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Baugenehmigung für Berliner Flughafen könnte entzogen werden

Die Pannen rund um den Berliner Flughafen BER reißen nicht ab und bis jetzt hat der Bau der geforderten Entrauchungsanlage noch nicht begonnen.

Damit droht dem Flughafen nun der Verlust der Baugenehmigung und Chef Harmut Mehdorn weht vor der Aufsichtsratssitzung ein starker Wind entgegen.

Mehdorn hatte vor Kurzem gesagt, Siemens würde momentan "mit Volldampf" an dem Brandschutzkonzept arbeiten.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Flughafen, Baugenehmigung
Quelle: www.focus.de
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2014 14:11 Uhr von ThorstenKipp1971
 
+20 | -1
 
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Ich bin zwar kein Bauingeneur und hab auch sonst mit diesem Business nichts zu tun aber im Gegensatz zu den Koryphäen, die derzeit das Sagen haben, hätte ich eines anders gemacht. Ich hätte mit dem Projektmanagement von anfang an eines der besten Bauunternehmen mit diesem Projekt beauftragt, eine realistische Kostenkalkulation anfertigen lassen und denen bis zur Fertigstellung nicht mehr ins Handwerk gepfuscht!
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09.04.2014 14:11 Uhr von MarkiMork
 
+4 | -6
 
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Je größer ein Flughafen, desto mehr haben ein Mitsprache-Recht.
Je mehr ein Mitsprache-Recht haben, desto mehr geht schief.

BER ist nicht der einzige Problem-Flughafen. Auch andere Länder auf der Welt haben oder hatten ihre Probleme mit ihren Flughäfen. Aktuell unter anderem auch Peking.

Dennoch ist es mehr als nur ein Armutszeugnis, dass einfach nichts hinbekommen wird und Geld so verantwortungslos zum Fenster rausgeschmissen wird. Ich werde wohl in Zukunft keine Steuern mehr zahlen in dem ich einfach keine Angaben über meinen Verdienst mache, denn wenn einer mein Geld verpulvert, dann will ich das selbst sein ^^
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09.04.2014 14:45 Uhr von SpEeDy235
 
+7 | -0
 
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Und die ganzen Probleme hat nicht schon vor 2 Jahren gewusst? Ich bin mir sicher vor 2030 ist der Flughafen immer noch nicht eröffnet, vielleicht pünktlich zur nächsten WM in Deutschland ;)
ich sag mal abreißen und woanders neu bauen, weil auch zu klein geplant.

[ nachträglich editiert von SpEeDy235 ]
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09.04.2014 14:49 Uhr von silent_warior
 
+7 | -0
 
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Ganz ehrlich, wenn man selbst irgendwo etwas hinbaut muss man viele Vorschriften beachten damit der Bau überhaupt genehmigt wird und jeder Mist wurde geregelt.

Dass die eine Entrauchungsanlage brauchen im Falle eines Brandes wissen die aber bestimmt nicht erst seit heute.

Vielleicht muss dort auch noch mal das gesamte Fundament aufgerissen werden da die Abwasserleitungen für die Klos vergessen wurden.

Es wär schon cool wenn die Einweihungsfeier sich den Ende näher, es draußen dunkler wird und jemand einen Lichtschalter betätigen würde ... und dann merkt man dass vergessen wurde einen Stromanschluss zu legen.
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09.04.2014 15:08 Uhr von Lornsen
 
+4 | -0
 
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und dieses Drama muß sich die "Mutter aller Flughäfen" aus kurzer Distanz mit anschauen. Es ist zum Steinerweichen!
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09.04.2014 15:37 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -2
 
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Wenn ich das richtig gelesen habe, wurde der ersten Planungs- und Baufirma der Auftrag entzogen.
Es ist später wahnsinnig schwer für eine andere Firma mit der halbfertigen Anlage klarzukommen und das Konzept zu durchschauen. Angeblich gibt es niemand, der mit der damals geplanten und gebauten Entrauchungsmatrix für den Brandfall klarkommt - man weiß ja nicht, was sich das entlassene Planungsbüro dabei dachte.
Hab ich so gehört.
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09.04.2014 16:22 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -1
 
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>>Ich hätte mit dem Projektmanagement von anfang an eines der besten Bauunternehmen mit diesem Projekt beauftragt, eine realistische Kostenkalkulation anfertigen lassen und denen bis zur Fertigstellung nicht mehr ins Handwerk gepfuscht! >>

@ThorstenKipp1971:

Nette Theorie. Die Diskrepanz ist aber, dass eine Stadt, die mit 63 Mrd. EUR überschuldet ist, vor dem BVerfG auf Beihilfen klagt, weil die Stadt sonst nicht einmal die Sozialgelder ausbezahlen kann und sogar schon Anspruchsberechtigte mit der Begründung "es sei kein Geld da" einfach wieder wegschickte, einen 2-3 Mrd. EUR teuren Flughafen bauen will.

