01.04.14 19:21 Uhr
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Mindestlohn: Andrea Nahles nimmt Änderungen vor

Das Bundeskabinett wird morgen über den Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles den Mindestlohn von 8,50 Euro betreffend beraten. In einigen wichtigen Punkten wurde vor der Beratung allerdings nachgebessert.

So werden Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten nach Beginn eines neuen Arbeitsverhältnisses keinen Anspruch auf den Mindestlohn haben. Auch für Praktikanten gab es einige Änderungen, mit denen Nahles auf ihre Kritiker zugegangen ist.

Am Tag vor der Kabinettssitzung hatte sich auch der DGB noch einmal zu Wort gemeldet und einen "Mindestlohn für alle, jetzt" gefordert.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Änderung, Mindestlohn, Andrea Nahles
Quelle: www.welt.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2014 19:21 Uhr von Borgir
 
+41 | -4
 
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Was wird kommen: Stellen werden mit Langzeitarbeitslosen besetzt, die nach sechs Monaten wieder gehen dürfen weil sei dann Mindestlohn erhalten müssten. Tolle Idee Frau Nahles, wirklich. Entweder Mindestlohn für Alle oder für Keinen.
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01.04.2014 19:24 Uhr von OO88
 
+4 | -4
 
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ein bundestagsabgeordneter sollte einen min std. lohn von 85.- euro haben
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01.04.2014 19:43 Uhr von ewin12000
 
+5 | -10
 
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@bogir interessant, man gibt also demjenigen die Schuld, die auf Druck der Koalitionpartner gar keine andere Möglichkeit hatten als nachzugeben? Interessante Logik.Die gesamten Ausnahmen wurden ausschlieslich und ganz allein nur von CDU/CSU-Seite gefordert,von niemanden anderen und jetzt Frau Nahles die Schuld geben ist doch ein bissel flach und einfach....
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01.04.2014 19:44 Uhr von Marco Werner
 
+9 | -2
 
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@Borgir
Das könnte man durchaus als Berechnung auslegen. Denn wenn es wirklich so kommt, wie von dir beschrieben,dann gehen die Vermittlungszahlen schlagartig in die Höhe. Und wo jemand auf dem Papier vermittelt wird, ist gibts -ebenfalls auf dem Papier- einen Erwerblosen weniger. In Politikerlogik heißt das,daß wir theoretisch immer weniger Erwerblose haben. Auf solche "Kleinigkeiten" wie die Tatsache,daß durch das Rotationsprinzip für jeden Vermittelten auch ein Neu-Arbeitsloser kommt, wird natürlich keine Rücksicht genommen.
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01.04.2014 19:45 Uhr von Borgir
 
+7 | -3
 
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@ewin2000

die Schuld an der Misere tragen sämtliche, inkompetenten Menschen in Berlin. Frau Nahles ist die Verkünderin dieses Unsinns, aber das macht sie nicht kompetenter.
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01.04.2014 20:04 Uhr von Klassenfeind
 
+6 | -3
 
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An alle,die gerade auf @Borgir rum dreschen...

Bitte mal nachdenken, er ist der falsche Ansprech-Partner bei diesem Problem, wenn schon dreschen, dann auf die Politik, die absichtlich dieses Scheunen-Tor offen gelassen hat..

Schlimmer geht´s nimmer !!!!
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01.04.2014 20:07 Uhr von ewin12000
 
+0 | -8
 
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@ Zeus35

schreibe nicht so dummen Schwachsinn, ich hab GRÜN gewählt und stehe zu 100 Prozent zu meiner Entscheidung und mach auch kein Geheimniss daraus, entgegen dem dümmlichen Aussagen einiger hier oder soll sagen deiner dümmlichen Aussagen.

Nahles hätte nicht nein sagen können, das weiß jeder., Denn dann wäre das komplette Gesetz ganz einfach nicht beschlossen wurden und niemand hätte einen Mindestlohn.

[ nachträglich editiert von ewin12000 ]
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01.04.2014 20:33 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -9
 
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Borgir als ob ein Arbeitgeber lieber Langzeitarbeitslose einstellt als einen guten Facharbeiter der sein Geld wert ist.
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01.04.2014 21:14 Uhr von Kanga
 
+2 | -1
 
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na ich hoffe...das es so kommen wird...das es gut ist für die arbeitgeber...
erstmal nen praktikanten einstellen...der dann gut n jahr...für n hungerlohn arbeiten darf...dem aber immer sagen...das er bald eingestellt wird....
dann dem nen festvertrag geben....mit 6 monatiger probezeit.....und...irgendwas wird sich dann schon finden...um den wieder rauszukegeln.....
naja...und dann wieder nen praktikanten einstellen....

schön blöd...wer sich auf die spielchen einlässt...
die politiker...werden sich aber feiern lassen....weil sie ja den mindestlohn erreicht haben.....ach das sind solche Gutmenschen....

[ nachträglich editiert von Kanga ]
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02.04.2014 00:12 Uhr von nicejoker
 
+0 | -1
 
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02.04.2014 01:38 Uhr von mort76
 
+3 | -1
 
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Hibbelig,
die Menge an zu erledigender Arbeit steht und fälllt ja nicht unbedingt mit dem Lohn, abgesehen davon, daß es einen guten Einfluß auf den Markt hat, wenn der Bürger wieder Geld in der Tasche hat.

