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Köln: Patient randaliert in Arztpraxis, weil er nicht sofort behandelt wird

Kurz vor Ende der Sprechstunde kam ein Mann in eine Rodenkirchener Arztpraxis und verlangte, umgehend behandelt zu werden, weil er Schmerzen habe.

Der Mediziner, welcher gerade einen Patienten behandelte, schickte den Mann weg und erklärte diesem, dass er am nächsten Tag wiederkommen solle. Das akzeptierte der Mann aber nicht und begann zu randalieren. Dafür stand er nun vor Gericht.

"Er ging mir an den Kragen, würgte mich", erklärte der Mediziner (45) am Montag vor dem Amtsgericht. Der Randalierer erhielt eine Geldstrafe von 1250 Euro. Zuvor hatte er ein Angebot, das Verfahren gegen eine Zahlung von 150 Euro einzustellen, abgelehnt.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Arzt, Patient, Arztpraxis
Quelle: www.express.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2014 12:41 Uhr von blade31
 
+10 | -5
 
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Ach so es ging um einen Zahnarzt. Ich hab schon Leute gesehen die starke Zahnschmerzen hatten, ich habe die nicht mehr wieder erkannt die haben sich verhalten als wären sie von Sinnen...

trotzdem ist das keine Entschuldigung für Randalieren und Körperverletzung.
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08.04.2014 12:49 Uhr von Maedy
 
+7 | -0
 
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@blade31 Zahnarzt ? Der Patient war ein Zahntechniker-mehr kann ich da nicht aus der Quelle ersehen ;-)
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08.04.2014 12:52 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+7 | -2
 
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Genau so ist es. Wer in eine (Zahn)Arztpraxis kommt und ausdrücklich über starke Schmerze klagt, gilt als Notfall und wird und darf nicht weggeschickt werden. Es mag aber natürlich sein, dass man warten muss.

Ich kann mir aber ungefähr vorstellen, wie der Typ sich aufgeführt bzw. benommen hat. Wahrscheinlich hat ihn der Arzt deshalb weggeschickt (wohl eher eine nette Umschreibung für "rausgeworfen").
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08.04.2014 12:57 Uhr von Maedy
 
+0 | -1
 
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@ benni-88-ich schon-es gibt keine Behandlungspflicht und wenn der Arzt terminlich voll ist,dann kann er den Patienten ablehnen. Als Patient ist das mehr als frustrierend und ich kann den Mann nachvollziehen,wenn er unter chronischen Schmerzen leidend, Hilfe erwartet.Wäre der Mann ein Notfall gewesen,dann wäre das etwas anderes gewesen -einen Notfall aber zwischen Tür und Angel zu erkennen ist ein zweischneidiges Schwert.
Einem Bekannten ist es passiert.Der wurde am Mittag von seinem Hausarzt-kam auch ohne Termin- nach Hause geschickt,weil er meinte,das wäre alles nicht so schlimm, was er hat und abends war er in der Notfallpraxis,dessen Arzt nur den Kopf schüttelte,weil er definitiv als Notfall einzustufen war.
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08.04.2014 12:59 Uhr von brycer
 
+2 | -2
 
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"...Zuvor hatte er ein Angebot, das Verfahren gegen eine Zahlung von 150 Euro einzustellen, abgelehnt." - Tja, das kommt davon wenn man uneinsichtig ist.
Jedem nur einigermaßen vernünftig denkenden Menschen wird wohl klar sein wer sich da ins Abseits geschoben hat.
Wenn er sich aber so hinstellt, als müsse sich die ganze Welt nur ihn drehen, dann hat er eben Pech gehabt.
Klar hat er Rechte als Schmerzpatient, aber andere Patienten haben auch Rechte.
Hat er gedacht dass der Arzt gleich alles fallen lässt, wenn er ums Eck kommt?
Und dann ist es auch eine Frage des Auftretens ob der Arzt gewillt ist den rabiaten Patienten noch zu behandeln.
Man kann fragen ob man noch behandelt wird, aber verlangen... nee, Befehlsform geht meist daneben. ;-)
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08.04.2014 13:06 Uhr von cvzone
 
+10 | -1
 
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Es war kein Zahnarzt, der Randalierer war Zahntechniker, mehr nicht. Darüber hinaus war er chronisch Krank und nicht akut und es hatte früher "keine Zeit gefunden, um zum Arzt zu gehen".
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08.04.2014 13:36 Uhr von Hirnfurz
 
+2 | -0
 
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Naja, wo zieht man die Grenze?

