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Frankreich: Geschäftshandy von Arbeitnehmern bleibt nach Feierabend aus

Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände haben in Frankreich beschlossen: Nach Feierabend müssen keine Nachrichten von Unternehmen an ihre Arbeitnehmer mehr gecheckt werden. Im Sinne der neuen Arbeitszeitregelung soll die geschäftliche Kommunikation in der Freizeit der Arbeitnehmer unterbleiben.

In Frankreich sind vorerst knapp eine Million Arbeitnehmer von der Regelung betroffen. In Deutschland haben Großunternehmen bereits interne Regelungen getroffen. BMW bezahlt das Bearbeiten von geschäftlichen E-mails außerhalb der Arbeitszeit als Überstunden.

Volkswagen sperrt automatisch alle Firmennachrichten bis zum Beginn der Arbeitszeiten. Die Gewerkschaften erhoffen sich durch eine allgemeingültige Regelung, etwas von dem psychischen Druck nehmen zu können, der auf den Arbeitnehmern lastet.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Handy, Frankreich, E-Mail, Arbeitnehmer, Feierabend
Quelle: kurier.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2014 10:22 Uhr von Niels Bohr
 
+7 | -0
 
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Ist auch richtig so!
Es kann ja nicht angehen, das eine Firma von ihren Mitarbeitern verlangt 24/7 verfügbar zu sein.
Wenn eine Firma das unbedingt will, dann soll sie auch für den "Bereitschaftsdienst" bezahlen und dieser "Bereitschaftsdienst" muß dann auch auf mehrere Mitarbeiter verteilt werden.
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11.04.2014 11:53 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -6
 
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Das kommt davon, wenn man die Arbeitswoche von früher Mo - Sa 50 Stunden mit Gewalt auf 37,5 Stunden quetscht. Und auch einer der Lebenspartner blieb früher zuhause bei Kinder und Haushalt.
Jetzt arbeiten beide 37,5 Stunden - die Kinder werden fortgeschickt, den Haushalt muss man jetzt selber machen, Arbeit läuft mit in die Freizeit rein, das Geld reicht trotzdem nicht, oft muss ein Nebenjob her.

Würde nur EINER wieder mit 50 Stunden arbeiten, hätten wir keine Arbeitslose und gute Arbeitsplatzbedingungen. Aber man nannte das mal "Emanzipierung" und "Selbstverwirklichung".
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11.04.2014 12:27 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -0
 
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@Carnap - wenn dein Arbeitgener schuld am Tod eines Menschen ist bzw. daran das einige zu Krüppel wurden - würdest Du den dann bitte anzeigen oder öffentlich machen?
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11.04.2014 13:23 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -3
 
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@Carnap
Solange Mann und Frau - beide - arbeiten wollen, haben wir ein totales Überangebot an Arbeitskräften, die sich finanziell unterbieten. Das nutzt die Industrie weltweit aus. Mit Folge von niedrigen Löhnen.

Die älteren Menschen, die früher nicht mehr zupacken konnten, hat man dann an den Schreibtisch gesetzt.
Mein Onkel hat aber noch bis 65 Leder gegerbt - trotz Rückenschmerzen. Er ist jetzt trotzdem knapp 90.
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11.04.2014 16:05 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -1
 
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@carnap - dann würde mich noch in diesem Zusammenhang interessieren wo Du denn in Deiner "alle arme geschudene Menschen diese Arbeiter" Reihe stehst?

Gott?
Arschloch?

Das es heutzutage Leistungsdruck geben kann steht außer Frage - aber machst Du es Dir nicht etwas einfach?



[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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17.04.2014 17:05 Uhr von Dr.Eck
 
+0 | -0
 
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Es gibt nicht "DIE bösen Arbeitgeber" in Deutschland.

Es gibt sowohl schlechte als auch gute. Die Guten sieht nur keiner und man polemisiert ja auch nur zu gern ...

Dieses "Handyverbot" bzw. ein generelles Verbot zur Arbeit in der Freizeit (inkl. E-Mail etc.) ist bei einigen Firmen in Deutschland (Siemens, Volkswagen, Mercedes etc.) schon länger gelebte Praxis (googelt mal). Genau wie Arbeitsschutz der gerade da besonders groß geschrieben wird. Natürlich kann man niemanden "zwigen" sich an sowas zu beteidigen aber es gibt genug Unternehmen, gerade auch "die großen bösen" die hier vorbildlich arbeiten.

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