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USA: Lehrerin weigerte sich, Schüler bei Facebook zu "entfreunden" - Kündigung

Eine 79-jährige Aushilfslehrerin aus Claremont (USA) hat ihren Job verloren. Dies geschah nicht aus Altersgründen, sondern sie weigerte sich, Schüler bei Facebook zu "entfreunden".

Sie unterrichtete seit neun Jahren an der Schule und hatte sich virtuell mit rund 250 Schülern angefreundet, dies war ein Verstoß gegen die Schulpolitik. Man stellte ihr ein Ultimatum, entweder sie würde die Facebook-Freundschaften beenden oder man würde sie entlassen.

Sie entschied sich, weiterhin mit den Schülern befreundet zu bleiben und musste die Konsequenzen tragen. Facebook könne wertvoll sein, wenn man es vernünftig verwendet, sagte sie. Viele Schüler verstehen die Entscheidung der Schulleitung nicht, es laufen sogar Protestaktionen deswegen.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Facebook, Schüler, Freund, Lehrer, Kündigung
Quelle: boston.cbslocal.com
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2014 15:07 Uhr von Lucianus
 
+15 | -2
 
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Ob es als Schüler klug ist, den eigenen Lehrer da drin zu haben ... ist fraglich.

Aber das als Kündigungsgrund herzunehmen? lächerlich

Wer mit wem befreundet ist durch einen Vertrag vorzuschreiben sollte auch in den USA nicht haltbar sein.

[ nachträglich editiert von Lucianus ]
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10.04.2014 15:49 Uhr von Rheinnachrichten
 
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Vielleicht bekommt Facebook ja Konkurrenz. Das ist bekanntlich immer gut, wenn man die Wahl hat. Siehe auch:

http://www.koeln-nachrichten.de/...

[ nachträglich editiert von Rheinnachrichten ]
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10.04.2014 16:29 Uhr von Wurstachim
 
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Nur das kleine Problem das facebook etwas privates ist und die Schule kein Recht hat daran etwas zu bemängeln... sie tuhen es aber trotzdem und somit wir ein witeres mal auf den menschenrechten herumetrampelt, weil einige Menschen glauben sie können über das handeln anderer entscheiden, aber selber wollen sie nicht das jemand für sie entscheidet. Diese menschen haben eine psychische störung... und die Gesellschaft lässt sowas durchgehn -,- die menschheit ist schon ein widerwärtiges pack
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10.04.2014 16:41 Uhr von Cyphox2
 
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U-S-A !!! U-S-A !!!! *gröhl*

Die Schulleitung ist doch nich mehr ganz sauber, ernsthaft.
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10.04.2014 17:19 Uhr von Jlaebbischer
 
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Diesmal kann man nicht nur auf die USA schimpfen. Das kommt hier näcmlich bald auch. Erste News in diese Richtung gab es hier doch schon.
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10.04.2014 19:09 Uhr von bigpapa
 
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Wieso kann man als Schüler(in) nicht mit einer Lehrer(in) "befreundet" sein.

Solange es klare Grenzen gibt. Was im Klartext heißt. DIE HOSE BLEIBT ZU. :)

Machen wir das Spiel doch mal psychologisch. Es gibt sogenannte Vertrauenslehrer. Wieso soll man als Schüler(in) grade zu den Leuten vertrauen haben. Weil die mal ne Extrakurs belegt hat. ??

Sorry aber ich als Schüler(in) würde lieber zu einer 79 sympathischen 79 jährigen Lehrerin vertrauen haben, als zu so einer "Vertrauenslehrerin". Und besonders vertrauen würde ich zu ihr haben wenn ich mit ihr befreundet bin.

Die Schule würde sicher die Sex-Karte spielen wenn die Dame nicht schon so alt wäre. :)

Ich weiß nicht, was die Amis für eine Schulpolitik haben.

Aber wenn man als Lehrer(in) sich den Schülern nicht freundschaftlich nähern darf, muß man sich nicht wundern wenn es Gewalt gegen Lehrer(inen) gibt.

Gruß

BIGPAPA
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10.04.2014 19:30 Uhr von mort76
 
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...je nach Bundesland ist das auch in Deutschland verboten.
Man darf keine privatren Freundschaften zu seinen Schutzubefohlenen unterhalten, weil das beispielsweise auf Bevorzugung hinauslaufen könnte und im schlimmsten Fall für Mißbrauch genutzt werden kann- das passiert schon oft genug, und ja, auch Lehrerinnen fallen damit regelmäßig auf.

Es ist also wirklich bigott, das ganze mal wieder an der USA festzumachen- Beispiel: Rheinland-Pfalz, die haben exakt das selbe Verbot für Facebookkontakte:

http://www.spiegel.de/...

Cyphox2,
also: B-R-D !!! B-R-D !!! *gröhl*?

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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10.04.2014 23:13 Uhr von bigpapa
 
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@mort76

Da magst du recht haben. Aber ich bin schon über 30 Jahre aus der Schule raus. Und damals wie heute haben Lehrer ihre Lieblinge.

Ich denke allerdings das das im Unterbewusstsein des Menschen liegt, und nur selten wirklich von Ihn war genommen wird.

Da hilft so eine Alibi-Regel gar nicht. Im Gegenteil. Damit ist es einfacher (grade bei Facebook) die echte Neutralität des Lehrpersonals zu garantieren.

Gruß

BIGPAPA
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11.04.2014 00:17 Uhr von Protonator
 
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Also ich war froh, die Lehrer, welche ich auch im Abitur hatte, bei Facebook in der Freundesliste zu haben.
Ich konnte am Abend vor Klausuren meine Lehrer mit den verschiedensten Fragen anschreiben und habe keine Stunde später eine freundliche und genaue Antwort bekommen.
Auch bei persönlichen Probleme war es schön mit dem Vertrauenslehrer "befreundet" zu sein!
Einige Lehrer hatten für sowas seperate "Lehrerprofile" und andere Lehrer widerum haben ihre ganz normalen, persönlichen Accounts benutzt.
Also sowas hat definitiv nicht nur Nachteile kann ich sagen!
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11.04.2014 08:28 Uhr von mort76
 
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bigpapa,
das war nicht unbedingt als Wiederpruch zu deinem Post gedacht, weil ich angefangen hatte, zu schreiben, bevor dein Post online war- die Recherche nach entsprechenden Verboten hier in Deutschland hat nur etwas länger gedauert, weil ich auch seit 23 Jahren nicht mehr Schüler bin.

Gegen sich ganz normal entwickelnde Freundschaften habe ich nichts, aber über Facebook...ich weiß nicht, da hat man dann möglicherweise einen elitären Kreis aus Strebern und Schleimern, die sich einschmeicheln, und das finde ich nicht sinnvoll.
Und das Pädophilie-Argument finde ich nicht wirklich weit hergeholt- es ist halt so einfach, dann über PM was zu verabreden oder Einfluß zu nehmen...
Man sieht seine Lehrer doch im RL- alles, was vertretbar ist, kann man also persönlich regeln.

[ nachträglich editiert von mort76 ]

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