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Die Schwertmuschel: Was Wissenschaftler von ihren Bewegungen lernen können

Die Schwertmuschel, auch Amerikanische Scheidenmuschel (Ensis directus) genannt, kann sich in erstaunlichem Tempo durch eigene Kraft in den Meeresboden graben. Bis zu 70 Zentimeter tief kann sie dabei gelangen und widerspricht so den Gesetzen der Physik - nach diesen dürfte sie nur einige Zentimeter tief kommen.

Durch ruckartiges Zusammenziehen der Schale schafft es die Muschel, sich ihren eigenen Treibsand zu schaffen, um sich anschließend mit ihrem muskulösen Fuß in den Meeresboden zu graben. Um sie herum entsteht ein Leervolumen. Dieses macht sich das Schalentier zunutze.

Anwendungsgebiete sehen Wissenschaftler, die einen ähnlichen Roboter geschaffen haben, im Verlegen von Unterseekabeln, dem Entschärfen von Seeminen oder dem Verankern von Bojen. Der Roboter verfügt über einen Selbstlern-Algorithmus, um das Tempo an die Untergrundbeschaffenheit anzupassen.


WebReporter: Hirnfurz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Wissenschaftler, Roboter, Meeresboden, Fortbewegung, Schwertmuschel
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2014 14:32 Uhr von omar
 
+3 | -0
 
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Gut geschrieben und echt interessant.
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02.04.2014 20:33 Uhr von Shalanor
 
+2 | -0
 
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Die gibts glaub relativ oft. Z.b. vor Italien kann man se jagen und lecker essen. Aber man mus wirklich sehr schnell sein

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