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USA: Forscher glauben, dass regelmäßiges Joggen nicht viel bringt

Wissenschaftler des kardiovaskulären Forschungsinstituts in Pennsylvania (USA) sind zu der Erkenntnis gelangt, dass regelmäßiges Joggen nicht so gesundheitsfördernd sein könnte wie bislang angenommen wurde.

An der Studie beteiligten sich 3.800 Teilnehmer, das Durchschnittsalter lag bei 46 Jahren. 70 Prozent der Teilnehmer gaben an, mehr als 20 Meilen pro Woche zu laufen. Faktoren wie Medikamente, Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte und Zigarettenkonsum wurden mit eingerechnet.

Diese Daten hatten laut den Forschern allerdings keinen Einfluss auf die Erkenntnis, dass regelmäßige Läufer eine genauso kurze Lebenserwartung haben wie Menschen, die überhaupt nicht joggen. Es würde mehr ein "Verschleiß" des Körpers einsetzen, die optimale Dauer sei zweieinhalb Stunden pro Woche.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Forscher, Joggen
Quelle: www.mirror.co.uk

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2014 11:53 Uhr von Morf
 
+5 | -2
 
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Leider kaum Aussagekraft (ich meine auch den Originalartikel)!

Was wurde eigentlich vergleichen? Das Sterberisiko von durchschnittlich 46-Jährigen? Das ist ohnehin sehr gering und interessant wird die Mortalität, Mobilität und Gesundheit vielleicht bei 60+ Jahren Lebensalter. Das ist wie gesagt überhaupt nicht differenziert dargestellt.

So entsteht der Eindruck, dass Laufen am Ende insgesamt kontroproduktiv ist und man es am besten gleich lassen sollte.
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03.04.2014 12:13 Uhr von Katerle
 
+5 | -10
 
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joggen ist für mich rumgerenne in einen begrenzten bereich
besser ist radfahren da kommt man mehr rum und ist genauso förderlich

p.s. beim radfahren fördert man zudem auch dem muskelaufbau was beim joggen kaum der fall ist

[ nachträglich editiert von Katerle ]
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03.04.2014 13:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -1
 
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Zumindest kann ich bestätigen, dass ein Bekannter von mir rund 30 kg abgenommen hat und gertenschlank wurde, als er mit Radfahren angefangen hat. Joggen brachte bei ihm vorher gar nichts.
Und trotzdem gönnt er sich gutes Essen und seine Biere.
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03.04.2014 13:50 Uhr von advicer
 
+3 | -0
 
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Mit solchen Studien kann man meiner Meinung nach gewisse Wahrscheinlichkeiten ermitteln, aber noch lange keine Erkenntnis. Z.B. gibt es nach wie vor Raucher die 80, 90 Jahre oder älter werden (Helmut Schmidt als Paradebeispiel) und andere sterben viel zu früh an Krebs, Herzinfarkt oder erleiden einen Schlaganfall obwohl sie nach "Erkenntnis" gesund gelebt haben. Viel zu viel hängt halt auch von den Genen oder anderen Faktoren ab die uns noch verschlossen sind.
Jetzt sind wir aber beim Joggen und nicht bei Genussmitteln. Meiner Meinung nach braucht es für gute Vitalität im Alter eher eine gute Muskulatur als ein Sportlerherz. Nicht Bodybulding, einfach ausreichend relativ leichte körperliche Betätigung. Alles was über ein gewisses Mass hinaus geht bedeutet ja im Grunde wieder Verschleiss.
Gartenarbeit, mit den Kindern, Enkeln oder Urenkeln Ballspiele machen, Basteln, beim Renovieren selbst den Pinsel schwingen etc. und am Abend hinhocken und ein, zwei Bierchen geniessen. So hat man auch Spass und Freude. Das ist eigentlich das Wichtigste. Ein erzwungenes Fitnessprogramm macht sicher keinen Spass. Wer will denn ohne Freude überhaupt 100 werden?
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03.04.2014 15:47 Uhr von MrSchmitty
 
+3 | -0
 
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Wie gut das ich nur 2 Stunden in der Woche jogge ;) als hätte ich es geahnt :D
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03.04.2014 16:57 Uhr von cvzone
 
+3 | -0
 
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Auf die Kondition muss es sich aber auswirken, wenn ich nach spätestens 1000m stehenbleibe und der andere noch 7km weiterläuft kann es ja nicht so nutzlos sein ;)
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03.04.2014 17:27 Uhr von Rychveldir
 
+1 | -0
 
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"So entsteht der Eindruck, dass Laufen am Ende insgesamt kontroproduktiv ist und man es am besten gleich lassen sollte."

In der News steht:

"... die optimale Dauer sei zweieinhalb Stunden pro Woche."