Die Mutter meiner Freundin kam auch mit starken Schmerzen zum Arzt, schilderte die Symptome. Sie schickten sie weg, "weil sie gleich schliessen würden."

Sie fuhr mit dem Bus zu einem anderen Arzt, dort erkannte man den Notfall und stellte einen Herzinfarkt fest.

Währe diese Frau gestorben... ich will gar nicht drüber nachdenken!

Trotzdem rechtfertigt es natürlich nicht, handgreiflich zu werden.
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08.04.2014 13:54 Uhr von kuno14
 
+1 | -1
 
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immer diese privatpatienten.....
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08.04.2014 14:09 Uhr von Crady
 
+4 | -0
 
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Bei Akuten Symptomen wir man hier in Deutschland als Kassenpatient nicht behandelt! Ich selber hatte einen starken Hautausschlag und haben trotz Schmerzen erst 3 Wochen später einen Termin bekommen - Ergebnis "Da ist aber nichts zu sehen - kommen Sie demnächst früher"

Ein Kollege von mir hat aktuell (wahrscheinlich) eine starke Bindehautentzündung und kann kaum was sehen, so tränen ihm die Augen. Keiner der 3 hier ansässigen Augenärzte hat ihn bisher behandelt - alle keine Zeit. Und die anderen Kollegen im Lager haben Angst vor einem fast blinden Staplerfahrer. Wir haben ihn natürlich beurlaubt... aber das kann doch nicht sein!
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08.04.2014 14:09 Uhr von kuno14
 
+3 | -0
 
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der hippokratische eid beginnt und endet in der brieftasche.leider......
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08.04.2014 15:17 Uhr von Wurstachim
 
+1 | -5
 
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Und wie schon immer verheimlicht wird welcher staatsangehörigkeit der angreifer angehört... schäm dich Deutschland....
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08.04.2014 15:33 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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Je nach Ausprägung der Schmerzen und der Lokalisation ist es schon möglich, dass der Arzt nicht redlich gehandelt hat und der Patient deswegen durchgedreht ist. Man sollte immer alle Seiten sehen, gerade wenn es um sowas geht.
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08.04.2014 15:58 Uhr von cvzone
 
+2 | -0
 
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@ slimer72 Die haben ihn weggeschickt, da er a) gerade einen anderen Patienten behandelt hat und b) noch weitere Patienten gewartet haben. Das hatte rein gar nichts mit "ich hab jetzt halt schluss" zu tun.
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08.04.2014 17:20 Uhr von mia_wurscht
 
+3 | -0
 
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wenns einem so schlecht geht, dann frag ich mich manchmal aber auch oft, warum die leute nicht gleich ins krankenhaus fahren. da muss man zwar oft viel länger warten aber falls man unerwartet umkippen sollte ist auch sofort jemand da.
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08.04.2014 17:56 Uhr von dr-snuggles
 
+3 | -0
 
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er hatte schmerzen, dadurch waren seine sinne getrübt. wenn er jetzt auch noch gefastet hätte und den psychologen aus der anderen news, dann wäre ihm nichts passiert. denn fasten reicht, das man wegen kaltblütigem mord (9schüsse) aus niederem beweggrund nur 12 jahre bekommt.. :-)
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08.04.2014 18:26 Uhr von WasZumGeier
 
+1 | -0
 
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Wer weiß wie brutal die schmerzen waren? Kann ihn voll und ganz verstehen, sollte es denn wirklich so abgelaufen sein.
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08.04.2014 21:39 Uhr von TendenzRot
 
+1 | -0
 
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Naja. Wenn der gute Mann eine Einstellung des Verfahrens für 150€ ausgeschlagen hat, dann muss er sich ja wohl auch im Nachhinein noch irgendwie im Recht gefühlt haben. Wer weiß was da wirklich vorgefallen ist. Die Quelle ist ja nun auch nicht unbedingt ein Hort der Seriosität.

