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Russland warnt EU vor dem Weiterverkauf russischen Gases an die Ukraine

Die EU plant, russisches Gas zu billigen Konditionen in die Ukraine zu liefern. Der Chef des russischen Gas-Riesen "Gazprom" hat dieses Vorgehen schon als illegal bezeichnet. Außerdem steht die ukrainische Regierung wegen offener Gasrechnungen in Milliardenhöhe noch in der Kreide.

Russland hat außerdem europäische Unternehmen davor gewarnt, russisches Gas in die Ukraine weiterzuleiten. Arseni Jazenjuk, Chef der ukrainischen Übergangsregierung, rechnet mit 20 Milliarden Kubikmetern Erdgas aus EU-Lieferungen.

"Wir bezweifeln sehr stark, dass die Umkehrung der Gasströme in der Slowakei nach Donezk, Charkiw oder Kiew physikalisch möglich sind", so Gazprom-Chef Alexej Miller. Gas könne nicht in zwei Richtungen gleichzeitig fließen. Darüber hinaus könne die Ukraine die Gasleitungen nicht kontrollieren.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Russland, Ukraine, Gazprom, Weiterverkauf
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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08.04.2014 15:45 Uhr von Borgir
 
+16 | -2
 
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Die EU arbeitet stetig daran, den schlafenden Bären Russland endgültig zu wecken. Das ist schon keine Provokation mehr, das ist ein "für dumm verkaufen" Russlands, was sich Putin sicher nicht bieten lassen wird, verständlicherweise.
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08.04.2014 15:51 Uhr von no_trespassing
 
+14 | -2
 
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@Borgir: Die Strategie der USA war es schon immer, Russland finanziell auszutrocknen.
Das gelingt vor allem durch Wettrüsten.
Da der Dollar Weltwährung ist und der Rubel nicht, sind die USA strategisch immer im Vorteil. Die USA können ihr Militär über die Notenpresse finanzieren und den Inflationsschaden trägt die Welt, also jene Länder, die die größten Devisen halten = China, Japan, Europa.

Macht Russland dasselbe, inflationieren sie sich nur selbst und können kaum noch Waren importieren.
Wenn das Land dann noch gleichzeitig versäumt, die Gelder in Schulen und Straßen zu stecken, dann bringt sich Russland um seine ganzen Rohstoffe.

Wettrüsten bei gleichzeitig unterschiedlicher Lastenabwälzung der Kosten ist das ideale Mittel der USA, um den Riesen zu kontrollieren. Putin weiß das.
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08.04.2014 16:29 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -2
 
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@no_trespassing Nä, Russland kann den Rubel genauso nachdrucken solange es nicht mehr Geld als Ware gibt passiert da innerhalb Russlands garnichts. Die Exporte werden mit Euro oder Dollar bezahlt d.h. man hat immer ein Einkommen in harter Währung. Das ist von Vorteil wenn man 2 (oder mehr) Währungen benutzen kann.

Das Wettrüsten hat Russland nicht ausgetrocknet, solange wie alles aus Eigenproduktion stammt und nicht gegen Devisen eingekauft werden muss ist es nicht mehr als eine Volksbeschäftigung.

Das eigentliche Ziel ist Russland zu isolieren, deswegen gibt es ja die vielen "Revolutionen" in der alle Läner gleichgeschalten werden die in irgendeiner Weise mit Russland zu tun haben. Wenn die Isolation abgeschlossen ist wird man die wirtschaftlichen Schraubzwingen ansetzen und das Land von innen heraus über die unzufriedene Bevölkerung zerstören. Ganz simpel.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]

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