03.04.14 20:11 Uhr
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Tragischer Unfall in Dortmund: Arbeiter ersticken in Heizöl-Tank

In Dortmund kam es bei den Reinigungsarbeiten eines Heizöl-Tanks zu einem tragischen Zwischenfall. Zwei Arbeiter kamen ums Leben, nachdem sie in den unterirdischen Tank gestiegen waren.

Erst ein dritter Handwerker entdeckte die beiden Männer regungslos am Boden des Tanks liegen. Er rief die Feuerwehr, die die Männer mit Atemschutz aus dem Tank bergen konnte.

Jedoch kam jede Hilfe zu spät und die Arbeiter starben noch vor Ort. Wie es dazu kommen konnte, muss nun das Amt für Arbeitsschutz prüfen. Die Feuerwehr hatte bereits Messungen durchgeführt und dabei einen Mangel an Atemluft festgestellt.


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WebReporter: noogle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Dortmund, Arbeiter, Tank, Heizöl
Quelle: www.derwesten.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2014 20:40 Uhr von ThomasHambrecht
 
+13 | -1
 
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Das ist nicht das erste mal.
Kumpel von mir ist Heizungsmonteur und hat von der Gefahr schon viel erzählt. Da sind schon viele Menschen erstickt. Dumm, dass wohl beide gleichzeitig in den Tank sind.
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03.04.2014 20:43 Uhr von noogle
 
+9 | -0
 
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Aber müsste man nicht (theoretisch...) immer einen Sauerstoffmesser dabei haben? Gehört doch auch zum Standard bei Arbeiten im Abwasserkanal.
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03.04.2014 20:51 Uhr von Daffney
 
+11 | -0
 
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2009 - Erasco-Mitarbeiter wird in Suppen-Kessel tot gekocht

Waren auch Reinigungsarbeiten, aber das stelle ich mir schlimmer vor als zu ersticken. Die müssen ja beide gleichzeitig ohnmächtig geworden sein, sonst wäre einer ja gewarnt gewesen. Und warum haben die keine Messgeräte dabei? Wird schon nichts passieren oder wie?
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03.04.2014 21:06 Uhr von Kingmoere
 
+0 | -22
 
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03.04.2014 21:37 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -0
 
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@Kingmoere
Heizöl geht auch an der Oberfläche von Flüssig zu Gasförmig über nur nicht so freudig wie z.B. Benzin.

Deswegen brennt Heizöl auch nicht so schnell, bzw, erst ab 55°C(waren es glaube ich).

Aber hier hatte das Heizöl lange Zeit den verbliebenen Raum zu füllen, besonders da man nicht alles rauskriegt. Dazu eine Öffnung und wenig Luftzirkulation mit draußen.

Von daher wird sich ein Gemisch gebildet haben das nicht genug Sauerstoff enthielt.
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03.04.2014 21:39 Uhr von Rechtschreiber
 
+3 | -12
 
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Klarer Darwin. Selbst schuld.
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03.04.2014 21:40 Uhr von Kanga
 
+4 | -0
 
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richtige Tankreinigungsfirmen haben Messgeräte damit sowas nicht passiert...
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03.04.2014 21:46 Uhr von bigpapa
 
+6 | -1
 
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Mich wundert das die Leute als PROFIS das nicht wissen.

Also ich weiß genau, was in meinen Beruf gefährlich ist, und sichere mich ab.

Es gibt Alarmsysteme und alles. Auch wenn das hart klingt, da hält sich mein Mitleid in Grenzen.

Aber was helfen die besten Schulungen und Informationsheftchen wenn sich keiner dran hält.

Es handelt sich hier wie "ThomasHambrecht" s.o. schon sagte, um ein normales und bekanntes Problem.


Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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03.04.2014 21:48 Uhr von rambo301
 
+1 | -0
 
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da gabs schon mal einen ähnlichen Unfall am 08.07.1996

http://www.neues-deutschland.de/...
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03.04.2014 21:49 Uhr von bigpapa
 
+0 | -3
 
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@Kingmoere

Merk dir mal. Alles was stinkt, kann schädlich sein. Gestank ist meist ein Warnhinweis de Körpers das etwas übel ist.

Und Heizöl stinkt. !!!! Diese Dämpfe sind übel.

Gruß

BIGPAPA
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04.04.2014 00:20 Uhr von noogle
 
+3 | -0
 
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Es geht ja nicht nur um Gestank, sondern vor allem um die Abwesenheit von Sauerstoff. Sobald ein Gas schwerer ist, sammelt es sich da unten und man kann nicht mehr atmen.
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04.04.2014 01:14 Uhr von majorpain
 
+0 | -0
 
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Na ja,

Sorry wenn man kein Messgerät hat könnte einer wenigstens das beobachten etc.
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04.04.2014 02:03 Uhr von richiek.
 
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Normalerweise ist bei solchen Arbeiten immer jemand mit Sicherheitsschulung (VCA, SSC2) dabei. Der muß auf ausreichend Atemluft achten. Desweiteren dürfen Tanks für Gefahrenstoffe aller Klassen nie ohne gesonderte Beatmung betreten werden. Also in der Haut des Chefs möchte ich jetzt nicht stecken. Hab so einen Paß, muß auf Baustellen auch oft rumdiskutieren. Der Auftrag muß so billig wie möglich erledigt werden. Menschenleben sind oft zweitrangig. Ob beim Gerüstbau oder sonst was. Jeder ist ersetzbar wurde mir oft in der Ausbildung gesagt.
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04.04.2014 02:11 Uhr von langweiler48
 
+1 | -0
 
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Tragisch, oder leichtsinnig? Da gibt es doch ganz bestimmt Vorschriften und Sicherheitsvorkehrungen, um bei solchen Wartungsarbeiten, bei eintretenden Sauerstoffmangel gewarnt zu werden.
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04.04.2014 05:13 Uhr von richiek.
 
+1 | -0
 
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Also wenn du als Krauter irgendwo nen Auftrag hast ist die UVV nicht anwesend. Flex mit kaputten schalter (überbrückt) ,Windmesser am Hochwerk abgeschirmt, Maxikraftkran ohne festen Boden, schweißen ohne Freigabe, alte schlupps für Last, ölende Baufahrzeuge sind auf deutschen Baustellen die Regel. Osteuropäer die sich alles gefallen lassen, Chefs die antreiben usw.! Die UVV ist weit weg ! Kommt ein weißer Helm um die Ecke ist alles fast ok. (kurz)! Oder da fließt mal etwas bares. Bis mal was passiert. Profit zählt. Wachstum für die Wirtschaft, egal wie. Die UVV ist nur ein Alibi
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04.04.2014 08:40 Uhr von cvzone
 
+0 | -0
 
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Das ist ein Paradeszenario für eine Lehrgangsfolie "Wo wird schwerer Atemschutz" benötigt", auch wenn es traurig ist, Profis wäre das nicht passiert, vermutlich angelernte Anfänger oder nach 20 Jahren schon angeblich so abgebrüht, das die keinen Sauerstoff mehr zum Leben brauchen...
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04.04.2014 10:26 Uhr von httpkiller
 
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Schutzeinrichtungen kosten halt Geld. Da kann man schon verstehen, wenn da ein bisschen eingespart wird.

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