07.04.14 11:20 Uhr
 2.213
 

Forschung: J.R.R. Tolkien verarbeitete Kriegserfahrung in "Herr der Ringe"

Der Fantasy-Autor J.R.R. Tolkien hat in seinem Werk "Herr der Ringe" ganz konkrete und reale Erlebnisse verarbeitet, so der Forscher John Garth.

In seinem Buch "Tolkien und der Erste Weltkrieg" beschreibt der Literaturwissenschaftler, wie Tolkien seine Fronterlebnisse in seinen Romanen verarbeite.

Dazu analysierte Garth die Kriegstagebücher von Tolkien: "Die Totensümpfe und das trostlose Mordor in sind eindeutig an das Schlachtfeld an der Somme angelehnt und erinnern an die Schützengräben. Frodos Alpträume, aus denen er regelmäßig aufwacht, sind ein Hinweis auf den sogenannten shell shock."


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Forschung, Herr der Ringe, Weltkrieg, Erfahrung, J.R.R. Tolkien
Quelle: www.spiegel.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
07.04.2014 13:32 Uhr von klapperschwamm
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
ach was...
Kommentar ansehen
07.04.2014 14:14 Uhr von MarkiMork
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
Genauso alt wie die News über Eva Braun.
So etwas lernt man in der Schule. Da aber mein Kommentar im A.H. Artikel über E.B. gelöscht wurde, bin ich mir nicht mehr so sicher, dass jeder zumindest den normalen, als mindestens durchschnittlichen Schul- bzw. Bildungsstand hat.
Kommentar ansehen
07.04.2014 15:45 Uhr von ratzfatz78
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
@MarkiMork

ääähhhh das J.R.R. Tolkien im ersten Weltkrieg Frontkämpfer war habe ich nicht gewusst und gehört bestimmt NICHT zum Schulunterricht.
Was willst du mir jetzt sagen ???
Hat die Schule versagt oder ich bin nur dumm nur weil ein ( Geschichtlich gesehen ) unbedeutender mann wie MILLIONEN andere im 1 Weltkrieg Soldat war ??? Ich glaube nicht !!!!!!!!


Zu den News

Jeder hat seine Art mit solchen schlimmen Momenten umzugehen das ist auf jeden Fall der beste weg.
Sehr interessante News/Quelle + von mir

[ nachträglich editiert von ratzfatz78 ]
Kommentar ansehen
07.04.2014 15:52 Uhr von grotesK
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
@ ratzfatz78:

Mit Verlaub: Nur weil Du es (bisher) nicht gewußt hast, ist es noch lange keine News ^^

Und ja, man behandelt Autoren wie Tolkien und ihre Motivationen durchaus im Schulunterricht. Nie eine Buchvorstellung etc. gehabt?

Achja, Satzzeichen sind leidenschaftliche Singles ;)
Kommentar ansehen
07.04.2014 16:08 Uhr von ratzfatz78
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
@grotesk
Nur weil es hier vielleicht einige gewusst haben ist dann keine news ??
Nur weil vielleicht die selben paar Leute j.j.tolkien im Unterricht hatten heißt das jetzt das es zur Pflicht gehört sowas zu lehren?

Sind wir hier im Deutschunterricht ?

Ich finde es extrem anmaßend sowas zu behaupten!!!!
Ist nur eine Meinung eines dummen Menschen ;)
Ich hab halt nur sowas wie die Judenbuche lesen müssen.

[ nachträglich editiert von ratzfatz78 ]
Kommentar ansehen
07.04.2014 16:13 Uhr von MarkiMork
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
@grotesK
Danke.


@ratzfatz78
Habe jetzt u.a. mit einer sehr guten Freundin (Lehrerin Hauptschule), gute Bekannte der Familie (Schulleiterin Gymnasium), einem Freund (Lehrer Berufsschule für Kaufleute) und meiner Frau (Lehrerin Realschule) gesprochen. Alle haben das bestätigt, und sagen, dass es zum normalen Unterrichtsstoff in ganz Deutschland gehört und auf allen Schulen (außer Berufsschulen) besprochen wird.
Vielleicht warst Du während der Stoff durch genommen wurde, einfach (eventuell krankheitsbedingt) nicht in der Schule. Warum Du Dich deshalb gleich angegriffen fühlst, verwirrt mich. Sieh es doch einfach so, JETZT weißt Du es ;-)

[ nachträglich editiert von MarkiMork ]
Kommentar ansehen
07.04.2014 16:16 Uhr von grotesK
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@ ratzfatz78:

News sind meiner Meinung nach eher Nachrichten vom Tagesgeschehen oder eben NEUE Erkenntnisse. Klar, kann man darüber erneut schreiben - aber dann muss man sich eben auch damit abfinden, daß in den Kommentaren das Wort "alt" usw. fällt.

