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Altötting: Flaschenpfandbetrug im großen Stil - eine Million Euro erbeutet

Ein im Landkreis Altötting beheimateter Getränkegroßhändler wurde von seinen Mitarbeitern um eine Million Euro betrogen. Jahrelang hatten sie mit einigen Getränkemärkten in München gemeinsame Sache gemacht.

So fälschten die LKW-Fahrer bei den Leergutanlieferungen die Lieferscheine über die angelieferten Flaschenmengen. Die überhöht angegebenen Mengen der Flaschen und des dadurch erzielten Pfandes wurde mit den Besitzern der Getränkemärkte geteilt.

Die Betrügereien waren erst nach Jahren aufgefallen. Aus den Angaben auf den Lieferscheinen wurde oft nur eine Ziffer hinzugefügt, also aus 22 Kisten wurden 220. Der genau ergaunerte Betrag ist nicht ermittelbar, er wird auf etwa eine Million geschätzt. Einer der Betrüger wurde nun verurteilt.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Million, Stil, Altötting
Quelle: www.pnp.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2014 13:26 Uhr von saber_
 
+52 | -1
 
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wenn man aus 22 irgendwie 24 macht faellt es keinem auf... aber aus 22 dann 220 machen sollte jedem auffallen...


fuehren die bei derartigen summen keine buecher? was ist das denn fuer ein saftladen...
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02.04.2014 13:45 Uhr von Hirnfurz
 
+8 | -2
 
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Äh LuckyBull, deine News sind ja sonst ganz gut, drum denke ich, dass "ermittelter" eigentlich "ermittelbar" heissen sollte :-) Trotzdem plus von mir
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02.04.2014 14:22 Uhr von omar
 
+20 | -1
 
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@saber_
"saftladen" ist gut... ist ja ein Getränkehandel :P
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02.04.2014 14:30 Uhr von justmy2cents
 
+2 | -18
 
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02.04.2014 15:15 Uhr von azru-ino
 
+6 | -1
 
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Ein Verbrechen ohne Opfer? Was ist mit dem Getränkegroßhändler?
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02.04.2014 17:02 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -0
 
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Erinnert mich an einen Stuttgarter PC-Händler, damals in den 1980er noch Elektronikhandel.
In dem Laden gab es in den 1980er zahlreiche Diebstähle - so dass der Besitzer hoch verzweifelt war. Nach ein paar Jahren deckte er auf, dass es seine gesamten Angestellten waren, die in systematisch rund um die Uhr ausgeraubt und auch beim Einkauf von Waren betrogen hatten.
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02.04.2014 18:58 Uhr von NilsGH
 
+7 | -0
 
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Da hatte "el chefe" seine Bücher aber genau im Auge, was?

Wenn mir bei der Jahresbilanz kein Defizit von mehreren zehntausend Euro auffällt, dann bin ich einfach zu doof, ein Unternehmen zu führen.

Tut mir leid, aber es waren ja nur die Fahrer. Die Buchhaltung hat doch sicherlich sauber abgerechnet. Und wenn dann statt den 220 Kisten nur 22 weitergereicht und verrechnet werden, sollte das relativ schnell - spätestens am Ende des Jahres - auffallen.
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02.04.2014 20:49 Uhr von sno0oper
 
+3 | -0
 
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Hätten sie mit Plastikflaschen die sofort geschreddert werden gemacht, wärs nicht (so schnell) aufgefallen ;)
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02.04.2014 22:38 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -1
 
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NilsGH wenn der Großhandel so ca 400 - 800 Mio Umsatz mit den Pfand macht und es dort regelmäßig zu Diebstählen kommt, zozusagen der normale Schwund, dann fällt es wirklich kaum auf. Die Höhe der Umsätze sind entscheidend.
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03.04.2014 00:22 Uhr von Karlchenfan
 
+2 | -0
 
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Wenn die da pro Tag und Fuhre 5 Kisten zugemogelt haben,dann läppert sich das schon,sogar ziemlich unauffällig,da eben innerhalb der Schwundmarge.Wird wohl nur deshalb aufgeflogen sein,weil wieder mal ein Oberschlauer obergierig geworden ist.Wie immer in solchen Systemen der unauffälligen Bereicherung,platzen die,weil irgendeiner zu klebrige Pfoten hat,oder unbedingt ´nen größeren Daimler als der Chef fahren muss.Eine Million wird die Dunkelziffer kaum abdecken.
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03.04.2014 07:53 Uhr von faktkonkret
 
+2 | -0
 
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am Ende des Jahres wird in der Regel eine extra Aufrechnung bzw. Abgleich des Pfandgutes erstellt und dem Kunden zugesendet. Dies dient unter anderem dem Finanzamt um mögliche Schwarzkäufe zu entlarven.
Deshalb finde ich diese News etwas unglaubhaft, denn so einen unkompetenten Steuerberater oder Buchführung in dieser Grössenordnung kann ich mir nichtvorstellen.
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03.04.2014 09:14 Uhr von faktkonkret
 
+1 | -0
 
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kleiner Nachtrag noch:
seit wann werden denn die Kunden mit Leergut beliefert so wie es in der News steht. Dann muss doch der Kunde mehr Pfand bezahlen. Ich denke hier ist, wenn überhaupt, eher der umgekehrte Fall.
Einerseits würde bei einer Betriebsprüfung das Finanzamt denken:
Soviel Flaschen eingekauft/geliefert ( Getränkehändler ) entsprechend auch soviel Umsatz gleich Steuernachzahlung.
Sofern der Getränkehändler in der Höhe für Pfandpflaschen gezahlt hat, könnte auch hier das Finanzamt auf die Idee kommen - möglicherweise auch verkauft -.
Ich kenne die kleinen Schiebereien bei Kisten von Bäcker,Metzger, Gemüsehändler und Getränkezuliefern, aber im Bereich von Millionen ist dies nicht möglich.
Mir stellt sich die Frage ob nicht der Getränkegrosshändler selbst Dreck am Stecken hat, und der Mitarbeiter vorgeschoben wird. Dies ist allerdings nur meine perönliche Meinung.
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04.04.2014 09:12 Uhr von pitufin
 
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Wenns stimmt wars ne kleine "Lohnerhöhung"

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