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Wer andere mit seiner Kantinenkarte einlädt, riskiert eine Abmahnung

In größeren Firmen haben Mitarbeiter oft Kantinenkarten. Die Kantinen stehen oft auch Menschen offen, die nicht in der jeweiligen Firma arbeiten, die Preise sind jedoch für diese Externen in der Regel höher als das was die Mitarbeiter der Firma bezahlen.

Die Mitarbeiter haben oftmals eine Katinenkarte, um ihr Essen günstiger zu bekommen. Wenn sie nun diese Kantinenkarte nutzen, um anderen Menschen, die nicht in der gleichen Firma arbeiten, zu einem günstigeren Essen verhelfen, riskieren sie eine Abmahnung.

Die rechtliche Begründung: Die Mitarbeiter ermöglichen Externen einen Vorteil, den der Arbeitgeber nur für seine eigenen Angestellten eingeplant hat und der Dritten nicht zusteht.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Abmahnung, Einladung, Kantine
Quelle: www.nwzonline.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2014 19:56 Uhr von wrigley
 
+15 | -2
 
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Wer anderen eine Bratwurst brät, hat ein Bratwurstbratgerät
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11.04.2014 20:17 Uhr von _Legacy_
 
+1 | -4
 
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Wer anderen eine Grube gäbt, braucht ein Grubengrabgerät...
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11.04.2014 20:32 Uhr von Fred_Flintstone
 
+1 | -4
 
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So eine dumme News. Es geht vor allem um den Steuervorteil, eine Einladung wäre also Steuerhinterziehung.
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11.04.2014 21:12 Uhr von JustMe27
 
+2 | -0
 
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@Mister-L: Aber was tust du, wenn solche Regeln erst eingeführt werden, wenn du schon ewig da arbeitest? Ich kenne eine Firma, die ihren Mitarbeitern immer Kaffee und Getränke gestellt hat, auch das eine oder andere Weissbier war okay, wenn man es nicht übertrieben hat und seine Arbeit trotzdem sauber erledigt hat.

Nach nem "Wechsel im Management" hat sich das ganze um 180° gedreht, Strengstes Alkoholverbot (womit man in der Arbeit ja noch leben kann), alle Getränke nur noch aus Automaten, usw... Und nee, finanziell geht es der Firma super, da sie europaweit konkurrenzlos ist und den US-Markt durch Partnerschaften abdeckt. Viele haben mittlerweile aber wirklich gekündigt. Aber nicht nur deshalb, da lief noch mehr aus dem Ruder...
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11.04.2014 21:21 Uhr von hxmbrsel
 
+1 | -6
 
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Nee hier geht es nur darum verarmten Freunden und Familien, nicht zu einem Preiswerten Essen zu verhelfen, welches jeder von uns schon Hundertausdfach bezahlt hat!

Milliarden für andere und das eigene Volk Hungert im Hartz IV Bezug!
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11.04.2014 21:33 Uhr von Perisecor
 
+0 | -7
 
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@ Mister-L

Mitarbeiter, die meine Firma ständig vorne und hinten ausnutzen, will ich nicht haben, erbärmlich sowas.



@ hxmbrsel

Schon erstaunlich, wie du in absolut jeder News irgendeine abstruse Verbindung zu deinem rechten Gedankengut herstellen kannst. Glückwunsch.
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11.04.2014 23:26 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ Mister-L

Ich mahne sowas nicht ab. Meine Mitarbeiter bescheißen mich nicht, weil sie wissen, wenn sie zu mir (oder ihrem direkten Vorgesetzten) kommen, wird das in aller Regel erlaubt.

Ob etwas "ständig" oder "einmalig" passiert, ist mir übrigens egal. Es geht um Vertrauen. Wer heute Kugelschreiber klaut oder (für uns) wildfremde Leute durchfüttert, der verkauft morgen vielleicht Geheimnisse an die Konkurrenz oder Diebesbanden. Wer kann´s schon wissen.
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11.04.2014 23:43 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -2
 
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"Mitarbeiter, die meine Firma ständig vorne und hinten ausnutzen, will ich nicht haben, erbärmlich sowas."

Blödsinn. Die Firmen betreiben Kantinen und sicherlich ist es da preiswerter als woanders aber nur weil die Kantinen nicht rein auf Profit wirtschaften sondern nur Preise machen für den Selbsterhalt, sprich den Lohn für den Kantinenarbeiter (die meist eh nicht viel verdienen) Energie und Wareneinkauf erwirtschaften.

Ich hab noch keine Kantine gesehen wo eindeutig subventionierte Preise waren.

Das einzige was dagegenspricht das Firmenfremde in solchen Kantinen essen gehen ist der das man schlecht einplanen kann wieviel angeboten werden muss, heißt wenn an einem Tag plötzlich viele Fremde essen kommen reicht das Essen nicht mehr für die Firmenmitarbeiter.
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11.04.2014 23:49 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ CoffeMaker

"Ich hab noch keine Kantine gesehen wo eindeutig subventionierte Preise waren."

Das ist schade. Ist bei uns, aber auch bei anderen Konzerne, in die ich Einblick habe, der Fall.

Getränke (Wasser still/medium, Kaffee, Tee, Mittags öfter auch mal Pepsi/Coca-Cola Produkte) sind generell kostenlos, egal ob in der Kantine, den Büros oder der Produktion, Essen (Automaten, Kantine) stark subventioniert.

Wir haben allerdings auch keine öffentlich zugängliche Kantine, wie es ja in diesem News-Beispiel der Fall ist.


Edit:
Bei P&G sind die Getränke, zumindest in der Produktion, wohl nur noch nachts kostenlos. Solche Selektion lehne ich z.B. strikt ab. Entweder profitieren alle, oder niemand.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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12.04.2014 01:39 Uhr von Wurstachim
 
+0 | -4
 
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Denkt and die Grundrechte und das Gleichstellunggesetz dann kann man schon in frage stellen ob die Firmen überhaupt Kantinenkarten an die Mitarbeiter ausgeben dürften denn auf diese art wird eigentlich die restliche Gesellschaft ausgeschlossen vom vergünstigetem kauf welches theoretisch im Konflikt mit dem Gleichstellungsgestez steht....
aber scheissegal wir leben in Deutschland hier macht man einfach seine eigenen Regeln wenn man genug Geld hat scheiss auf Menschenrechte!
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12.04.2014 03:17 Uhr von Dracultepes
 
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Als ich bei einem Autohersteller war, haben wir von unseren Vorarbeitern die Karten für Firmeninterne gekriegt.

Allerdings war das keine öffentliche Kantine. Die Preise waren trotzdem unterschiedlich.
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12.04.2014 11:06 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ JustMe27
"Aber was tust du, wenn solche Regeln erst eingeführt werden, wenn du schon ewig da arbeitest?"
Du gibst die Antwort ja später indirekt selbst: die Veränderungen zum negativen ansprechen und wenn sich keine Verbesserung einstellt anderweitig umsehen. Mitarbeiter einer solchen Firma werden in der Regel Wissen oder Fähigkeiten haben, die sie auch für andere Arbeitgeber interessant machen.
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12.04.2014 11:24 Uhr von Perisecor
 
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@ Wurstachim

Grundrechte sind für das Verhältnis Staat und Bürger einschlägig, nicht jedoch für das Verhältnis der Bürger untereinander.


Hier ist das Hausrecht maßgeblich und nicht Angestellter der entsprechenden Firma zu sein ist keine Diskriminierung im Sinne der gesetzlichen Regelungen.

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