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Drei Prozent mehr Geld - Tarifstreit im Öffentlichen Dienst beigelegt

Der Tarifstreit im Öffentlichen Dienst ist beigelegt worden. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat sich mit den Arbeitgebern auf einen Kompromiss geeinigt.

So werden die Arbeitnehmer von Bund und Kommunen ab dem 1. März dieses Jahres drei Prozent mehr Geld erhalten. Allerdings soll jeder Arbeitnehmer mindestens 90 Euro pro Monat mehr bekommen.

Für 2015 ist außerdem eine Gehaltserhöhung von 2,4 Prozent geplant. Eigentlich hatte Ver.di 3,5 Prozent mehr Geld gefordert und einen einheitlichen Urlaubsanspruch von 30 Tagen erreichen wollen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Geld, Dienst, Tarifstreit
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2014 19:20 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -8
 
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Das ist ein ganz ordentlicher Abschluss.
Hätte im TVÖD mit einer längeren Auseinandersetzung gerechnet.
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01.04.2014 23:24 Uhr von marktwirtschaft
 
+3 | -0
 
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Naja, ordentlich ist das sicher nicht, oder wie müsste man dann den Abschluss für Bundestagsabgeordnete bezeichnen? Maßlos!? Die haben sich mal eben 10% gegönnt und das von einem höheren Niveau. Das ist ja das schöne an der Prozentrechnung 3% von 1000,- ist eben weit weniger als 3% von 10.000,-. Immerhin gibt es die Komponente min. 90,- €

Mit diesem Abschluss wird der Abstand zur Wirtschaft nur größer und Fachkräfte werden sich doch zwei mal überlegen ob sie dann nicht lieber gleich in ein Unternehmen wechseln mit deutlich besserer Bezahlung und Aufstiegschancen. Der ÖD hat in den letzten Jahren die Löhne stark geschliffen um Kosten zu sparen. Lohnverzicht war da nur ein Mittel aber auch Kürzung von Weihnachtsgeld oder Abschaffung 13. Monatsgehalt. Das waren mal alles zusätzliche Leistungen die das Gehalt aufgebessert haben. Die Einführung von vorwiegen befristeten Verträgen kommt nur noch erschwerend hinzu. Für Berufseinsteiger wird der ÖD auch mit diesem Tarifabschluss nicht wirklich attraktiver.
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02.04.2014 08:27 Uhr von Knutscher
 
+2 | -0
 
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Die Erhöhung wird bereits durch die jährliche Inflation wieder aufgefressen. Effektiv bleibt also davon nix über.
Wenn die Gewerkschaft also von einem Erfolg spricht, ist das einfach nur peinlich.
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02.04.2014 09:54 Uhr von MarkiMork
 
+0 | -0
 
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Natürlich alles Brutto.
Da bleibt Netto nicht viel übrig, je nach Be- und Versteuerung sogar weniger.

Ich freu mich für die Menschen, aber wie gesagt, kaum einer denkt an die Steuer.
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02.04.2014 10:12 Uhr von marktwirtschaft
 
+0 | -0
 
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Noch ein kleiner Nachtrag zur Übersicht der Entwicklung.
http://oeffentlicher-dienst.info/...

Nicht der einzelne Tarifabschluss ist entscheidend sondern die Lnagfristige Entwicklung. Wie im übrigen in jedem Lebensbereich.

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