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Wut auf Pilotenstreik - Reichen 181.000 Euro Durchschnittsgehalt nicht?

Seit Mitternacht streikt der Großteil der 5.400 Lufthansa-Piloten. Der Streik soll bis Freitag 23:59 Uhr andauern - somit fallen 3.800 Flüge aus und hunderttausende Reisende können nicht abheben. Doch verdienen gerade Lufthansa-Piloten durchschnittlich 180.000 Euro pro Jahr.

Der Hintergrund des Streiks ist die Forderung von zehn Prozent mehr Gehalt sowie das Verhindern der geplanten Altersgrenze für Frührentner ab 60 Jahren. Denn momentan erhält man bei der Lufthansa ab der Frührente mit 55 Jahren bis zur gesetzlichen Rente noch 60 Prozent des Bruttolohns - zu viel laut Lufthansa.

Der Streik stößt in der Politik auf teils heftige Kritik. So äußerte sich Außenhandels-Präsident Anton Börner (59) wie folgt: "Es ist unerträglich, dass Spitzenverdiener mit Einkommen jenseits von 200.000 Euro ihre Frühverrentung sichern wollen, Passagiere und Wirtschaft in Geiselhaft nehmen."


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WebReporter: Chrome_Hydraulics
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Streik, Pilot, Lufthansa, Gehalt, Wut, Pilotenstreik
Quelle: www.bild.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2014 14:57 Uhr von noogle
 
+21 | -2
 
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Auch Fluglotsen verdienen super und fordern immer wieder eine Lohnanpassung nach oben. Ohne in deren Haut zu stecken, kann man das Verhältnis von Verantwortung und Entlohnung wohl nur schwer nachempfinden.
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02.04.2014 15:04 Uhr von Hirnfurz
 
+27 | -5
 
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Das mag schon sein noogle. Für mich hört sich das aber so an, als ob manche einfach nicht den Hals vollkriegen können. Die haben halt ein gutes Druckmittel, beim kleinen Büromann oder dem Klempner von nebenan nicht so ohne weiteres möglich
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02.04.2014 15:18 Uhr von perMagna
 
+24 | -6
 
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Tja, Piloten verdienen mehr als Politiker, weil sie tatsächlich Verantwortung übernehmen und man wirklich was drauf haben muss, um einer zu werden!
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02.04.2014 15:40 Uhr von Yoshi_87
 
+12 | -2
 
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Und? Die Lufthansa ist eine private Firma. Mir vollkommen schnuppe ob die streiken. Dann werden eben die Ticketpreise um 15% erhöht und die Sache passt.
Gibt genug günstigere Linien als Lufthansa.

Je schneller die Lufthansa handelt desto geringer ist der Verlust.
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02.04.2014 15:49 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+7 | -2
 
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Klar kann man diskutieren, ob 180000€ im Jahr genug sind. Ebenso kann man über die Gehälter von Sportlern, (Spitzen)Managern oder Poltikern diskutieren. Und irgendwo gebe ich auch perMagna recht. Aber andererseits... 10% mehr fordern, das sind mal eben mind. 18000€ pro Jahr. Mehr als viele pro Jahr verdienen. Da kann man sich schon fragen: wenn schon, muss denn dann SO viel mehr sein? Reichen nicht auch, sagen wir, 5% mehr? Von der Sache mit der Frührente fange ich erst gar nicht an...
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02.04.2014 16:00 Uhr von alex070
 
+8 | -0
 
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Nunja, Piloten haben nicht gerade wenig Stress, lange Arbeitszeiten und sind selten zuhause, haben sehr viel Verantwortung und idR. auch noch gut 60-70.000€ eigene Ausbildungskosten.

Ich würde den Job nicht machen wollen - auch nicht für das Gehalt.

Generell halte ich die Diskussion über Gehälter (wenn sie höher liegen) in anderen Berufen für reinen Sozialneid.

Man darf zudem nicht vergessen, dass Streik ein erkämpftes Grundrecht in der Arbeitswelt der sozialen Marktwirtschaft ist.
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02.04.2014 16:06 Uhr von pest13
 
+5 | -1
 
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Ich frage ich immer wieder, warum sich Volkverräter und Spitzenarschlöcher sich aufregen, wenn es um Gehaltserhöhung der Arbeitnehmer geht?
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02.04.2014 16:17 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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Die Leute haben eine Mega-Verantwortung. Also ist eine entsprechende Entlohnung absolut gerechtfertigt.
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02.04.2014 17:04 Uhr von a.maier
 
+3 | -5
 
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Ich lese hier immer "Die Piloten haben eine große Verantwortung". Das stimmt ja auch! Aber befördert ein Busfahrer im Berufsverkehr nicht mehr Menschen? Und im Straßenverkehr ist die Unfallgefahr sehr viel höher. Das Gleiche gilt für Lokführer und andere Berufe.
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02.04.2014 17:31 Uhr von Djerun
 
+2 | -0
 
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nun die relationen bei der lufthansa sind schon stark verschoben
als pilot bekommt man jährlich 3% mehr, einfach aufgrund der dienstjahre und man kann eben sehr früh in den vorruhestand gehen, und das mit einem derzeitigen vorruhestandsfähigen gehalt von ca 225000€, so das man mit ca 9000€ im monat in den vorruhestand geht
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02.04.2014 19:35 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -0
 
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Ich kanns auch nicht mehr nachvollziehen.

Jeder kleine Arbeiter muss sich auch privat absichern. Und das mit einem Bruchteil von dem Verdienst.
Und da gibts nichts in Sachen vor 60 in Rente.


Und für den Verdienst den Piloten bekommen, würde ich mich schämen auf die Straße zu gehen.
In Flugzeugen macht doch sowieso der Autopilot fast alles.
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02.04.2014 23:42 Uhr von Der Herdecker
 
+1 | -1
 
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Wer lesen kann ... es geht nicht um mehr Gehalt..

http://www.vcockpit.de/...
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03.04.2014 08:20 Uhr von _driver_
 
+0 | -0
 
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die reichen werden immer reicher und die armen immer ärmer...:|
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03.04.2014 08:40 Uhr von fox.news
 
+1 | -0
 
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diese Aufregung um Streiks ist völlig überzogen. Generalstreiks wie in Frankreich gab es hierzulande meines Wissen bspw. noch nie.

und anstatt sich über die Streikenden aufzuregen könnte man sich auch einfach solidarisch zeigen und es stattdessen dem Arbeitgeber vorwerfen. denn in dem Moment, wo der Arbeitgeber ein gutes Angebot macht, ist der Streik vorbei (das gilt jetzt nicht nur Piloten sondern z.b. auch für die Streiks im öffentlichen Dienst vor wenigen Tagen: da habe ich auch mehrere Leute im Bekanntenkreis gehabt, die sich mehr über die Bus- und Bahnfahrer chauffiert haben als die millionenschweren Konzerne, die bestreikt werden)

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