Und von einer Pflicht habe ich gar nicht gesprochen. Ich habe Dir nur gesagt, daß es nicht unüblich ist, Tolkien und seine Hintergründe im (Schul-)Unterricht zu behandeln.

Ich maße mir auch gar nichts an, ich spreche ganz normal mit Dir. Du erschienst mir aber leider in Deinem oberen Beitrag etwas hitzig; niemand hat gesagt, daß Du dumm etc. wärst. Also, freu´ Dich über die (für Dich scheinbar neue) Information und cool down. ;)
Kommentar ansehen
07.04.2014 16:22 Uhr von ratzfatz78
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
In der schule habe ich nicht gefehlt War eher ein Streber und ich glaube NICHT das sowas zum muss gehört sowas zu unterrichten.
Nur mal ne frage du hast jetzt gerade 4 Leute angerufen nur um das zu bestätigen lol?

Ich will hier auch keinen lehrbildungsunterrichtsstreit auslösen. Aber es ist anmaßend sowas zu behaupten das ist mein Statement aus der Sache.
Kommentar ansehen
07.04.2014 17:20 Uhr von RegenCoE
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Das hab ich in meinem Referat in der neunten Klasse auch alles erwähnt ... das war vor fast 20 Jahren! Hurra - ich bin ein Forscher! \o/
Kommentar ansehen
07.04.2014 17:33 Uhr von ratzfatz78
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@grotesK

Ich sehe das als Tagesaktuell an.
1. Wie schon gesagt ich kannte es nicht
2. Die Quelle von heute ist
3. Das Buch erst veröffentlicht wurde

Ich verstehe es NULL warum man das also als alt bezeichnet.

Von dir habe ich eigentlich nie gesprochen mir ging nur die ( meiner Meinung nach ) großkotzige Schreibweise von MarkiMork auf den Senkel denn er impliziert in seinem Kommentar das es im (Schul-)Unterricht behandelt werden muss.
Du bist cool und ich freu mich auch wegen der News( sorry das ich es jetzt geschrieben habe )

Das mit dem Dumm hab ich mit einem Smiley gekennzeichnet sollte also eher witzig genommen werden.

[ nachträglich editiert von ratzfatz78 ]
Kommentar ansehen
07.04.2014 18:04 Uhr von Gimpor
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
"Forschung"
Kommentar ansehen
07.04.2014 22:25 Uhr von Azureon
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Nicht umsonst sagt man: Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben...
Kommentar ansehen
07.04.2014 22:27 Uhr von DerBlup
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Schon seltsam was "Forscher" wieder hinein interpretieren. Tolkien selbst hat doch vehement Widersprochen, dass die beiden Weltkriege als Grundlage für den Herrn der Ringe gelten sollten. Wenn es danach geht, schenke ich diesbezüglich Tolkiens Aussage mehr Beachtung, als jener eines "Forschers", welcher nur sein Buch verkaufen möchte.

Tolkien wollte doch mit dem Herrn der Ringe den Engländern ein Stück Mythologie (zurück?)geben. Tolkien bediente sich dabei geschickt anderer mythischer Sagen (z.B. der Nordischen). Ich denke das ist ihm verdammt gut gelungen. Ich denke das merkt man schon darin, dass er komplette Sprachen erfunden hat, mit Schrift, Grammatik und Aussprache.
Kommentar ansehen
08.04.2014 11:18 Uhr von BerndLauert
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Ganz ehrlich? Von Tolkien habe ich während meiner Schulzeit gar nichts mitbekommen. Der Hype wurde erst nach der Verfilmung von Herr der Ringe losgetreten, davor fristete J.R.R. eher ein Nischendasein und war nicht relevant im Schulunterricht.
Kommentar ansehen
08.04.2014 15:27 Uhr von grotesK
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ dibbelabbe:

