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Studie: 84 Prozent der Mitarbeiter absolvieren nur Dienst nach Vorschrift

Laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Gallup ist es um die Motivation von deutschen Mitarbeitern schlecht bestellt.

84 Prozent der Befragten gaben an, bereits innerlich gekündigt zu haben oder nur noch Dienst nach Vorschrift zu leisten.

Demotivierte Mitarbeiter sind schlecht für jede Firma und kosten die Volkswirtschaft zwischen 98 und 118 Milliarden Euro im Jahr.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Prozent, Mitarbeiter, Dienst, Vorschrift
Quelle: www.sueddeutsche.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2014 15:43 Uhr von pjh64
 
+5 | -4
 
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Das mag nicht zuletzt an den immer unmenschlicheren Arbeitsbedingungen, grade in den unteren Berufsschichten liegen.

Innerlich gekündigt? Daß ich nicht lache, Feigheit regiert die Bonzenwelt. Na, wer von euch hat genug Arsch in der Hose, einfach mal richtig "Nein" zu sagen zu den prostituierenden Zuständen userer Arbeitswelt? ;)
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31.03.2014 16:05 Uhr von T¡ppfehler
 
+4 | -3
 
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Die Firmen müssen sich angeblich nach Weltmaßstäben richten. Man bekommt erzählt, dass man z. B. in den USA Jobs maximal drei Jahre hat.
Wenn man das ein paar mal gehört hat, passt man automatisch seinen Einsatz dem an, was es der Firma jeden Monat wert ist.
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31.03.2014 16:07 Uhr von cvzone
 
+3 | -1
 
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Habs beim Praktikum im Finanzamt selbst erlebt, jedes kleine bisschen Eigeninitative oder Innovation wurde gleich von diesen Teilzeithausfrauen-Sachbearbeiterinnen dahingehend verdreht, das man sich als was Besseres halten würde.
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31.03.2014 16:20 Uhr von pjh64
 
+1 | -1
 
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Liebes Deutschland, so langsam gönne ich dir deine Zustände :) Ihr habt sie euch redlich verdient.

Umsonst arbeiten 14std/tag wär doch auch mal was :)
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31.03.2014 16:23 Uhr von MarkiMork
 
+0 | -6
 
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Ach, das ist auch in guten Jobs so.
Die meisten sind sich zu fein für dieses und jenes, wollen aber ein Mördergehalt und jammern "mein Boss gibt mir kein Urlaub". Dabei wird aber nicht erwähnt, dass sie zB Anspruch auf 28 Tage im Vertrag haben, welchen sie komplett ausreizen und dann seltsamerweise nochmal eine Woche vor oder nach Urlaub noch krank sind.
Und nicht nur das, man kann der Mehrheit so sehr entgegen kommen wie sonst wo, da reicht die Hand nach kurzer Zeit nicht mehr und die reissen dir den ganzen Oberkörper auseinander. Dann stirbt hier eine Oma, dann zwei Tage später die Tante, dann der Hamster, dann muss man hier halbe stunde früher gehen und da zwei Stunden später kommen .... es wird immer nur über die armen Arbeitnehmer gejammert! Klar hagelt es für meinen Kommentar wieder viel Minus, weil keiner von denen auch nur ansatzweise sieht, was für Verantwortung der Chef hat.
Darum stellen wir niemanden mehr ein, sondern kooperieren nur noch mit Unternehmern bzw selbstständigen. Die sind zwar auch nicht alle immer top, aber die wissen, dass sie das Geld (was nicht wenig ist!) auch verdient haben, und das MAN ARBEITEN MUSS, um Geld zu verdienen! Also WIRKLICH ARBEITEN und nicht von 9 bis 17 Uhr einfach irgendwo rumsitzen, und nicht nur durch 4 Stunden Kaffeepause und 4 Stunden Facebook ableisten ..... aber genau DIE sind es, die auch ständig maulen, jammern und motzen! Diejenigen wo was leisten, werden auch gefördert. Aber das passt ja den anderen nicht, weshalb dann das Mobbing beginnt ....

