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Bundesgerichtshof: Fall Jonny K. - Urteile gegen Totschläger rechtskräftig

Der Bundesgerichtshof hat die Gefängnisstrafen gegen die sechs Verurteilten im Fall des Berliners Jonny K. bestätigt. Wie das Berliner Landgericht mitteilte, wurden jetzt ihre Revisionen als unbegründet verworfen.

Damit ist das Urteil rechtskräftig. Die fünf jungen Männer müssen nun ihre Freiheitsstrafen von mehr als zwei Jahren antreten. Der Haupttäter wurde bereits zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt und sitzt bereits hinter Gittern.

Im Oktober 2012 war Jonny K. in Berlin mit Schlägen und Tritten malträtiert worden und verstarb wenig später an Gehirnblutungen.


WebReporter: Chrome_Hydraulics
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Bundesgerichtshof, Bestätigung, Totschläger, Jonny K.
Quelle: www.spiegel.de
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2014 09:30 Uhr von Chrome_Hydraulics
 
+46 | -3
 
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Zurecht, verdient & ich hätte den Typen noch einiges mehr gegönnt. Hoffentlich kriegen sie ein bisschen ihrer eigenen Kost im Gefängnis!
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01.04.2014 09:53 Uhr von heavensdj
 
+44 | -3
 
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wenn die Anwälte bei so geringen Strafen in Revision gehen, merkt man schon wieviel Reue diese Pisser verspüren.. 10 Jahre zuwenig!
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01.04.2014 09:58 Uhr von MarkiMork
 
+39 | -3
 
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Ein Thema was die linken auf SN ziemlich sauer macht, weil die Täter keine Deutschen waren.

Die Strafe ist zu mild, viel zu mild! Scheiß egal welche Nationalität oder Religion! Der Angriff auf Johnny war feige und brutal! JEDER gehört für solche Attacken sehr sehr lange weg gesperrt!
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01.04.2014 10:03 Uhr von dagi
 
+26 | -4
 
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richtig so !!!!!
ich bin mal gepannt wie es beim NSU-prozess ausgeht oder ob in deutschland mit zweierlei mass gemessen wird !!! den die zerbsch hat niemand umgebracht !!! es wird aber ausreichen das sie deutsche ist um die volle härte der rechtsprechung zu spüren !!
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01.04.2014 10:07 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -6
 
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@heavensdj

Auch wenn ich nciht glaube dass die Täter sowas wie Reue verspüren ist die Revision nicht unbedingt auf deren Mist gewachsen.

Die Anwälte haben die Pflicht ihren Mandanten bestmöglich zu bearaten. Und wenn die Anwälte im Urteil oder Verfahren Mängel sehen die die Möglichkeit einer günstigeren Strafe ermöglichen, muss er dem Mandanten dies nahelegen.

Ob der Mandant dies dann annimmt oder nicht liegt bei ihm, aber in Fällen von Haftstrafen wird in 99% aller Fälle die Revision angestrebt (zumal man nichts zu verlieren hat, da die Strafe bei Revision der Verteidigung nicht höher als ursprünglich ausfallen kann.
Vielmehr ist es meist so dass man eine Haftreduzierung erreicht.
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01.04.2014 10:20 Uhr von CrazyWolf1981
 
+19 | -4
 
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Bei deutschen Tätern wäre auch mehr bei rausgekommen. Aber schon arg, für Mord nur so lächerliche Strafen. Da wünsch ich mir amerikanische Straf-Verhältnisse, da würden die nie wieder rauskommen.
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01.04.2014 10:38 Uhr von turmfalke
 
+1 | -3
 
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Das hat aber lange gedauert, in der Zwischenzeit haben sich diese Hirnlosen Subjekte noch über ihre Tat amüsiert! Und dises Gewaltverharmlosen hätten die noch obendrauf bekommen müssen aber da heisst es wieder, zu teuer. Das ist übrigens der einzige Grund warum diese Straftäter so milde davon kommen, nicht Chance geben oder so,nee zu teuer!
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01.04.2014 10:39 Uhr von Chrome_Hydraulics
 
+11 | -2
 
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@Wolfsburger: Man darf die Herkunft nicht erwähnen in den News, sonst wird sie gesperrt. Wer gemeint ist, wissen wir aber alle ;)
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01.04.2014 10:46 Uhr von Holzmichel
 
+4 | -2
 
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Hoffentlich müssen diese gemeinen Schläger nun auch bald ihre Strafe antreten und bis zum letzten Tag in Haft sitzen! Diese Kerle haben sich lange genug über das Opfer und die Hinterbliebenen in der Öffentlichkeit lustig gemacht!
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01.04.2014 10:47 Uhr von Hirnfurz
 
+11 | -4
 
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Warum eigentlich Totschlag und nicht Mord?

