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Köln: Zoll stoppt Elektroschrott-Export in die Demokratische Republik Kongo

Am Niehler Hafen entdeckte der Kölner Zoll einen Container, in dem sich gebrauchte Elektrogeräte, Kühlschränke und Computer befinden sollten.

In dem für die Demokratische Republik Kongo bestimmten Container befand sich aber augenscheinlich Elektroschrott. Die Beamten informierten die Bezirksregierung Köln. Gemeinsam stellte man fest, dass es sich wirklich um Elektroschrott handelte. Der Versand des Containers wurde verboten.

"Die Zusammenarbeit von Zoll und Bezirksregierung hat sehr gut funktioniert, so konnte verhindert werden, dass statt fachgerechter Entsorgung ein günstiges Verbringen nach Afrika erfolgt ist", sagt Klaus Krupp, Abfertigungsbeamter des Zollamts Niehl-Hafen.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Köln, Zoll, Export, Kongo
Quelle: www.rp-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2014 09:54 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -2
 
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Ich dachte, unsere Politiker wollen, dass unser E-Schrott nach Afrika kommt, damit die Leute da unten ihn auseinandernehmen können...
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11.04.2014 09:55 Uhr von tobsen2009
 
+14 | -4
 
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richtig so! Wenn man sieht wie da in Afrika Kinder für 30Cent am Tag den Mist zerkleinern und verbrennen müssen, ohne Atemschutz ect, nur um an die Edelmetalle zukommen, da kann man sowas nur beführworten.

[ nachträglich editiert von tobsen2009 ]
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11.04.2014 10:35 Uhr von heinzinger
 
+2 | -5
 
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Quatsch, im Kongo hätten sie noch 20 Jahre an diesen Computern gearbeitet.

Unsere Politik könnte mal Arbeitsplätze in Afrika schaffen, damit die Leute dort bleiben und keinen Anreiz haben zu flüchten.
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11.04.2014 10:40 Uhr von Sirigis
 
+5 | -0
 
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Die Republik Kongo wäre ein wirklich sehr reiches Land, wenn nicht Chaos und Misswirtschaft vorherrschen würden. Bodenschätze (auch Edelmetalle, Diamanten, etc.) sind reichlich vorhanden und bilden die Hauptexportartikel. Dass ein solches Land mit enormen brachliegenden Ackerflächen, mehr als ausreichend Wasser (der Kongo ist ja nicht gerade ein kleines Rinnsal) vor sich hindümpeln muss, ist ein Trauerspiel der Sonderklasse. Und ja ich finde es auch gut, dass der Container noch rechtzeitig abgefangen wurde.

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