09.04.14 15:20 Uhr
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Beim Niesen fliegen Tröpfchen und Keime viel weiter als angenommen

Fein verteilte Tröpfchen und darin enthaltene Krankheitskeime können beim Niesen bis zu 200 Mal weiter geschleudert werden als bislang gedacht. Dies haben US-amerikanische Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in einer Studie festgestellt.

In bisherigen Untersuchungen berechneten Wissenschaftler lediglich das Flugverhalten einzelner Tröpfchen. Die MIT-Forscher analysierten dagegen die beim Niesen ausgestoßene Gas- und Tröpfchenwolke als Ganzes.

Durch Zeitlupen von Filmaufnahmen und mathematische Modelle fanden sie heraus, dass gerade die feinsten der Tröpfchen mit turbulenten Strömungen beim Niesen verwirbelt werden und dadurch besonders lange in der Luft bleiben. Krankheitserreger verbreiten sich so noch leichter.


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WebReporter: scinexx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Krankheit, Verbreitung, Keime, Niesen, Tröpfchen
Quelle: www.scinexx.de

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