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Neuer Ansatz in der Therapie von Querschnittsgelähmten

"Es ist großartig zu sehen: Ich stehe!" Diese Worte der Hoffnung kommen von Kent Stephenson, der seit einem Motorradunfall querschnittsgelähmt ist. Er und drei weitere Freiwillige können dank einer neuen Methode wieder ihre bislang bewegungsunfähigen Gliedmaßen bewegen.

Möglich macht dies ein neuer Therapieansatz. Hat man bisher versucht, Rückenmarksfasern mit Hilfe von Stammzellen zu reparieren, so zielt die epidurale Stimulation darauf ab, noch vorhandene Nervenfasern am Rückenmark mittels elektrischer Impulse zu stimulieren.

Die Patienten können bis zu vier Minuten stehen, ihre Beine und Zehen willentlich bewegen und auch wieder sexuelle Empfindungen steuern. Von Heilung kann dennoch keine Rede sein: Die Patienten sind auf den Stimulator angewiesen. Die Therapie beeinflusst zudem den Gesamtgesundheitszustand positiv.


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WebReporter: Hirnfurz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Therapie, Lähmung, Ansatz, Stimulation, Querschnittsgelähmter
Quelle: www.spiegel.de

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