@Wurstachim

Gratulation. Ich dachte schon es würde hier ausnahmsweise mal keiner in diese Kerbe schlagen.
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09.04.2014 06:23 Uhr von Kennyisalive
 
+2 | -1
 
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"Der Ungeduldige entert den Behandlungsraum, in dem gerade eine Frau verarztet wird und ruft: „Sie behandeln mich sofort!“."

Ich würde auch keinen Aggro-Klaus in mein Wartezimmer lassen, allein schon wegen den anderen Patienten.

Wer sich so aufführt, muss damit rechnen dass er weggeschickt wird.

Hätte er sich wie ein "normaler" Mensch benommen und seine Symptome beschrieben, wäre er höchstwahrscheinlich sogar rangekommen.

Laut Quelle saß er sogar schon im Wartezimmer, wollte aber unbedingt sofort rankommen.
Meine Güte - andere Menschen haben auch Schmerzen. Er hätte einfach nur warten müssen.

[ nachträglich editiert von Kennyisalive ]
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09.04.2014 06:54 Uhr von brycer
 
+2 | -1
 
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@Kennyisalive:

"...Ich würde auch keinen Aggro-Klaus in mein Wartezimmer lassen, allein schon wegen den anderen Patienten.

Wer sich so aufführt, muss damit rechnen dass er weggeschickt wird.

Hätte er sich wie ein "normaler" Mensch benommen und seine Symptome beschrieben, wäre er höchstwahrscheinlich sogar rangekommen.
..."
Vollkommen richtig!
Gerade beim Zahnarzt sind wohl viele Patienten dabei, die mit Schmerzen im Wartzimmer sitzen und darauf warten dass sie bald dran kommen (oder der Schmerz einfach verfliegt und sie ohne Behandlung nach Hause gehen können. ;-P)
Der Kerl hat das aber anscheinend nicht gerafft, dass auch andere Schmerzen haben können, nicht nur er. Das kommt davon, wenn man sich selber als den einzigen Nabel der Welt sieht. ;-)
(Wobei... wenn die Erde Fieber hätte... ich will jetzt nicht sagen wo man eventuell das Fieberthermometer hinein stecken würde, aber das ist dann bestimmt nicht der Nabel. ;-P)
WEnn man sich dann also so aufführt und eine Gefahr für die anderen Patienten darstellt (immerhinm war der Zahnarzt ja gerade mit einem anderen Patienten beschäftigt - und das eventuell mit einem Bohrer ;-D), dann muss man damit rechnen abgewiesen zu werden.
Für das Wohl des einen das Wohl von mehreren anderen aufzugeben???
Was hätten wohl jene, die dem Typen hier Recht geben wollen, gesagt, wenn so etwas vorgefallen wäre, während sie im Wartezimmr oder auf dem Behandlungsstuhl gesessen wären. Dann wäre ihre Unterstützung für den Typen wohl gen Null gesunken.

@Wurstachim:
Was die Nationalität hier zur Sache beitragen soll, das entzieht sich nun gänzlich meiner Vorstellungskraft. Aber gut dass sich bei jeder News irgend so ein Kleingeist findet, der danach fragt. ;-P

[ nachträglich editiert von brycer ]
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09.04.2014 06:58 Uhr von brycer
 
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@TendenzRot:
Im Recht fühlen und im Recht sein, das sind oft zwei sehr verschiedene Paar Stiefel, wie ja auch seine Geldstrafe im Gerichtsprozess sehr eindrucksvoll darlegt. ;-P

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