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Zwangsstörungen: Menschen mit komischen "Marotten"

Zwei Prozent aller Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Zwangsstörung, so die Neurowissenschaftlerin Angelika Erhardt der psychiatrischen Ambulanz am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Die häufigsten Zwangserkrankungen sind Waschzwänge, Zählzwänge oder Ordnungszwänge.

Bei einer Zwangsstörung leiden die Betroffenen an aufdringlichen und unkontrollierbar erscheinenden Zwangsgedanken, welche diese dazu bringen, bestimmte Handlungen immer wieder zu wiederholen.

Prof. Ulrich Voderholzer, ärztlicher Direktor einer Fachklinik für psychische und psychosomatische Erkrankungen, erklärte, dass die meisten Zwangsstörungen behandelbar sind. Jedoch müssten viele Patienten bis zu einem Jahr auf einen Termin warten.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Jahr, Termin, Wartezeit, Facharzt
Quelle: www.derwesten.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2014 11:59 Uhr von Tuvok_
 
+4 | -7
 
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und dann macht Penny zu früh die Tür auf und Sheldon steht da ->
Penny: " Sag es ! "
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11.04.2014 12:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -8
 
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Das kenne ich.
Gegenstände dürfen nicht über eine Tischkante herausragen, Beim Lesen eines Artikels wird darauf geachtet, ob die Zeilenzahl durch 4 teilbar ist. Alles was durch 13 teilbar ist (z.B. die Länge eines Schrankes) löst einen Angstkrampf aus.
Hingegen ist ein Ordnungswahn bei Archiv- und EDV-Arbeiten durchaus beruflich nützlich.
Aber man kann mit so harmlosen Sachen problemlos leben.
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11.04.2014 14:14 Uhr von ms1889
 
+4 | -5
 
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da ich menschen grundsätzlich für krank halte (da ihr sinnen nur geld ist)...erübrigt sich jeder weitere komentar ;)
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11.04.2014 16:00 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -0
 
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"Bei einer Zwangsstörung leiden die Betroffenen an aufdringlichen und unkontrollierbar erscheinenden Gedanken, welche diese dazu bringen, bestimmte Äußerungen in Schriftform immer wieder zu wiederholen. "

Aus einem internen Papier :)
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11.04.2014 18:06 Uhr von gogodolly
 
+1 | -0
 
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ich hätte gern diesen ordnungszwang
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11.04.2014 18:13 Uhr von SchmaJisrael
 
+7 | -0
 
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In Deutschland wirken 99%, als würden sie unter Störungen leiden. Wenn man oft ins ausland reist, dann merkt man erst, wie entspannt ein Mensch sein kann und gleichzeitig auch seine Produktivität steigt...
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12.04.2014 00:02 Uhr von fraro
 
+1 | -0
 
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@ eeyorE2710

Wie, es gibt wirklich Menschen, die ihre Scheine verkehrt herum im Portemonnaie haben?
Habe ich (zum Glück) noch nie darauf geachtet - ich hoffe, ich fange jetzt nicht damit an ;-)
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12.04.2014 17:53 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+1 | -0
 
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@fraro

Und erst das Chaos bei den Münzen :D

@Topic
Nicht nur Zwangserkrankte müssen bis zu einem Jahr i.d.R. ein halbes Jahr auf eine Behandlung warten, wenn man es entspannt sieht kommt es je nach dauer der Störung aber auch nicht auf ein Jahr mehr an, wenn man daran denkt das es 5-10 Jahre dauert solche Störungen wieder in den Griff zu bekommen (Ok wenn derjenige auch nach einer Therapie weiter dran arbeitet) ist die Wartezeit von einem Jahr bzw. einem halben eher irrelevant.
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12.04.2014 18:50 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Child,
einen Zwang kann man kaum entspannt sehen.
Das spielen die Leute einem nur vor, aber es setzt sie furchtbar unter Druck, daß sie etwas tun zu müssen, was sie eigentlich garnicht tun wollen.

Dieser Zwang wird bestimmend im Leben, wenn sie Pech haben, und er ruiniert eventuell Partnerschaft und Privatleben.
Ca. 80% der Betroffenen werden depressiv, 50% haben eine Persönlichkeitsstörung, dazu kommen die sozialen Ängste, weil man befürchtet, für verrückt gehalten zu werden, die Selbstmordrate ist recht hoch, ebenso die Rate an Suchterkrankungen, weil viele deswegen zur Flasche greifen o.ä...

Also, ganz so Larifari ist das alles nicht.
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12.04.2014 19:10 Uhr von Child_of_Sun_24
 
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@mort76

Das weiß ich alles, hilft aber auch nicht weiter sich solche Statistiken anzugucken und noch mehr druck aufzubauen als man sowieso schon hat.

Solche Probleme verschwinden nicht über Nacht, da ist man sein Leben lang mit beschäftigt. Wenn es so akut ist das man kein halbes Jahr warten kann, sollte man Stationär in eine Klinik gehen.

Eine Therapie fängt erst nach ca. 1 1/2 Jahren richtig an und dauert im Schnitt 3 Jahre.

Selber einen vor machen sich die Leute die denken das eine Therapie kurzfristig schnelle Hilfe liefert, das ist nicht der Fall und deswegen kann man durchaus entspannt an die Sache rangehen.
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12.04.2014 20:58 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Child,
das mit der stationären Einweisung wollte ich auch schon als Geheimtip anbieten, das muß man sich natürlich erstmal trauen.
Ich arbeite beruflich mit Betroffenen, deswegen habe ich den Druck nicht und kann das eher statistisch sehen.
Nur- wenn man in sowas drinsteckt, hat man ja keine Auswahl, ob man Druck aufbaut oder ähnliches, das erlebt man dann so, wie man es eben erlebt, ohne Einfluß darauf zu haben, wenn ich mich nicht irre...ich habs ja selber noch nicht persönlich bei mir erlebt, ich sehe das nur "von außen".
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12.04.2014 23:25 Uhr von Child_of_Sun_24
 
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@Mort76
Selbst hab ich auch lange rumgeeiert bevor ich mich dazu entschlossen habe Langfristig etwas zu tun und damals war für mich das beste mir selbst zu sagen:" Ich lebe jetzt schon seit so vielen Jahren damit, da kommt es auch nicht mehr drauf an schnell alles zu Lösen", und das war die entspannteste Option :-) die ich bis heute beibehalten habe.

Ich selber bin aber auch nicht Zwangserkrankt, wenn jemand so weit ist das er/sie Druck aufbaut ohne ihn ablassen zu können ist das wirklich ein Fall für eine Stationäre Unterbringung. Dort wird diesen Menschen unter anderem ja gezeigt wie sie kurzfristig Druck abbauen können ohne direkt an den Zwängen zu arbeiten.

Jetzt werde ich aber immer mehr OT :D meinte das im Bezug auf die News, da es so oder so ~1 1/2 Jahre dauert bis die Therapie richtig anläuft und anfängt das Verhalten zu beeinflussen, ist es auch egal ob jemand vorher ein halbes Jahr/ein Jahr oder zwei Jahre darauf gewartet hat, begleiten wird es ihn/sie sowieso das ganze Leben.

Wenn auch hinterher nur noch kaum wahrnehmbar.

Ich füge jetzt aber nochmal etwas hinzu, wichtig ist doch das die Qualität der Therapie sehr hoch ist damit diese auch etwas bringt und die Menschen nicht im Schnellverfahren durchgewunken werden.

[ nachträglich editiert von Child_of_Sun_24 ]

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