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EU: Günther Oettinger will Ausbau der erneuerbaren Energien ausbremsen

Der EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat geäußert, dass der im Schweinsgalopp stattfindende Ausbau von erneuerbaren Energien herunter gebremst werden müsse. In den nächsten zehn Jahren soll der Energiebedarf in Deutschland durch Braunkohle bedient werden.

"Das Hauptproblem der alternativen Energien darin, dass Strom in großen Mengen und verlustarm in der Umwandlung nicht speicherbar ist. Daran wird sich in den nächsten zehn Jahren nichts ändern. Erst wenn man Strom speichern kann, kann Wind- und Solarkraft die ganze Zukunft gehören", so Oettinger.

Man könne auf die 45 Prozent Stromerzeugung aus der Braunkohle nicht verzichten. Man dürfe nicht weiterhin Steinkohle importieren, man solle stattdessen Braunkohle im Rheinland und in der Lausitz subventionieren.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Ausbau, Günther Oettinger, Erneuerbare Energie, Verlangsamung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2014 13:10 Uhr von yeah87
 
+17 | -4
 
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Smog Party
Du unwissender Idot.
Entwicklung ist das Zauberwort.
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05.04.2014 13:29 Uhr von Nasa01
 
+20 | -2
 
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@Jauche
Schon mal nen Braunkohletagebau gesehen ??
Möchtest DU in dieser Gegend wohnen ?
Ich nicht.
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05.04.2014 13:49 Uhr von einerwirdswissen
 
+9 | -1
 
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Da hatte gerstern wohl Jemand einen großen Scheck im Briefkasten!
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05.04.2014 13:50 Uhr von Fabrizio
 
+7 | -1
 
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deswegen hat man ihn doch nach Brüssel wegbefördert: weil er zu nichts zu gebrauchen ist.
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05.04.2014 14:12 Uhr von blz
 
+3 | -1
 
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Den Mann hat man doch angeblich nach Brüssel "befördert", weil er auch in BaWü nicht gerade geglänzt hat und man ihn weg haben wollte. Tja, die Geister die ich rief.
Schon traurig, wenn Energiepolitik von einem Juristen gemacht wird, anstatt jemanden mit technischem Hintergrund. Woher soll da eine tiefgreifdene Systemkenntnis kommen?
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05.04.2014 14:23 Uhr von perMagna
 
+2 | -2
 
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Das halte ich nicht für klug. Braunkohle ist eine ziemliche Schweinerei. Aber wie jüngst erkennbar wurde, können wir es uns nicht mehr lange leisten, russisches Gas zu verbrennen.
Wir müssen energetisch autark werden, um unsere nationale und internationale Integrität wahren zu können.
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05.04.2014 14:37 Uhr von ewin12000
 
+1 | -1
 
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"Das halte ich nicht für klug. Braunkohle ist eine ziemliche Schweinerei."

Hmm

sieht BastB ganz anders,seltsam wie sich Eindrücke von Tagebau und Kohlekraftwerken doch unterscheiden.....
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05.04.2014 16:05 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+3 | -0
 
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Der Oetti kann sich nicht immer so gut artikulieren, was er eigentlich meinte:

Wir Lobbyistenbumser können es uns nicht leisten, wenn durch gezielte Forschung die Technik so weit ist, dass man ein vernünftiges Speichermedium für erneuerbare Energien entwickelt oder die debile Bevölkerung gar auf den Trichter kommt, selbstständig Ideen zu entwickeln und sich frei von der dominierenden, monopolisierten Energiewirtschaft macht. Darum müssen wir alle Förderungen, die mit erneuerbaren Energien einhergehen umbedingt unterbinden und zum Kohleabbau zurückkehren, der bekanntermaßen die sicherste Möglichkeit zum Raubbau der Natur ist und unsere korrupten Ärsche mit genügend Prämien zukleistert, um unsere unermessliche Gier nach Moneten und Einfluss zu befriedigen.
Glücklicherweise kann ich aber mein übliches Politikergestammel abdrücken, weil die Menschen eh mit ihren eigenen Illusionen schon genug zu tun haben. Jegliche Kritik kann ich durch populistische Frasen, wie Arbeitsplatzgefährdung, schnell unterbinden und mir die Angst vor Vermögens- und Wohlstandsverlust der Steuerzahler zu eigen machen.
Lang lebe die Unmündigkeit der Bürger!

@lamor200

Wie wäre es mit unterirdischen Wasserspeichern, die wie Wärmflaschen oder Thermoskannen isoliert sind und alsbald die Sonne untergeht werden Turbinen eingeschaltet, die den Wasserdampf in Strom umwandeln?

[ nachträglich editiert von ZiemlichBelanglos ]
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05.04.2014 17:51 Uhr von mort76
 
+2 | -2
 
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...bei uns in der Nähe steht das zweitschmutzigste Kraftwerk Europas (RWE/ Neurath), welches diese Braunkohle verfeuert...nur ein Kraftwerk in Polen ist NOCH schmutziger.

