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Japan: Endgültige Absage an den Atomausstieg

Die japanische Regierung setzt ungeachtet der Katastrophe in Fukushima zukünftig weiterhin auf Atomenergie.

Einem von der Vorgängerregierung verkündeten Atomausstieg wie in Deutschland erteilte die neue Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe eine endgültige Absage. Ein langfristiger Energieplan sei beschlossen und definiert Kernenergie als "wichtige Quelle".

Man werde wieder Atomreaktoren hochfahren, die neue Sicherheitsauflagen erfüllten. Außerdem werde man im Gegenzug den Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 stärker ausbauen als noch zuvor geplant.


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WebReporter: Chrome_Hydraulics
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Regierung, Absage, Atomausstieg, Beschluss
Quelle: www.heute.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2014 16:20 Uhr von Chrome_Hydraulics
 
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Ich sehe das auf der einen Seite kritisch, umwelttechnisch gesehen. Auf der anderen Seite werden mal wieder umweltfreundliche Alternativen preislich auf uns kleinen Bürger abgewälzt. Mehr zahlen, zahlen zahlen.. Man sollte sich mal auf die Entsorgung von Atommüll konzentrieren, sowie die Sicherheitsauflagen erhöhen, finde ich.
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11.04.2014 17:23 Uhr von el_vizz
 
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Es ist schon albern genug, in einem derartigen Erdbebengebiet überhaupt Atomkraftwerke errichtet zu haben. Aber dann nicht einmal aus Schaden klug zu werden, ist echt mal verstrahlt.

Wäre es nicht sinnvoll, bei den tektonischen Gegebenheiten verstärkt auf Geothermie zu setzen? Island macht es doch mehr als eindrucksvoll vor...
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11.04.2014 17:51 Uhr von ar1234
 
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Die Umweltschützer vergessen meist die Frage, wo denn die Energie wirklich her kommen soll. Atomenergie?.. nein Danke! Windräder?... ja, aber nicht hier und nicht in der Nordsee! Wasserkraftwerke?... gern, aber nicht in der Natur!... Solar?... ja aber auch nicht hier! Biomasse?... aber nicht die Wälder dafür abholzen!

Wer einen auf Umweltschutz machen will, sollte auch mal butter bei die Fische geben und sagen, woher das denn nun wirklich kommen soll. Anderenfalls entweder Klappe halten oder alle Elektrik (inkl. Computer) aus.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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11.04.2014 18:21 Uhr von ar1234
 
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Geothermie ist auch kein Wundermittel. Nur in wenigen Regionen würde die Geothermie wirklich einen sinnvollen Ertrag liefern. Zudem muss mehr getan werden als nur ein paar Löcher zu bohren. Es muss Wasser rein und wieder rausgepumpt werden (in Deutschland wird kaum Dampf draus!) und die gewonnene Energie muss auch noch extrahiert und umgewandelt werden. Da ist nicht viel mit "läuft von alleine"! Zudem stand man der Geothermie auch oft genug kritisch gegenüber.
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12.04.2014 12:09 Uhr von ar1234
 
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@Anonimaj: Und wenn dann bei den Bohrungen was passiert fangen wieder die Umweltschützer an, am lautesten rumzuplärren. So gibt es Beschwerden über tote Vögel an Windrädern und Lärmbelastung im Meer durch dort platzierte an Windräder.

Und es ist bei der Geothermie auch schon so einiges passiert:
http://de.wikipedia.org/...

Aber selbst wenns fehlerfrei läuft, sind die Vorräte an Wärme nicht unendlich (trifft auch auf den Großteil von Deutschland zu!):
http://de.wikipedia.org/...
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12.04.2014 15:05 Uhr von ar1234
 
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@Anonimaj: Da du ja so sehr davon überzeugt bist, kannst du selbst aktiv an der Verbreitung von Geothermie mithelfen. Investiere doch dein Geld darin und schau was dann passiert. Denn der Grund für fehlende Verbreitung funktionierender Dinge ist nur fehlendes Geld.

Ich für meinen Teil denke aber nicht, dass die Geothermie so toll ist, wie alle behaupten. Denn sonst hätte die Gier der Reichen, die nicht von den anderen Energieformen profitieren, schon genug Geld da hin fließen lassen. Denn eins ist sicher: Überall, wo es viel Geld zu holen gibt, stehen die Reichen Schlange.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]

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