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Soros machte es vor: Ackerland wird bei Geldanlegern immer begehrter

Als Argentinien um 2001 in den Staatsbankrott lief, verloren etliche Geldanleger durch einen harten Schuldenschnitt ihr Geld. George Soros hingegen verdiente prächtig. Er kaufte nämlich 75.000 Hektar Ackerland zum Preis von 54 Millionen US-Dollar. Heute ist das Land 700 Millionen US-Dollar wert.

Die Agrarland-Spekulation boomt nun auch in Europa. Die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe kaufte für 72 Millionen Euro Ackerboden auf. In den vergangenen 14 Jahren kauften Privatinvestoren 36 Millionen Hektar Agrarland. Die Bodenfläche entspricht der Landmasse Deutschlands.

Die Bodenpreise gehen daher immer höher. Vor allem die steigende Weltbevölkerung bei gleichzeitig sinkender Bodenqualität treibt die Preise. Unternehmen, die von Pachtpreisen abhängig sind, könnten Schwierigkeiten bekommen. Die argentinische Firma El Tejar ging deswegen insolvent.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Argentinien, Ackerland
Quelle: www.wiwo.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2014 16:29 Uhr von kuno14
 
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mein opa sagte schon wenn aufs feld ne bombe fällt gibts nen loch,aufs haus isses kaputt.und das is lange her.wo er recht hat.....
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04.04.2014 16:46 Uhr von no_trespassing
 
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@Jauchegrube: Die Nachfragezahlen sprechen aber eine ganz andere Sprache.
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04.04.2014 17:15 Uhr von kuno14
 
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no trespassing
der boden wird weniger ergo was passiert?
deshalb ein plus von mir.
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04.04.2014 22:01 Uhr von Xan
 
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Das erkannte schon Lex Luthor:
"Geld kann man drucken, Diamanten schürfen und Menschen gibts im Dutzend billiger. Aber was man immer braucht ist Land. Es ist das Einzige, wovon nichts mehr hergestellt wird."

Wegen solcher Leute geht die Welt zugrunde.
Raff Raff Raff, Moralische Bedenken fehlanzeige.

Schade daß die Massen inzwischen entweder zu blöd oder zu faul für eine Revolution sind, bei der solche Personen als erste an die Wand gestellt werden.
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05.04.2014 02:24 Uhr von Schmollschwund
 
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Die Menschen in den betroffenen Gebieten müssen von was leben, können das aber nicht, weil die Preise für das EIGENE Land zu teuer sind. Was bleibt sind teure Lebensmittelimporte, oder Schulden.

Letztlich können die Bewohner dann noch froh sein, wenn Soros&CO noch ein paar Dollar in einen Fond einzahlen, von dem auch nur die profitieren, die bereit sind mindestens 300 Kilometer dafür zu laufen und die nicht älter wie 3 Jahre sind.

Bis zum Ende gedacht bedeutet das, dass ein Mensch irgendwann mal Gott sein will. Alles Geld in der Hand bedeutet Alle Macht auf Erden. Und genau deswegen glaube ich zwar an Energien, die ich nicht erklären kann, nicht aber an Gott. Das war nur die beste Geschäftsidee die jemals jemand hatte. Und ganz nebenbei konnte man damit noch Jahrhundertelang den Menschen in imaginäres schlechtes Gewissen eintrichtern. Heute würde man dazu: Umweltschutz, Terrorismus oder Arbeitslos sagen.

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