Unter Totschlag verstehe ich, wenn mir beim Hämmern aufm Dach das Metallteil vom Hammer rutscht und jemand dadurch zu Tode kommt, z. B.

Das bewusste Inkaufnehmen des Todes einer anderen Person durch Schläge und Tritte wäre in meinen Augen als Mord zu werten. Oder habe ich ein anderes Rechtsempfinden?

4 1/2 und 2 Jahre? Lächerlich! Ein Schlag ins Gesicht der Verwandten des Opfers! Aber vermutlich haben die Richter selbst Angst vor der Rache der Grossfamilien
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01.04.2014 10:58 Uhr von GixGax
 
+6 | -1
 
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Was mich auch mit am meisten aufregt ist, dass die Typen nicht mal ihre Anwälte bezahlen müssen, denn die werden ja vom Abou-Chaker-Klan bezahlt, welcher sehr viel Geld in der organisierten Kriminalität "verdient"...
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01.04.2014 13:10 Uhr von Kingstonx
 
+5 | -1
 
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Hoffentlich werden die ermordet.
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01.04.2014 14:22 Uhr von DrGonzo87
 
+0 | -6
 
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@Hirnfurz

"
Warum eigentlich Totschlag und nicht Mord?"

Hinter einem Mord steckt immer eine klare Tötungsabsicht. Wenn ich mir z.B. eine Waffe besorge, zu Person X nach Hause fahre und dieser dann gezielt in den Kopf schieße, so könnte man hier von einem lupenreinen, geplanten Mord sprechen.

"Unter Totschlag verstehe ich, wenn mir beim Hämmern aufm Dach das Metallteil vom Hammer rutscht und jemand dadurch zu Tode kommt, z. B."

Nein, in diesem Fall kann man nicht von Totschag sprechen. Je nach Gegebenheiten wäre dies wahrscheinlich fahrlässige Tötung (wenn der Hammerkopf z.B. bereits sehr locker war und du hiervon Kenntnis hattest) oder sogar nur ein tragischer Unfall.

"
Das bewusste Inkaufnehmen des Todes einer anderen Person durch Schläge und Tritte wäre in meinen Augen als Mord zu werten. Oder habe ich ein anderes Rechtsempfinden?"

Scheinbar hast du das. Wie gesagt, hinter einem Mord muss eine ganz klare Tötungsabsicht stecken, bzw. die Tat und die Konsequenzen für das Opfer müssen dem Täter bekannt sein. Den Tod eines Menschen nimmst du ja quasi in jeder Schlägerei in kauf, da jederzeit auch duch normale Schläge Adern im Hirn platzen können oder möglicherweise bereits unbekannte Erkrankungen/Verletzungen bei dem Opfer vorliegen. Und ein Tritt zum Kopf führt tatsächlich nur sehr selten zum Tod oder hat schlimme Verletzungen zur Folge.
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02.04.2014 10:01 Uhr von Hirnfurz
 
+4 | -0
 
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@DrGonzo:

Achso, und bei Schlägen und Tritten, auch auf den Kopf, liegt keine klare Tötungsabsicht vor und die Konsequenzen für das Opfer sind dem Täter da nicht auch bekannt?

Wenn so asoziales Verhalten wie Tritte gegen den Kopf selten schlimme Verletzungen zur Folge hat, dann kann man das ja mal machen.

Ja wenn das so ist...
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02.04.2014 11:57 Uhr von psycoman
 
+3 | -1
 
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Zwei und Viereinhalb Jahre sind lächerlich, dafür, dass diese Leute einen Menschen totgeschlagen und getreten haben.

Hoffentlich wird der Haupttäter dann nach Verbüßung der Haft in sein Heimatland, die Türkei, abgeschoben, in dem er sich feige wochenlang vor dem Prozess vesteckt hat.

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