Die Arbeitgeber haben doch schon überall, wo es möglich war, Arbeitskräfte eingespart, und niemand beschäftigt Arbeiter, die er nicht braucht.
Das heißt, es kann niemand mehr entlassen werden, ohne die Produktion zu gefährden. Deswegen ist das Argument, daß der Mindestlohn Stellen kosten würde, nur ein Scheinargument.

So kommt das Geld zu denen, die brav davon ihre Steuern zahlen und ihr Geld nicht in die Schweiz bringen- das Geld bleibt im Land und fließt zurück auf den Markt, und nicht aufs Nummernkonto.
Mehr Lohn= mehr Kaufkraft. Das Geld bleibt im System.
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02.04.2014 11:28 Uhr von RaphaelChristani
 
+1 | -2
 
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Wie krank muss man eigentlich sein, um Carnap für seinen Beitrag ein Minus zu geben???
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03.04.2014 18:59 Uhr von ewin12000
 
+0 | -1
 
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@Zeus35

Kiffst du zuviel oder was ist mit der los?


"Wer hat den jetzt einen? JETZT!!"

Wo habe ich irgendwann jemals irgendetwas von "JETZT!!" geschrieben?

Ah genau nirgends habe ich von "JETZT!!" geschrieben und habe auch niemals und zu keinem Zeitpunkt irgendwo behauptet das "JETZT!!" jemand einen Mindestlohn erhält.

Also was soll deine saudumme völlig abtruse Frage an mich?

Den Rest spar ich mir lieber...

"Die leeren Versprechungen in die Zukunft sind einfach lächerlich."

Ah ja du hast so recht, diese leeren Versprechungen in die Zukunft. Komm wir lassen das alles und gehen zurück in die Steinzeit, denn ändern wollen wir ja nichts. Troll....

[ nachträglich editiert von ewin12000 ]
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03.04.2014 19:12 Uhr von ewin12000
 
+0 | -1
 
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@Zeus35

Achso sorry ich will dir noch deine Frage beantworten.

"Wer hat den jetzt einen? JETZT!!"

"Leiharbeiter" haben zb. "JETZT!!" einen gesetzlichen Mindestlohn nach §2 der 2. AÜGLohnV
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03.04.2014 22:02 Uhr von ewin12000
 
+0 | -1
 
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"a) in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

vom 1. April 2014 bis zum 31. März 2015 7,86 Euro
vom 1. April 2015 bis zum 31. Mai 2016 8,20 Euro
vom 1. Juni 2016 bis zum 31. Dezember 2016 8,50 Euro

Ja wer hier wohl kifft.
Schwätzer.
Außerdem wird mittlerweile beinahe flächendeckend nach dem Leiharbeitsbundestarif gezahlt, der über dem Mindestlohn liegt, sonst gäbe es ihn nämlich nicht."

Was? Wo? Wieso? Welcher Zusammenhang? Wer hat irgendwo, vielleicht irgendwann oder irgendwas darüber hier in den Kommentaren geschrieben?


b) @ Zeus35

Worauf willst du mit deinen Aussagen hinaus? Du schreibst irgendeinen zusammenhanglosen Scheis! Also doch Troll....

[ nachträglich editiert von ewin12000 ]
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04.04.2014 20:26 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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Der Mindestlohn ist kein Mindestlohn wenn er nicht für alle gilt.

Und gelten auch alle Alg II-Empfänger als Langzeitarbeitslos? Auch wenn diese Aufstocken?

Gelten auch Arbeitslosengeld I-Bezieher als Arbeitslos wenn die ergänzendes AlG II beziehen?

Wenn ja, dann gibt es Jahr für Jahr immer weniger Mindestlohn-Berechtigte.

Somit hat die SPD erneut den Mindestlohn verhindert.
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05.04.2014 15:59 Uhr von Meenzer76
 
+1 | -0
 
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Die Hälfte von diesem Politikerpack sollte man wie in alten Zeiten an die wand stellen...
Die andere Hälfte macht sich dann vielleicht endlich mal Gedanken darüber, was Recht ist.

Deie Merkel und ihr verdammter Arschkriecherverein sollte bei der ersten Hälfte dabeisein, da es bei dieser Drecksbande sowiso zu spät für Vernunft ist.

So langsam reicht es hier in diesem Land...

[ nachträglich editiert von Meenzer76 ]
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06.04.2014 15:03 Uhr von turmfalke
 
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Was aus den Arbeitslosen wird juckt doch die nicht! Natürlich wird es so kommen wie es Borgir beschrieben hat und das wissen die auch. Und nimmt man mal alle Leute zusammen die vom Arbeitsamt Geld erhalten, Geringverdiener, Arbeitslose über 50, Maßnahmeteilnehmer,etc, sind wir bei 15 Millionen Arbeitslosen und nicht solche Zahlen die uns diese Bande vermitteln will.
Wie lange das noch gut gehen wird weiß niemand und die Puschmoken gleich garnicht!

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