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SPD will steuerliche Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen abschaffen

Die SPD hat vor, das Absetzen von Handwerker-Rechnungen von der Steuer abzuschaffen. Dies könnte dazu führen, dass Handwerkern Einnahmen in Milliardenhöhe flöten gehen. Die Regelung sollte eigentlich Schwarzarbeit verhindern, was jedoch keinen Erfolg brachte.

Das Bundesfinanzministerium sieht in Sachen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen keinen Handlungsbedarf, so das Ministerium am vergangenen Donnerstag. Carsten Schneider, Vize-Chef der SPD-Bundestagsfraktion, hatte zuvor Handlungsbedarf angemeldet.

Die Vergünstigungen würden ihre Wirkung verfehlen. So sei die "die steuerliche Förderung von Handwerkerleistungen" keine wirklich wirksame Methode, um Schwarzarbeit einzudämmen, so ein Gutachten.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Steuer, Mittelstand, Handwerker
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2014 14:31 Uhr von bigpapa
 
+6 | -1
 
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Das hätte ich den auch sagen können. ;)

Preis eines Handwerkers : 100 Euro
Steuer drauf ; 19 Euro
----------------------------- ----------------------------
Handwerker Kosten zu Zahlen : 119 Euro
Erstattung vom Finanzamt ca. 15 Euro
=============== =============
Geld das in der Geldbörse fehlt : 104 Euro

Schwarz vom Nachbarn : 50 Euro + 1 Kasten Bier :)

Den Gewinn könnt ihr selbst ausrechnen.


Allerdings haben die Handwerker recht. Wenn die Leute nicht mal die paar Euro wiederbekommen, kurbelt das das "Schwarz machen lassen" gewaltig an. Denn damit ist der Handwerker noch teurerer. Ist ja eine indirekte Preiserhöhung, wo von der Handwerker noch nicht mal was hat.

Gruß

BIGPAPA
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04.04.2014 15:32 Uhr von quade34
 
+3 | -1
 
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Die Absetzbarkeit von Haushaltsnahendienstleistungen brachte den kleine Leuten etwas in die Tasche. Die SPD nimmt es ihnen weg. Der kleine Mann wählt sowieso diese Partei. Die verteilt ja genug Geschenke. Aber die Handwerker bekamen zuviele Aufträge. Da sie der SPD eher nicht so nahe stehen, darf das nicht sein.
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04.04.2014 15:33 Uhr von Danymator
 
+11 | -1
 
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Von denen hat man auch nichts anderes zu erwarten. Ich frag mich immer wieder, wie schaffen die es immer wieder über 20 Prozent...
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05.04.2014 00:04 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -2
 
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Schwarzarbeit macht vor allem bei kleinen Firmen Sinn:

Die vom Kunden beauftragte Malerfirma zahlt einem Handwerker und Tagelöhner fürs Tapezieren und Streichen "schwarz" 400.- Euro (für 4 Tage) und der Endkunde (oft eine Gemeinde) zahlt dann 2000.- Euro.
So schiebt man sich als Arbeitgeber fürs Faulenzen 1600.- Euro in 4 Tagen ein - und spart sich die Lohnnebenkosten.
Das machen viele im großen Stil.
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05.04.2014 13:03 Uhr von yeah87
 
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Soziale Partei Deutschlans hahaha

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