Da sagen eher die besten Firmen: Nein danke! Weil mittlerweile diese öffentlichen Auftraggeber schon mal Zahlungen um ein halbes Jahr + x stunden.
Weil Gemeinkostenzuschlagssätze nicht mehr vergütet werden.
Im Prinzip wird die ganze Zuschlagskalkulation, die früher öffentliche Aufträge für Firmen sehr lukrativ macht, von quasi insolventen Kommunen auf den Kopf gestellt.

Man hat deshalb wohl den billigsten nehmen MÜSSEN, will das nicht zugeben und sitzt nun fest.

Denn eigentlich müsste für den Pfusch am Bau ja das ausführende Unternehmen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn es sich an das Pflicht- und Lastenheft nicht gehalten hat.

Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass dieses östlich der Oder-Neiße-Grenze firmiert unter der Rechtsform Sp.zo.o und bereits Insolvenz angemeldet hat.

Die Stadt kann sich das, was du dir unter einer Idealausführung vorstellst, schon seit über 20 Jahren nicht mehr leisten.
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09.04.2014 21:38 Uhr von STN
 
+1 | -0
 
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Der Flughafen sollte mal 5 Mrd. DM kosten...... mittlerweile sind es 7 Mrd. €.
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09.04.2014 21:43 Uhr von 1199Panigale
 
+2 | -1
 
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Würde unsereins sein Unternehmen SO führen hätten wir schon lange den Schlüssel rum drehen können !!!
Aber die lieben "GutHerren" stehen ja über ALLEM, obwohl sie von nichts eine Ahnung haben !
Ach wie herrlich... und wir lassen uns diesen DRECK auch noch gefallen !
Ist ja nur UNSER Geld was hier SINNLOS verbrennt wird !

Da könnte ich AUSRATEN !!!!!!!!!
JAAA und ich mag es WICHTIGE Sachen groß zu schreiben !! (In der Hoffnung das manche mal merken wie man eigentlich von den ganzen AFFEN verarscht wird !)
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09.04.2014 21:49 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -4
 
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Das allerletzte Wort in großen Buchstaben beschreibt Dich?
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09.04.2014 22:18 Uhr von Tuvok_
 
+2 | -0
 
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Ursprünglich war ja diese Entrauchungsanlage , wie anderswo auch, mal so geplant das sie auf dem Dach sitzt... aber da das ja optisch nicht aussieht musste sie versteckt eingebaut werden und daraus entstand dann wohl dieses nicht funktionsfähige Konzept...
Also bloss wg der OPTIK ! Werden da Milliarden versenkt... naja OK da sind auch noch genug andere Baumängel...
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09.04.2014 22:49 Uhr von HumancentiPad
 
+1 | -0
 
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Abreißen und von neu anfangen, anders wird es nix!
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10.04.2014 07:42 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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no_trespassing,
das Problem sind aber eher die haarsträubenden Planungsfehler, und an die Planung muß sich nunmal die ausführende Firma halten.
Und es handelt sich um eine Vielzahl von ausführendenFirmen, die keinen Gesamtüberblick haben können.
Wenn man hört, daß ein großer Teil der Brandschutzanlage von vornherein so geplant wurde, daß sie garnicht hätte funktionieren KÖNNEN, weiß man, woher der Wind weht- das gesamte Konzept ist offensichtlich von vornherein falsch, und wenn die Grundlagen schon nicht stimmen, wird aus solch einem Großprojekt dann eben ein riesiges Chaos, bei dem niemand mehr durchblickt.
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10.04.2014 08:13 Uhr von Hallominator
 
+1 | -0
 
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Das Problem ist, dass man die alte Baufirma, die den Mist ursprünglich verzapft hat, direkt entlassen hat, ohne sich die Baupläne aushändigen zu lassen, weshalb die neue Firma nicht einmal den Lichtschalter finden konnte... Obwohl ich das inzwischen für eine Ausrede halte, denn Leitungen kann man eigentlich ganz gut verfolgen. -.-

Ein Baustopp wäre allerdings ein weiterer Fail, denn die laufenden Kosten würden dann ewig weitergehen. Ich denke nicht, dass die einfach alles lahmlegen und auch den U-Bahntunnel verschimmeln lassen.... Oder?

Am besten abreißen und komplett neu bauen, dabei auch gleich den Mehdorn rauswerfen, weil der nämlich auch nichts gebacken gekriegt hat. Außer nicht eingehaltene Eröffnungstermine ist doch eigentlich gar nichts Erwähnenswertes passiert auf diesem Flughafen.

Sogar Mario Barth durfte für seine Steuersünden-Sendung mehrmals dort drehen, weil da tote Hose ist.

[ nachträglich editiert von Hallominator ]
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10.04.2014 08:32 Uhr von mort76
 
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Hallominator,
ein weiteres Problem ist ja die planlose Verlegung der Stromkabel in den Kabelschächten und die Tatsache, daß für die Kabel in den Schächten sowieso nicht genug Platz ist und an eineigen Orten auch garkeine Kabelkanäle geplant wurden, weil sie einfach vergessen wurden, sodaß sich da einige Leitungen wohl wirklich nichtmehr so einfach zurückverfolgen lassen...da liegen wahrscheinlich einige armdicke Kabelstränge in den Schächten, und niemand kann so einfach auseinanderdröseln, wo was nun genau hinführt.

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