<< Nur weil die Kommentatoren weiter oben, an Jahren jung, Tolkien nach dem Filmhype im Unterricht hatte, heisst das nicht, dass dem davor auch schon so war. >>

Danke für die Blumen...aber...das war bei mir in den 80ern :D Noch lange vor dem Hype aufgrund der Verfilmung.
Kommentar ansehen
08.04.2014 18:06 Uhr von ratzfatz78
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@ grotesK

ich frag mich immer noch warum J.R.R. Tolkien in der Schule behandelt wird.
Denke du kannst da etwas mehr dazu sagen.
OK das Buch ist gut aber was ist der Nährwert den man daraus ziehen kann.
Das er Soldat war und wegen diesen Erlebnissen Bücher schrieb kann es ja nicht gewesen sein ?
Kommentar ansehen
08.04.2014 18:15 Uhr von grotesK
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Naja, bei uns war das damals die Diskussion, ob es nun letztendlich der erste Weltkrieg war, der ihn final motiviert hat. Auf der anderen Seite gibt es ja genug Theorien und auch Hinweise, daß zum Beispiel die frühere Geschichte als Basis diente. Hier kann man z.B. die Schlacht von Hastings im Jahre 1066 nennen. Da wurden z.B. die Normannen (die Invasoren) von den Angelsachsen als Orcs bezeichnet und Britannien war im angelsächsischen Volksmund (wörtlich) als Mittelerde bekannt.

Was davon stimmt, kann ich ad hoc auch nicht sagen. Wenn da jemand mehr weiss, ich übergebe das Mikro. :)
Kommentar ansehen
08.04.2014 21:49 Uhr von DerBlup
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
grotesK

Da ich jetzt keine Lust habe das Vorwort vom ersten Band abzutippen ;), hier ein Zitat von Wikipedia (http://de.wikipedia.org/...):

„Was die tiefe Bedeutung oder ‚Botschaft‘ des Buches angeht, so hat es nach Absicht des Autors keine. Es ist weder allegorisch, noch hat es irgendeinen aktuellen Bezug. […] Der wirkliche Krieg hat weder in seinem Verlauf noch in seinem Ausgang eine Ähnlichkeit mit dem Krieg der Sage. Hätte er als Vorbild […] gedient, so hätte man sich des Rings sicherlich bemächtigt und ihn gegen Sauron verwendet; und Sauron wäre nicht vernichtet worden, sondern unterworfen, und Barad-dur nicht zerstört, sondern besetzt. […] Denkbar wären auch Deutungen gemäß den Vorlieben oder Ansichten derjenigen, die auf allegorische oder aktuelle Bezüge Wert legen. Doch die Allegorie in allen ihren Formen verabscheue ich von Herzen, und zwar schon immer, seit ich alt und argwöhnisch genug bin, ihr Vorhandensein zu bemerken. Geschichte, ob wahr oder erfunden, mit ihrer vielfältigen Anwendbarkeit im Denken und Erleben des Lesers ist mir viel lieber. Ich glaube, dass ‚Anwendbarkeit‘ mit ‚Allegorie‘ oft verwechselt wird; doch liegt die eine im freien Ermessen des Lesers, während die andere von der Absicht des Autors beherrscht wird.“

Mittelerde soll von Midgard abgeleitet sein. Wo wir wieder bei den altnordischen Sagen wären. Ich denke man kann viel in etwas hinein interpretieren wenn man möchte.

Es soll übrigens noch eine andere Allegorie geben. Der Kampf gegen Sauron, soll Tolkiens Abscheu gegenüber der Industrialisierung gewesen sein. Wäre auch recht plausibel, meiner Meinung nach.
Kommentar ansehen
08.04.2014 22:17 Uhr von grotesK
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ DerBlup:

Das eine schließt das andere ja nicht aus, wenn man bedenkt, daß die Christianisierung im Jahre 1066 den "alten" Glauben nicht flächendeckend vertrieben hat. Oft wurde er parallel betrieben (siehe Stabkirchen etc.).

Wie gesagt, wir haben damals viel Diskussionsstoff gehabt, wir haben es heute immer noch. :)

Refresh |<-- <-   1-19/19   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?