[ nachträglich editiert von MarkiMork ]
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31.03.2014 16:25 Uhr von uhrknall
 
+1 | -0
 
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@cvzone
Mobbing gegenüber Praktikanten scheint in solchen Ämtern wohl häufig vorzukommen. Hab über das "besondere" Betriebsklima eines Einwohnermeldeamtes auch schon Erfahrungen sammeln dürfen.
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31.03.2014 16:58 Uhr von Lucianus
 
+4 | -0
 
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Meiner Ansicht nach liegt das an den Unterschiedlichen Ansichten zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern insbesondere in der höhe des Gehalts.

Der Arbeitgeber sieht das Brutto + alles was reiner Arbeitgeberanteil ist, während der Arbeitnehmer sein Netto sieht.
" ...dass sie das Geld (was nicht wenig ist!) auch verdient haben..."
Ich will jetzt nicht pauschal unterstellen das dies (in MarkiMork´s Aussage) nicht der Fall ist, aber sehr oft weicht das, was sich ein Arbeitgeber unter "gutem Gehalt" vorstellt, drastisch von Realität und Anforderung des Arbeitnehmers ab.

Der Mitarbeiter muss sich wohlfühlen, dann Arbeitet er effizient und vor allem gerne für seine Firma. Dazu gehört:
- Ein Gehalt von dem man Leben kann ohne jeden Euro umdrehen zu müssen. (Und das ist mMn ab ca. 14 Euro NETTO/Stunde gewährleistet. Kommt aber auch auf die Stadt an in der man lebt.)
- Arbeitszeiten die 8 Stunden am Tag nur in Ausnahmefällen und nicht in der Regel überschreiten.
- (In meinem Fall) Gleitzeit. (Ich weiss das dies nicht in jeder Berufsbranche möglich ist, aber ich für meinen Teil bestehe darauf.)
- Dem Arbeitnehmer überlassen ob er seine Überstunden abfeiern oder ausbezahlt haben will. (Er macht die Überstunden, er sollte entscheiden wofür.)
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31.03.2014 18:12 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -0
 
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@author
Quelle:
"oder habe innerlich bereits gekündigt (17 Prozent). "

Du:
"84 Prozent der Befragten gaben an, bereits innerlich gekündigt zu haben"


mmmmmh das wirkt auf mich nicht ganz stimmig.
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31.03.2014 18:15 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -1
 
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@cvzone
"das man sich als was Besseres halten würde."

Ich weiß ja nicht welchen Background die Mädels hatten, aber die meisten lassen sich nicht von einem Praktikanten sagen was sie falsch machen^^
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31.03.2014 22:57 Uhr von El-Diablo
 
+0 | -0
 
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also ich arbeite in der it und mache auch dienst nach Vorschrift, unbezahlte Überstunden und wochenend arbeit werden verlangt, Gehaltserhöhung wird abgelehnt man müsse großartige taten vollbringen...ich arbeite für einen nahmhaften softwarehersteller, dessen kunden das who is who (Versicherungen, banken etc..)
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01.04.2014 13:44 Uhr von jo-28
 
+0 | -0
 
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"Demotivierte Mitarbeiter sind schlecht für jede Firma und kosten die Volkswirtschaft zwischen 98 und 118 Milliarden Euro im Jahr."

Anders rum wird ein Schuh draus: Die Firmen sind nicht gewillt Leistung ordentlich zu bezahlen, wer spart, spart eben auch am Gewinn.
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02.04.2014 12:02 Uhr von psycoman
 
+0 | -0
 
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Und was ist daran falsch? Dienst nach Vorschrift erfüllt die Erwartungen doch voll und ganz, denn genau dafür wird man auch bezahlt. Mehr zu leisten ist löblich, aber wer mehr Leistung erwartet, muss auch besser bezahlen.

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