Das ist für mich nicht gleich seinlassen, ich würde das sogar als Regelmäßig bezeichnen. Was hier als kontraproduktiv bezeichnet wird ist wohl eher übermäßig statt regelmäßig. Die News wirkt, als wäre sie mindestens drei mal abgeschrieben/zusammengefasst und zumindest einmal übersetzt worden.
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03.04.2014 19:40 Uhr von Prentiss2014
 
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@ jauchegrube
den zusammenhang zwischen apoplex und joggen hätte ich gerne mal erklärt bekommen.
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03.04.2014 19:40 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -1
 
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Können sich 30 Milliarden Fliegen irren?
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03.04.2014 19:48 Uhr von Atheistos
 
+1 | -0
 
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Ich jogge auch nicht um 100-Jahre alt zu werden sondern, damit ich mich aktuell wohl fühle.
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03.04.2014 19:54 Uhr von advicer
 
+2 | -0
 
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"Lass Joggen sein, denn Joggen macht den Bizeps klein!"

Nö, Salat macht den Bizeps klein! :-)

http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von advicer ]
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03.04.2014 21:28 Uhr von tehace
 
+0 | -0
 
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@advicer und arme wie t-rex! :D

[ nachträglich editiert von tehace ]
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03.04.2014 22:39 Uhr von grandmasterchef
 
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Bruder, habe lieber ein Rumpsteak parat...
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04.04.2014 06:55 Uhr von Morf
 
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@Rychveldir: Ich habe nicht gesagt, dass es so in der News steht, sondern ich glaube, dass die Aussage so ankommt.

In etwas so: Wenn ein bisschen zu viel von etwas kontraproduktiv ist, dann sollte ich es vielleicht lieber ganz sein lassen. Immerhin lebe ich damit auch nicht ungesünder, also alle die mehr als 30 km in der Woche laufen...

Auch jene deren Aufmerksamkeitsspanne schon bei der Überschrift erschöpft ist, nehmen etwas in der Art mit (besonders bei der Überschrift der Quelle).

[ nachträglich editiert von Morf ]
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04.04.2014 07:39 Uhr von Morf
 
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Hier mal noch ein etwas wissenschaftlicherer Artikel dazu, der auch auf die Hintergründe der Aussagen eingeht.
http://www.runnersworld.de/...
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04.04.2014 10:05 Uhr von Rychveldir
 
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"In etwas so: Wenn ein bisschen zu viel von etwas kontraproduktiv ist, dann sollte ich es vielleicht lieber ganz sein lassen. Immerhin lebe ich damit auch nicht ungesünder, also alle die mehr als 30 km in der Woche laufen..."

Deswegen habe ich ja geschrieben, dass die News etwas Missverständlich ist. Es sollte eigentlich heißen "übermäßiges Joggen bring wenig" oder so ähnlich. Wer böses denkt könnte es für Absicht halten, weil eine Webseite ihre faulen Stammbesucher glücklich machen will. :)

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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04.04.2014 10:28 Uhr von Ruthle
 
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Interessant, habe gerade ausrechnen lassen
http://www.brigitte.de/...
Joggen verbraucht weniger Kalorien, als schnelles Gehen...gehen ist aber Gelenkeschonender?
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04.04.2014 11:54 Uhr von Rychveldir
 
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"Bei 20 Minuten Fahrradfahren (mittel 20 km/h) und einem Gewicht von 74 kg verbrauchen Sie 257 Kalorien."

Aus Ruthles Link. Da sind wohl 257000 Kalorien gemeint, warum verwechseln alle Kalorien und Kilokalorien? Mit 2500 Kalorien am Tag verhungert man sehr schnell. Im Englischen gibt es die "Calory" - groß geschrieben - welche als Nährwert verwendet wird und eigentlich für "thousand calories" steht. Im Deutschen ist es schlicht um den Faktor 1000 falsch.
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04.04.2014 16:32 Uhr von advicer
 
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Umgangssprachlich habe ich kein Problem wenn jemand Kalorien sagt, mache ich auch. Ich weiss wie es richtig wäre andere nicht, spielt aber für irgendein Ergebnis keine Rolle. In einem "Fachartikel" sollte man sich aber schon eine gewisse Mühe geben.

Ausserdem sind mir Kalorien viel zu allgemein. Wenn ich nämlich Fett abbauen will tue ich das am besten mit relativ langsamen Aktivitäten und niedrigem Puls. Wenn man denn unbedingt extra was dazu macht, wäre in diesem Fall zügiges Gehen/Walken oder sehr langsames Joggen besser.
Wer meint er muss sich beim Joggen auf 200 Puls und bis zum Zusammenbruch prügeln, verbrennt in erster Linie schnell verfügbaren Zucker und hat danach einen riesen Kohldampf. Wenig zielführend! Zumindest wenn man kein Leistungssportler ist. In meinem vorherigen Beitrag habe ich ja schon ein allgemein hohes aber mildes Aktivitätsniveau als gesunde Lebensweise angeschnitten. Leider wollen die meisten den ganzen Tag im Büro sitzen und danach vor der Glotze oder am PC/Konsole etc. und meinen dann mit ein paar Minuten Laufen alles ausgleichen zu können. Ich bin kein Wissenschaftler, aber ich traue mich zu sagen das funktioniert nicht! Egal ob es jetzt um Fitness, Abnehmen oder Leistungstraining geht.

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