Soviel zu dieser schönen RWE-Umweltschutz-Werbung, die man gerade überall im TV sieht.
Generell haben wir mit die schmutzigsten Kraftwerke in Europa- nur mal für die, die sich als Umweltschutz-Spitzenreiter fühlen.

Danke, Herr Oettinger, sie haben da ganz zauberhafte Pläne für den Erhalt dieser tollen Kraftwerke...RWE und Co. werden es ihnen sicher angemessen vergüten.

http://www.spiegel.de/...

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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05.04.2014 17:56 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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...Entschuldigung- da ist mir wohl ein Fehler unterlaufen:
Das drittschmutzigste Kraftwerk Europas steht selbstverständlich auch hier in der Nähe (Niederaußem), und selbstverständlich gehört es der RWE.

Und das sechstplatzierte Kraftwerk ist natürlich ebenfalls nicht weit von uns entfernt: es steht in Weisweiler bei Aachen.
Von der RWE, aber das muß ich wohl nichtmehr dazusagen.
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05.04.2014 21:23 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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lamor,
wenn du sowas hier liest, zieht es dich auch nicht gerade in die Nähe, oder?
"Demnach löst allein das von RWE betriebene Grundlastkraftwerk in Bergheim bei Köln mit seinen Abgasen umgerechnet 269 Todesfälle pro Jahr aus."

Das geht größtenteils auf das Konto des Feinstaubs.
Bei den übrigen Anlagen geht man von je 120 Toten aus, so toll ist die Technik, die das RWE verwendet.
Und diese Kraftwerke sind hier über das gesamte Gebiet verteilt, hier stehen ja nicht nur die erwähnten beiden.

Das ganze ist also keine Tauschaktion im Sinne von "wenig Feinstaub, Schwefeldioxid usw, aber dafür mehr Co2, weil die RWE-Technik so sauber ist"- wir kriegen das ALLES ab.

Dazu kommt, wie du ja schon schreibst, der Feinstaub und der generelle Dreck nicht nur aus den Kraftwerken, sondern auch aus dem Braunkohle-Tagebau, der direkt hinter meiner Heimatstadt beginnt (deswegen stehen die Kraftwerke auch alle bei uns):
"Hinzu kämen etwa 700 000 Krankheitstage durch Atemwegsinfekte, Herzinfarkte, Krebs oder Asthma. Die Feinstaub-Partikel aus den Kohle-Abgasen dringen beim Einatmen tief in Lunge und Blutgefäße ein und können den Organismus schädigen."

Insofern kann ich dir nur sagen: hier gibt es keine grünen Dörfer, sondern graue Dörfer, weil sich das ganze Zeug an den Fassaden ablagert.
Das Dorf, neben dem das Kraftwerk Niederaußem steht, ist bekannt als "der Ort, wo die Sonne niemals scheint".

Findest du das insgesamt unterstützenswert?
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05.04.2014 21:30 Uhr von ewin12000
 
+0 | -0
 
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@ lamor200

"Schwefeldioxid oder schwermetallhaltiger feinstaub ist ganz harmlos und kann man natürlich verharmlosen im gegensatz zum viel gefährlicheren und schmutzigeren co2."

Wer macht verharmlost das und wo?

@mort76 lass es - einige hier, wie auch anderswo, sind aus reiner Unwissenheit oder verblendeter Dummheit ganz einfach unbelehrbar. Es bringt dir nichts, außer das du dich darüber aufregst.....

[ nachträglich editiert von ewin12000 ]
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05.04.2014 21:44 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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ewin,
ich schreibe im Prinzip auch eher für die anderen- ich gehe nicht davon aus, daß ich Leute umstimmen kann.
Und ich rege mich nurnoch selten über sowas auf, keine Sorge.
Meine Gedanken hier auszuformulieren bringt mir spätestens dann etwas, wenn ich im RL über diese Themen diskutiere- das brauche ich dann nurnoch abzurufen.
Wenn einer meiner Kontrahenten hier eine Schwachstelle in meiner Argumentation findet, ist das besser, als wenn mir das in einer späteren, echten Diskussion passiert.
Das ist wie bei dem Sprichwort: "Freunde sagen dir, was du hören willst, nur Feinde sind ehrlich".
Insofern bringt mir sowas hier mehr als eine Diskussion mit einem Grünen, beispielsweise.
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06.04.2014 04:49 Uhr von wombie
 
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Klar kann man das - auch in grossen Mengen - speichern. Sogar ohne Batterien, die ja auch nicht grad umweltfreundlich sind.

Das Stichwort heisst "kinetische Energie". So kann man z.B. gigantische Wasserspeicher in alten Bergwerken einbauen. Einen in der obersten Sohle, einen in der untersten. Wenn zuviel Strom da ist, wird das Wasser hochgepumpt. Brauch man´s, laesst man es wieder ueber Turbinen nach unten ablaufen.

Im kleinen Bereich, privat, kann man das z.B. ueber Federn und/oder Gewichte regeln. Im Grunde selbes Prinzip wie in alten Uhren, egal ob federgespannte Armbanduhren oder Kuckuksuhren. Beides laesst sich natuerlich auch kombinieren und reicht fuer privaten Gebrauch voellig aus. Klein genug bekommt man das durchaus auch.

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