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Stetig zunehmende Diskrepanz zwischen Renten- und Pensionsanstieg

Die Frage, wieso die Kluft zwischen den Rentenzahlungen und den Beamtenpensionen immer größer wird, kommt jedes Jahr beziehungsweise bei der Ankündigung der Renten- und Pensionsanhebungen auf den Tisch.

Die Normalbürger, die zeitlebens nicht dem Beamtenstatus unterlagen, erhalten dieses Jahr lediglich im Schnitt um 7,75 Euro monatlich mehr Rente. Bundesbeamte jedoch bekommen dieses Jahr 170 Euro mehr, das ist beinahe das 22-fache mehr an Bezügen, als Rentner bekommen.

Auch wenn es dabei nur um 5,3 Prozent aller Beamten und Pensionäre geht, wird der hohe Abstand kritisch gesehen. Zudem brauchen Beamte nur 30 Prozent der Krankenversicherung tragen, der Rentner dagegen 50 Prozent. Dazu erhält der Beamte ein 13. Monatsgehalt an Weihnachten. Der Rentner geht leer aus.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rente, Pension, Kluft, Rentenbeitrag
Quelle: www.tz.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2014 12:06 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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Demokratie und Wiederaufbau und so
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01.04.2014 12:20 Uhr von leche
 
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Der Satz sagt doch alles:
„Auch wenn es dabei nur um 5,3 Prozent aller Beamten und Pensionäre geht….“
Also eine Minderheit. Davon können die anderen 94,7 Prozent nur träumen.
Mit solchen Schlagzeilen versucht man Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen um von Problemen abzulenken.
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02.04.2014 11:37 Uhr von psycoman
 
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Zum Teil ziemlicher Blödsinn.

"Die durchschnittlichen Versorgungsbezüge kletterten von 1790 Euro (2010) auf 1950 Euro (2012). Macht ein Plus von 8,93 Prozent! 2005 und 2006, als die Rentner Nullrunden hinnehmen mussten, gab es für die Pensionäre allerdings sogar Minusrunden (minus 2,8 Prozent 2005, minus 2,0 Prozent 2006)."

Ach, also gab es erst weniger, Inflation gibt es außerdem auch noch, deshalb bekommen die Pensionäre jetzt also mehr, weil sie vorher schlechter gestellt wurden.

"Pensionseinkünfte müssen in voller Höhe versteuert werden, wohingegen die Altersrente im Jahr 2012 mit 64 Prozent einkommenssteuerpflichtig war. Überdies erhalten auch manche Rentner neben ihrer gesetzlichen Rente noch eine Betriebsrente, die Beamten nicht zusteht."

Also Benachteiligung der Beamten. Warum fordert niemand Gleichbehandlung und volle Besteuerung der Renten?

Viele Bundesbeamte sind privat versichert und zahlen ihre Versicherung somit selbst vom Nettolohn. Dank Unterstützung des Staates zahlen sie aber etwas weniger Beiträge als Ausgleich.

Dafür müssen aber Privatversichter für jedes Familienmitgleid extra zahlen, wenn die obendrein schon krank sind, wird es es richtig teuer. Gesetzlich Versichte haben ihre Famlie oft gratis mitversicher.

„Renten mit Pensionen zu vergleichen, ist schwierig, das ist wie Fußball mit Tennis zu vergleichen: Beides wird mit einem Ball gespielt, aber nach völlig unterschiedlichen Regeln. Denn es handelt sich hier um zwei völlig unterschiedliche Systeme. 140?000 der rund 240?000 bayerischen Beamten sind Lehrer, haben also eine Hochschulausbildung. Die kann man nicht einfach mit dem Durchschnitt aller Rentner vergleichen. Wenn man aber ähnlich ausgebildete Angestellte und Beamte miteinander vergleicht, sind die Unterschiede nicht so groß. Seit Ende der 90erJahre werden sämtliche Dämpfungsfaktoren für die Rente auf die Pensionen übertragen. Auch die Pensionäre mussten schon Null- und sogar Minusrunden hinnehmen. Mit Neiddebatten ist keinem Rentner geholfen.“

Weihnachtsgeld gibt es entweder gar nicht oder es wurde schon lange gekürzt, zumindest bei den aktuellen Beamten, bei den Pensionären sieht das sicher anders aus .

Weihnachtsgeld ist sowieso eine komische Sache. Warum sollte man Anspruch auf Bonuszahlungen haben? Natürlich freut sich jeder darüber.

Wer wenig Rente erhält, hat auch während seiner Arbeitszeit wenig Geld bekommen, hatte also entweder nur die Qualifikation für schlecht bezahlte Stellen oder konnte nur Teilzeit arbeiten, etwa wegen Kindern. Daher ist die Rente auch schlecht.

Bei unterschiedlichen Gehaltshöhen ist logischerweise die Pension/Rente eine andere.
Ähnlich bezahlte Jobs haben auch eine ähnliche Rente zur Folge.

Außerdem erhalten Beamte auch noch weniger Geld, weil der Staat einen Teil des Gehaltes als Rücklagen für Pensionen zurück hält, oder dies soll.

Es sind auch zwei unterschiedliche System. Beamte müssen uneingeschränkt versetzungsbereit sein, zum Teil bundes- oder gar weltweit, und dürfen nicht streiken. Angestellte sehr wohl und sie haben etwas weniger Wochenstunden. Bundesbeamte 41, Angestellte 39, dazu Überstunden die nicht bezahlt werden, sondern es gibt nur Freizeitausgleich, der aber beschränkt ist.

Für gleiche Arbeit sollte es auch gleiches Geld geben und ein Mindestlohn würde auch eine Mindestrente bewirken. Aber mehr Geld ist eigentlich immer gut. Es kann nicht sein, dass Leute ihr Leben lang gearbeitet haben und dann als Rentner nicht über die Runden kommen, egal was sie gearbeitet haben.

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