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Studie: Verschlechterung im deutschen Gesundheitssystem erwartet

Eine Studie des Finanzdienstleisters MLP und des Instituts für Demoskopie Allensbach hat ergeben, dass sowohl Patienten auch Ärzte das deutsche Gesundheitswesen überwiegend positiv bewerten, allerdings für die Zukunft deutliche Verschlechterungen erwarten.

Fast 80 Prozent der Deutschen bewerten das Gesundheitssystem als positiv. Ein Ärgernis sind aber nach wie vor die hohen Wartezeiten bei der Terminvergabe und im Wartezimmer.

Da jedoch die Ausgaben im Gesundheitswesen steigen und sich bestehende Personalengpässe vermutlich weiter verstärken, rechnet mehr als ein Drittel der Patienten und fast zwei Drittel der Ärzte mit einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitssystems in Deutschland.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Gesundheitssystem, Verschlechterung
Quelle: www.donaukurier.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2014 16:09 Uhr von Kanga
 
+2 | -0
 
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wenn man nen großen zusatzanteil zahlt...dann wirds nicht so schlimm werden
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01.04.2014 16:45 Uhr von dagi
 
+12 | -6
 
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schlechter wird es nur für die deutschen !!! alle ausländer die kostenlos mitversorgt werden haben natürlich keine einbusen !!
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01.04.2014 16:51 Uhr von Kanga
 
+5 | -8
 
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@ dagi

ja hast recht....geh doch auch ins ausland...dann bekommste da auch kostenlose versorgung....
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01.04.2014 16:55 Uhr von honalolaoa
 
+4 | -1
 
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Ich habe ehrlich gesagt jetzt schon Angst, dass die neoliberalen Politiker es irgendwie hinkriegen das deutsche Gesundheitssystem so umzukrempeln, dass es dem der USA gleicht.

Kein Geld für Behandlung/ OP ? Dann eben sterben und/ oder eben leiden.

In Südeuropa (vor allem Griechenland) läuft das ja auch schon so ab.

Hoffentlich würde es dann hier einen Aufstand geben.
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01.04.2014 16:58 Uhr von Kanga
 
+1 | -0
 
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@ honalolaoa

ich denke mal...das das hier wirklich so kommen wird...
alleine das die n zusatzbeitrag erheben wollen...zeigt...das sich in der hinsicht was ändert...
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01.04.2014 17:54 Uhr von Pils28
 
+2 | -2
 
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Krankenkassen abschaffen, bzw deren Selbstbedienung für Gesundheitskarten, bestbezahlte Verwaltung, irgendwelche Zentren, Werbung, etc, welches alles Geld aus dem System zieht. Das Geld, was frei wird in die Ausbildung von Personal stecken und endlich wieder Investitionssummen an Kliniken zahlen, welche denen auch zusteht. Und natürlich das Privatisieren von Kliniken unterlassen. Die können einfach nicht wirtschaftlich arbeiten, erst recht nicht, wenn aus Ihnen noch Renditen für Anleger bezahlt werden.
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01.04.2014 19:15 Uhr von OO88
 
+2 | -0
 
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ich bleibe einfach gesund oder gehe in thailand zum arzt . die wollen sooo wenig geld dass ich mir vom ersparten noch mal 3 monate urlaub leisten kann
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01.04.2014 20:38 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -2
 
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"Und natürlich das Privatisieren von Kliniken unterlassen. Die können einfach nicht wirtschaftlich arbeiten, erst recht nicht, wenn aus Ihnen noch Renditen für Anleger bezahlt werden."

das halte ich aber für ein Gerücht. Seit dem hier in SN die Klinik privatisiert wurde geht es sprunghaft vorwärts. Der letzte Aufendhalt meiner Tochter in diese Klink glich wie einem Urlaub in 5 Sterne-Hotel.
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01.04.2014 21:40 Uhr von perMagna
 
+2 | -0
 
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"Und natürlich das Privatisieren von Kliniken unterlassen. Die können einfach nicht wirtschaftlich arbeiten, erst recht nicht, wenn aus Ihnen noch Renditen für Anleger bezahlt werden."

Aber ganz im Gegenteil. Die öffentlichen Kliniken sind die reinsten Finanzlöcher, in denen der Tausender im Sekundentakt auf den Kamin geschmissen wird.
Private Kliniken sind gezwungen, wirtschaftlich zu arbeiten, Qualitätsmanagement durchzusetzen und Prozesse immer weiter zu optimieren.
Öffentliche Kliniken erbetteln einfach mehr Geld beim Land.

Das merkt man schon in einer privaten Praxis an, wo der Patientendurchsatz um ein Vielfaches höher ist. In öffentlichen Kliniken war ich schon live dabei, als ein Arzt (dem ich hinterherlaufen musste) von 8-12 gerade einmal zwei Patienten "behandelt" hat und ansonsten nur Papiere hin und her geschoben oder Kaffee getrunken hat.
Es ist ein Unterschied, ob man gerade so viel arbeitet, dass man nicht rausfliegt, oder ob man für sich selbst arbeitet und mehr Fleiß auch automatisch mehr Geld bedeutet.

Und nochetwas: Die (z.B.) Rhön-Kliniken sehen auch einfach top aus. Da gibt es keine Baustellen, wo über ein Jahr nichts passiert, wo die Rohre aus der Decke gucken und überall Baufilz rumliegt. Da gibts auch keine verrosteten Fenster, die nicht mehr richtig schließen.
Was ich bei mir hier sehe, grenzt an eine kleine Katastrophe.
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01.04.2014 23:18 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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Es gibt eine kleine Nachricht in der Süddeutschen Zeitung aus dem Jahre 2004, wonach Caritas und Diakonie die Krankenkassen dafür kritisieren, daß sie nicht ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen und Leistungen vorenthalten. Bei Maischberger wurde in den letzten Monaten dieses Thema ebenfalls zweimal behandelt.

Also wenn es schlechter wird, was wird dann kommen?

Wenn ein niedrig verdienender Selbständiger einen höheren Krankenkassenbeitrag als ein HartzIV-Empfänger zahlen muß, dann läuft etwas verkehrt.

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