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Das Backhandwerk leidet - 500 Bäckereien geschlossen

Wie jetzt bekannt wurde sind fast 500 Bäckereien geschlossen worden.

Zudem zeigt sich, dass die Großbäckereien zwar einen deutlich kleineren Anteil am Markt darstellen, aber den größeren Umsatz einfahren können.

Die kleinen Bäckereien sind hingegen nicht so umsatzstark, aber stärker in den Städten und Dörfern vertreten. Allerdings wächst die Konkurrenz durch Discount-Bäckereien und Tankstellen.


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WebReporter: Higharcher
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Krise, Handwerk, Bäcker
Quelle: www.abendblatt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2014 11:36 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -0
 
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Auf der einen Seite: Was soll man tun, wenn man immer weniger Geld zur Verfügung hat, als zum Discounter zu gehen.

Andererseits: Ich brauch ja nicht jeden Tag Brötchen. Also lieber das ein oder andere Mal Discounter-Backwaren-Verzicht u dafür lieber mal ein paar richtige Brötchen zwischendurch. Das hilft den Bäckern aber auch nur bedingt.

Fazit: Wäre halt schön, wenn die Politik die Zeichen der Zeit nicht nur erkennen, sondern auch mal was tun könnte. Politik sollte für Ausgleich sorgen. U wenn so viele kleine Bäckereien, also die die die flächenmäßige Versorgung sichern können (Discounter gehen ja nur hin, wo es sich für sie lohnt) Pleite gehen, dann muss man denen, aber auch dem Einzelhandel entgegen kommen. Es geht ja hierbei nicht darum, dass sich der Markt selbst regelt, oder dass ein Brötchen ein Relikt vergangener Tage ist. Es geht um die Grundversorgung u da MUSS der Gesetzgeber dagegen steuern.

Nur zum Verständnis: Wenn Hersteller von Festnetztelefonen Pleite gehen, dann ist das der Fortschritt, aber bei Lebensmittelgeschäften, da sieht die Sache anders aus.
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02.04.2014 12:01 Uhr von quade34
 
+1 | -3
 
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Das übermäßige Lob für handgemachte Schrippen kann ich nicht teilen. Die Schrippen vom Discounter für 13 Ct. kann man noch nach 2-3-Tagen aufbacken und damit fast wie frisch verzehren. Die kleineren handgemachten vom Bäcker für 35 Ct. sind nach ein paar Stunden schon so hart, dass keiner aus der Familie sie mehr haben will. Die kann man nur ganz frisch mit Appetit essen. Da müssen sich die Bäcker noch was einfallen lassen. Was die Zutaten betrifft, möchte ich nicht beurteilen, was besser ist.
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02.04.2014 12:08 Uhr von ksros
 
+3 | -1
 
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@quade34

Und warum sind die Brötchen vom Discounter nach 2-3 Tagen noch "frisch" ? Den Zusatzstoffen sei dank!
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02.04.2014 12:13 Uhr von Tattergreis
 
+3 | -0
 
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@voice36
Ich war 20 Jahre Bäcker in einer grösseren Bäckerei (10 Bäcker) und mein letzter Stundenlohn war 10,26 Euro Brutto.
Eine Frechheit und so ist es kein Wunder das keiner mehr Bäcker werden will.
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02.04.2014 12:56 Uhr von ar1234
 
+1 | -0
 
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Brötchen kosten 30 Cent aufwärts. Ein Stück Kuchen kost schon teils 2 Euro und mahct nicht mal einen satt. Eine gefrorene Käsetorte bei Aldi kost genauso viel und macht 4 Leute satt. Die "Bäckereien" werden großteils auch noch von Großbäckereien beliefert. Ware von Großbäckereien gibts eben beim Supermarkt billiger. Mein Mitleid hält sich daher in Grenzen.

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