch alles Jacke wie hose.Da gehen sie einen teil runter dort erhöhen sie wieder.Hier wird etwas zürück erstattet dort wird etwas neues vermerkt was zu zahlen ist was vorher gar nicht war.
Die da oben sollen ruhig weiter die Kohlen in die eigenen Taschen stecken wir sind und bleiben doch immer die Dummen die egal was und wie auch immer im endeffekt zahlen.
Ih weis jetzt schon nicht mehr ein noch aus.Kann mir jemand bitte sagen nur sagen Ob ich in meiner Rente überhaupt noch leben kann und ob ich meine Arbeit bis Dato überhaupt behalten kann.Wer kann mir das noch versichern heutzutage.Eins steht fest und das rate ich allen meinen Mitmenschen.Ab dem ersten tag der rente verschwindet ins Ausland dort wo euer geld noch was wert ist.Ich persönlich verbringe meinen letzten Lebensabschnitt in der Türkei wo ich für die Miete nur umgerechnet 120 Euro zahle und für etwa 200 Euro LOCKER mich mit Lebensmitteln eindecken kann für den ganzen Monat und hab die Sonne fast 8 Monate über meinem Haupt.Was will ich mehr.
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12.04.2014 17:24 Uhr von shadow#
 
+2 | -1
 
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Dann vergleicht mal die Abgaben die Unternehmen (nicht) zahlen müssen...
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12.04.2014 18:26 Uhr von Ich_denke_erst
 
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Wie war das mit "traue keiner Studie die Du nicht selbst gefälscht hast?".
Schaut doch erst mal eure Gehaltszettel an bevor hier wieder der Mist von den Politikern und Reichen die keine Steuern zahlen und das Volk nur schröpfen ausgegraben wird.
Ich bin ganz normaler Arbeitnehmer und habe einen Steuersatz von knapp über 30 %.
Dafür lebe ich in einem Land von dem andere nur Träumen können. Schaut euch doch mal die Zustände woanders an - da haben wir hier doch das reinste Paradies.
Und dafür bezahle ich gerne meine Steuern.

[ nachträglich editiert von Ich_denke_erst ]
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12.04.2014 19:10 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+7 | -2
 
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@ meine Vorredner.

Ja klar Deutschland ist das Paradies!

Wisst ihr wo der Unterschied zwischen dem Paradies und Deutschland ist? Im Paradies kommt nicht jeder rein!

Wenn Deutschland so ein Traum wäre, wieso wandern nicht weit mehr Leute hier ein? Wählerisch sind wir ja nicht.
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12.04.2014 20:03 Uhr von schlammungeheuer
 
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Leonardo_der_Windige "Da wird man dann sogar noch bestraft, wenn man Single und Kinderlos ist. Wo ich den Staat bescheissen kann, werd ich es tun."
Wiso bestraft ? Irgendwoher mus es ja kommen die Eigentumssteuer wurde abgeschaft und im OECD vergleich kommt bei der Erbschaft nix rum, aus den Anlage-und Unternehmensgewinnen fliest nichts in die sozialen Sicherungssysteme.
Ansonsten steht es dir frei dir Frau und Kind anzuschaffen, dan bist du im OECD Mittelfeld und kannst dich freuen, das die Belastung für eine Grichische Familie fast 10% höher ist.
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12.04.2014 23:55 Uhr von Lord_Prentice
 
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Wenn alle in die gleiche Rentenkasse einzahlen würden und es endlich keine Beitragsbemessungsgrenze für irgendwas mehr gäbe könnten die Rentenbeiträge locker halbiert werden...aber soweit darf es hier NIE kommen! -.-
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13.04.2014 01:56 Uhr von neisi
 
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Mhh, früher war das ein Zehntel, nun die Hälfte…
Offenbar ist das Geld und die Zeit für Schulbildung nutzlos, es bringt nichts wenn keiner gescheiter wird oder rechnen lernt…
Denn es gibt 2 Dumme: Der Betrüger und derjenige der sich verarschen lässt !
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14.04.2014 09:22 Uhr von VT87
 
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Immer diese qualifizierten Kommentare zum Ehegattensplitting...
Bei der Ehegattenveranlagung werden einfach beide Einkommen zusammengelegt und somit auch beide Freibeträge. Wenn beide Ehegatten exakt das gleiche Einkommen haben, dann bringt der Splittingtarif garnichts.

Es ist nur vorteilhaft, wenn einer (überwiegend) Alleinverdiener ist, da er dann den Freibetrag des anderen mitnutzen kann.
Viele Ehegatten müssen auch in der Einkommensteuer nachzahlen, wenn Sie in 3/5 sind und die Frau auch arbeitet, da monatlich zu wenig versteuert wurde (Steuerprogression)...
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14.04.2014 09:54 Uhr von Lawelyan
 
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Eigentlich ist das doch noch viel mehr...
Ich drücke ja nicht nur die direkten Steuern/Gebühren usw. ab.

Indirekt ist das nochmal ein großer Teil. Auf allen Produkten die ich kaufe sind noch mal MwSt. Die Unternehmen müssen auch Steuern zahlen, die sind natürlich eingepreist.

Dazu kommt noch die Allgemeine Zinslast. Die jeder von uns direkt oder indirekt vollständig mitträgt. Jedes Unternehmen das in irgend einer Form Kredite hat (und das sind fast alle) preist die Finanzierungskosten in den Produktpreis ein.

Wenn ich mir also Anschaue, wie hoch die Vermögenzuwächse in D der letzten Jahre ist. Dann ist die Steuerlast fast ein witz.

Unterm Strich, bezahle ich fast 80% meines Einkommens in Steuern, Sozialsysteme und die Zinslast.

Mit Steuern und Sozialsysteme habe ich überhaupt kein Problem. Dafür bekomme ich ja was. Aber die Zinslast geht mir schon gehörig auf den Senkel.